Somnologe in Alfeld

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Maika
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Somnologe in Alfeld

Ungelesener Beitragvon Maika » Di 27. Mai 2008, 03:03

Hallo, guten Morgen,
ich möchte gerne wissen, ob jemand Erfahrungen mit dem Dr: Wirth in Alfeld gemacht hatte. Ich habe nur gutes gehört, aber das hab ich auch für Treysa genauso gehört, und bin enttäuscht geworden.
Ich lese das Forum schon seit langer Zeit, aber über Alfeld habe ich noch nichts gefunden.
Kurz zu mir:
Ewig müde.
In Treysa war ich vor einem Jahr. Ohne Ergebnisse.
Vorher: Sclafaepnoe ausgeschlossen. Gentip für Narkolepsie - Positiv.
Was mich echt fertig macht: - ist die Unsicherheit.
Entweder - oder: ich möchte eine Diagnose haben.
Ich bin arbeitslose Allgemeinärztin.
Studiert habe ich in Polen.
Bitte, hilft mir
Maika
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ich bin ein Mensch und hoffe, dass mir nichts Menschliches fremd ist (Terentius)

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Re: Somnologe in Alfeld

Ungelesener Beitragvon Maika » Di 27. Mai 2008, 13:28

Hallo,
ich habe heute mit der Praxis telefoniert und ein Termin am 23.06 bekommen. Das finde ich schon positiv (nicht monatelang warten zu müssen).
Ich wäre sehr dankbar, wen mir jemand ein paar praktische Infos schreibt. Im Internet ist nicht viel zu finden.

MfG
Maika
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Re: Somnologe in Alfeld

Ungelesener Beitragvon Maika » Mo 2. Jun 2008, 02:52

Kann mir wirklich Keiner antworten?
Ich versuche fleißig Schlaf-Wach-Protokolle zu schreiben.
Was soll ich denn noch beachten?
Mit den Protokollen ist es so, wie immer bei mir: die sind und werden nicht vollständig. Meine Konzentration lässt zu wünschen.


MfG
Maika
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Re: Somnologe in Alfeld

Ungelesener Beitragvon bobby » Mi 4. Jun 2008, 19:43

Hi Maika :)

ich habe meine Diagnose in Alfeld bekommen. Die Diagnose liegt schon ein Weilchen zurück (etliche Jahre), von daher sind meine Bemerkungen dahingehend natürlich nicht unbedingt mehr aktuell. Das Schlaflabor befindet sich im Krankenhaus von Alfeld und es geht dort - so empfand ich das - sehr hektisch zu. Ich kann nicht sagen, ob der Arzt qualitativ gut oder schlecht ist, doch habe ich nicht alle Seiten der Diagnose erhalten - eine Seite fehlte einfach(?!). Darüber hinaus wurde mir die Diagnose am Telefon eröffnet, was ich damals ziemlich daneben empfand, so nach dem Motto: "Ja, also... die Diagnose lautet Narkolepsie, aber das hatten wir ja ohnehin vermutet, nicht wahr? Ja, wenn sie detaillierte Fragen haben, so können sie sich an die DNG wenden. Einen schönen Tag noch. *klick*".
Schlaf-Wach-Protokolle brauchte ich damals nicht zu schreiben, hätte ich aber auch nicht vollständig abgeben können - so geht es wohl (fast) jedem Narkoleptiker :roll:.

Maika hat geschrieben:Kann mir wirklich Keiner antworten?
Ich versuche fleißig Schlaf-Wach-Protokolle zu schreiben.
Was soll ich denn noch beachten?
Mit den Protokollen ist es so, wie immer bei mir: die sind und werden nicht vollständig. Meine Konzentration lässt zu wünschen.


MfG
Maika


Ansonsten musst Du meines Erachtens nichts beachten. Du solltest möglichst in einem - für Dich - normalen Zustand dort aufwarten; also nicht 24 Stunden nur liegen oder etwas Ähnliches :wink:.

Viele Grüsse

Bobby :)
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Re: Somnologe in Alfeld

Ungelesener Beitragvon Maika » Fr 6. Jun 2008, 06:11

Vielen Dank, Bobby,

Mir geht es tatsächlich darum, eine Dg.zu bekommen, wonach ich mein Leben richten kann. Nicht mehr: "...kann nicht bestätigt, aber auch nicht ausgeschlossen sein..."

Unsicherheit ist das schlimmste.

Ich nehme zur Zeit viele Medis, z.B. gegen Schmerzen (Bandscheibenvorfälle) und gegen Depris.
Telefonische Mitteilung finde ich nicht in Ordnung.
Aber ich wünsche mir genau gleichen Bericht , das an meine Ärzte geht, vorab per Mail zu bekommen. Und alle andere, nachfolgende, Berichte, auch.
Ich hoffe, es geht in diesen Schlaflabor nicht mehr so hektisch, wie Du beschrieben hast.

Mit Protokolle versuche ich das beste zu machen, was ich kann.
Aber, z.B Vorgestern habe ich nicht gleich alles geschrieben, und ein Tag danach konnte ich mir höchstens die Hälfte erinnern, vor allem, wenn es um genaue Zeiten geht. Etliche Schlafattaken waren vorhanden - aber wann genau? Pudding in Beinen - aber wann genau? Weiss ich nicht mehr.

Ich möchte mich noch mals für Deine Antwort bedanken.

MfG
Maika
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Re: Somnologe in Alfeld

Ungelesener Beitragvon bobby » Fr 6. Jun 2008, 22:16

Hallo Maika :)

Maika hat geschrieben:Vielen Dank, Bobby,

Mir geht es tatsächlich darum, eine Dg.zu bekommen, wonach ich mein Leben richten kann. Nicht mehr: "...kann nicht bestätigt, aber auch nicht ausgeschlossen sein..."

Unsicherheit ist das schlimmste...


So ging es mir damals auch 8). Zwar gibt es natürlich bessere Diagnosen, als die Diagnose "Narkolepsie", aber wenigstens bekommt man durch eine Diagnose eine gewisse emotionale Sicherheit, da man sich auf das Krankheitsbild einlassen kann.
Vorher habe ich immer versucht mich durchzubeissen mit dem "Erfolg", dass z.B. das ich ins automatische Handeln abglitt. Ich führte Gespräche auf der Arbeit, wo ich schon während des Gesprächs merkte, dass nichts im Hirn mehr haften blieb, ausser vielleicht dem Bild des Gegenüber, dass dieser seinen Mund bewegte :?.

Maika hat geschrieben:...Mit Protokolle versuche ich das beste zu machen, was ich kann.
Aber, z.B Vorgestern habe ich nicht gleich alles geschrieben, und ein Tag danach konnte ich mir höchstens die Hälfte erinnern, vor allem, wenn es um genaue Zeiten geht. Etliche Schlafattaken waren vorhanden - aber wann genau? Pudding in Beinen - aber wann genau? Weiss ich nicht mehr...


:?: Hast Du die Konzentrationsschwierigkeit immer oder nimmt die Konzentrationsfähigkeit mit steigender Müdigkeit mehr und mehr ab?

Viele Grüsse

Bobby :)
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Re: Somnologe in Alfeld

Ungelesener Beitragvon Maika » Di 10. Jun 2008, 07:29

Hallo, Bobby,

Zitat:
Hast Du die Konzentrationsschwierigkeit immer oder nimmt die Konzentrationsfähigkeit mit steigender Müdigkeit mehr und mehr ab?

Ich habe Konzentrationsstörungen, seit ich mich erinnern kann. Aber mit steigender Müdigkeit werden sie natürlich, noch schlimmer.
Ich bin 48, meine Kindheit liegt schon lange hinter mir, deshalb kann ich mir nicht alles erinnern.
Für Vergesslichkeit und fehlende Konzentration waren damals (Polen, Provinz) nur Straffen angebracht.
Also, musste ich unter Strafen leiden und noch dazu Beschimpfungen, Vergleiche mit anderen.
Ruhig sitzen konnte ich damals auch kaum.
Man hat mir beigebracht, dass ich undiszipliniert bin und muss an mich arbeiten.
Das habe ich auch getan – aber es ging, bei bester Kinderehrgeiz nicht so gut.
Mit heutigem Wissen hätte man mich wahrscheinlich als ADHS Patientin erkannt.

Letztes Jahr habe ich die Dg. bekommen: Delay-sleep- Phasen-Syndrom.
Kann auch stimmen.
Nur, bei diesem Syndrom schlafen die Betroffene zwar in anderen Zeiten, aber einem guten und erholsamen Schlaf – was ich nicht von mir sagen kann.
Die Blut-Gen-Analyse hat typische Genkonstellation für Narkolepsie gebracht. Es wurde ignoriert, klein gesprochen. Das heißt: ist nicht ausgeschlossen, aber auch nicht bestätigt.
Bei MSL konnte ich gar nicht schlafen (obwohl ich jedes Mal eingeschlafen war), da ich in diesen bestimmten Raum sofort asthmaänliche Hustenanfälle bekommen hatte.
Ich habe schon versch. Allergien. Ich weiss nicht, womit der Raum zuvor gereinigt wurde, oder lag das an Klimaanlage.
In Bericht steht nichts davon, ganz umgekehrt: Schlaflatenz etwas über Norm.
Und wieder ein Versuch, die Symptome auf psychische Schiene zu leiten.

Es ist ein Problem, Symptome zu haben und keine entsprechende Diagnose. Man fühlt sich nicht ernst genommen und man grübelt noch mehr. Selbstwertbewusstsein, wenn noch ein bisschen vorhanden war, geht wieder in Keller.

Ich kann nur hoffen, dass man sich genug Zeit für mich nimmt, um Diagnose und Therapieplan zu stellen.

Herzliche Grüße
Maika
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Re: Somnologe in Alfeld

Ungelesener Beitragvon bobby » Di 10. Jun 2008, 19:02

Hallo Maika :)

zu Deiner Aussage
Maika hat geschrieben:...Die Blut-Gen-Analyse hat typische Genkonstellation für Narkolepsie gebracht. Es wurde ignoriert, klein gesprochen. Das heißt: ist nicht ausgeschlossen, aber auch nicht bestätigt...

kann ich nur sagen, dass 40 % der Mitteleuropäer über dies besagt HLA-DQ... verfügen. Dies bedeutet aber nicht, dass 40 % der Mitteleuropäer an Narkolepsie erkrankt sind oder erkranken werden :wink:, sondern lediglich, dass Du theoretisch(!) an Narkolepsie erkranken kannst. Dieser Test dient eigentlich dazu Narkolepsie auszuschliessen, wenn man negativ wäre, um (dann) den Fokus auf andere Krankheiten auszurichten.

Maika hat geschrieben:...Bei MSL konnte ich gar nicht schlafen (obwohl ich jedes Mal eingeschlafen war), da ich in diesen bestimmten Raum sofort asthmaänliche Hustenanfälle bekommen hatte.
Ich habe schon versch. Allergien. Ich weiss nicht, womit der Raum zuvor gereinigt wurde, oder lag das an Klimaanlage.
In Bericht steht nichts davon, ganz umgekehrt: Schlaflatenz etwas über Norm.
Und wieder ein Versuch, die Symptome auf psychische Schiene zu leiten...


Kann sein, dass man das nicht bemerkt hat; möglicherweise war es aber auch egal :shock:, weil die Schlaflatenz die "Schnelligkeit in den Schlaf abzugleiten" bedeutet. Wenn Du schon vor dem Einschlafen dauernd gehustet hast, würde ich Dir recht geben. Solltest Du aber erst dann gehustet haben, nachdem Du eingeschlafen bist, wäre dies für die Auswertung sogar von Vorteil, da Du häufiger wieder eingeschlafen sein musst, und somit die Schlaflatenz bei Dir häufiger gemessen werden konnte :).

Maika hat geschrieben:...Es ist ein Problem, Symptome zu haben und keine entsprechende Diagnose. Man fühlt sich nicht ernst genommen und man grübelt noch mehr. Selbstwertbewusstsein, wenn noch ein bisschen vorhanden war, geht wieder in Keller...


Ich hoffe für Dich, dass Du bald eine Diagnose erhälst.

Viele Grüsse

Bobby :)
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Re: Somnologe in Alfeld

Ungelesener Beitragvon Conny » Mo 16. Jun 2008, 08:08

hallo maika! wie schön- endlich mal halbwegs jemand aus der näheren umgebung. kommst du direkt aus hannover?? ich war auch in treysa (diverse Nächte und auch einmal länger stationär) und wurde dort sehr gut behandelt. aber - was zwar eigentlich keinen ausschlag geben darf- ich hatte einen seeehr guten draht zu ärzten, pflegern und schwestern- die haben mir die zeit echt gut verträglich gemacht *g* und fachlich kann dir doch eigentlich nix besseres passieren, oder!?!? jetzt mal abgesehen davon wie man dann evtl. entscheidet über medikamente , etc. zur erstdiagnose war ich damals in bad lippspringe. aber nee, da muß ich nicht so schnell wieder hin. erzähl mal, was du für erfahrungen in alfeld machst! ich kann dir ansonsten noch einen seehr guten neurologen in celle empfehlen, falls dir das hilft. alles gute, conny

bobby hat geschrieben:Hallo Maika :)

zu Deiner Aussage
Maika hat geschrieben:...Die Blut-Gen-Analyse hat typische Genkonstellation für Narkolepsie gebracht. Es wurde ignoriert, klein gesprochen. Das heißt: ist nicht ausgeschlossen, aber auch nicht bestätigt...

kann ich nur sagen, dass 40 % der Mitteleuropäer über dies besagt HLA-DQ... verfügen. Dies bedeutet aber nicht, dass 40 % der Mitteleuropäer an Narkolepsie erkrankt sind oder erkranken werden :wink:, sondern lediglich, dass Du theoretisch(!) an Narkolepsie erkranken kannst. Dieser Test dient eigentlich dazu Narkolepsie auszuschliessen, wenn man negativ wäre, um (dann) den Fokus auf andere Krankheiten auszurichten.

Maika hat geschrieben:...Bei MSL konnte ich gar nicht schlafen (obwohl ich jedes Mal eingeschlafen war), da ich in diesen bestimmten Raum sofort asthmaänliche Hustenanfälle bekommen hatte.
Ich habe schon versch. Allergien. Ich weiss nicht, womit der Raum zuvor gereinigt wurde, oder lag das an Klimaanlage.
In Bericht steht nichts davon, ganz umgekehrt: Schlaflatenz etwas über Norm.
Und wieder ein Versuch, die Symptome auf psychische Schiene zu leiten...


Kann sein, dass man das nicht bemerkt hat; möglicherweise war es aber auch egal :shock:, weil die Schlaflatenz die "Schnelligkeit in den Schlaf abzugleiten" bedeutet. Wenn Du schon vor dem Einschlafen dauernd gehustet hast, würde ich Dir recht geben. Solltest Du aber erst dann gehustet haben, nachdem Du eingeschlafen bist, wäre dies für die Auswertung sogar von Vorteil, da Du häufiger wieder eingeschlafen sein musst, und somit die Schlaflatenz bei Dir häufiger gemessen werden konnte :).

Maika hat geschrieben:...Es ist ein Problem, Symptome zu haben und keine entsprechende Diagnose. Man fühlt sich nicht ernst genommen und man grübelt noch mehr. Selbstwertbewusstsein, wenn noch ein bisschen vorhanden war, geht wieder in Keller...


Ich hoffe für Dich, dass Du bald eine Diagnose erhälst.

Viele Grüsse

Bobby :)
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Re: Somnologe in Alfeld

Ungelesener Beitragvon Maika » Mi 25. Jun 2008, 05:45

Hallo,Conny,

ich wohne in Hannover, Stadtteil Ricklingen.

Über Deinen Beitrag habe ich mich sehr gefreut.

In Treysa war ich im März letztes Jahres, der Prof. Meyer war gar nicht da. Die Stationsärztin, na ja - ich hatte den Eindruck, dass sie was besseres zu tun hat, als sich um mich zu kümmern.

Außer einen vorläufigen, ganz allgemeinen und nicht (zumindest, wenn es um Anamnese geht) wahrheitsgemäßen Bericht, habe ich nichts bekommen.

Die Treysa Geschichte mit verschiedenen Ärzteberichten habe ich schon von 2 Wochen an Prof. Wirth geschickt. Er hat gleich die Verbindung nach Treysa bekommen und es wurde ihm zumindest die Tatsache verschwiegen, dass bei meinem KHAufhenthalt die Abteilung ziemlich unterbesetzt war.
Er wird jetzt die tatsächlichen Untersuchungsergebnisse fordern; den Husten kann die Kamera bestätigen, wenn die Aufnahmen noch existieren (hoffentlich).
Die Schlafprotokole waren doch gute Idee.

Ich habe Vigil bekommen und nächstes Termin in 2 Wochen.

Ich glaube selten meinem Bauchgefühl, aber diesmal war das Vertrauen zu Prof. Wirth sofort da. Wie noch nie.
Ich hoffe, er kann mir helfen.

Bevor ich einschlafe:

Herzliche Grüße aus Hannover
Maika
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Re: Somnologe in Alfeld

Ungelesener Beitragvon Maika » Fr 18. Jul 2008, 01:50

Ich glaube selten meinem Bauchgefühl, und damit habe ich Recht.
Es kann doch nicht sein, dass man sich an fremde, vorherige Untersuchengen stützt (16 Monate alt), ohne eigene Diagnose zu erheben..
Lediglich Anamnese. Und nicht mal die wurde wahr genommen.
Warum hat der Prof. nicht vorgeschlagen, die Untersuchungen zu wiederholen?
Und warum konnte er nicht mir in die Augen sehen?

Was hat mir das gebracht?: 50, - € Fahrgeld , das von der KK nicht übernommen wird.

Echt, von Harz 4 kann man sich die Kosten nicht einfach so, zum Spaß erlauben.

MfG
Maika
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Re: Somnologe in Alfeld

Ungelesener Beitragvon bobby » Fr 1. Aug 2008, 23:27

Hallo Maika :)

bin erst jetzt wieder aus dem Urlaub, so dass ich das erst jetzt lesen konnte :?
Maika hat geschrieben:Ich glaube selten meinem Bauchgefühl, und damit habe ich Recht.
Es kann doch nicht sein, dass man sich an fremde, vorherige Untersuchengen stützt (16 Monate alt), ohne eigene Diagnose zu erheben..
Lediglich Anamnese. Und nicht mal die wurde wahr genommen.
Warum hat der Prof. nicht vorgeschlagen, die Untersuchungen zu wiederholen?
Und warum konnte er nicht mir in die Augen sehen?

Was hat mir das gebracht?: 50, - € Fahrgeld , das von der KK nicht übernommen wird.

Echt, von Harz 4 kann man sich die Kosten nicht einfach so, zum Spaß erlauben.

MfG
Maika


Offensichtlich ist der Bericht des von Dir genannten Schlaflabors in Alfeld noch von immer gleichbleibend schlechter Qualität. Die Untersuchung wird vermutlicherweise nur deshalb nicht wiederholt, da das Schlaflabor für die dadurch entstehenden Zusatzkosten möglicherweise selbst aufkommen muss. Jemand der schon generell zu wenig Personal einsetzt, wird wohl auf solche "Massnahmen" generell verzichten, oder?

Wie immer setzt sich in Deutschland Qualität durch: Zu meiner Zeit war der Mann noch nicht einmal "Dr. med" :o - ist er jetzt wohl noch immer nicht, aber immerhin darf er sich - wie ja jetzt auch andere Personen, die in der DGSM tätig sind - "Prof." schimpfen. Wenn das mal kein Zufall ist ;) :lol: .

@Maika:
Das mit der Deiner Diagnose tut mir echt leid :( .

Viele Grüsse

Bobby :)
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Re: Somnologe in Alfeld

Ungelesener Beitragvon luziy » Sa 2. Aug 2008, 11:19

hallo Maika,

es tut mir echt leid, dass Du noch nicht in guten händen bzgl. diagnose und betreuung gelandet bist.

@Es kann doch nicht sein, dass man sich an fremde, vorherige Untersuchengen stützt (16 Monate alt), ohne eigene Diagnose zu erheben..
Lediglich Anamnese. Und nicht mal die wurde wahr genommen.

da stimme ich Dir zu: eine eigene diagnose auf aktuellen befunden ist sicher erstrebenswert. ich verstehe das verhalten nicht ganz. Du bist ja quasi kollegin.

nimmst Du noch vigil bzw. hast Du noch welches bekommen? und wie geht es Dir damit?

lg luziy
Wenn Schlafen und Wachen ihr Maß überschreiten, sind beide böse. (Hippokrates)

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Re: Somnologe in Alfeld

Ungelesener Beitragvon Maika » Fr 8. Aug 2008, 03:00

Hallo,

ich bekomme Vigil.

Anderes Problem: ich habe ein paar Berichte dem Prof. zu kommen lassen.
Aber ich habe nie eine Schweigepflichtentbindung unterzeichnet.
Kann man sich neulich ohne Erlaubnis alle Daten von irgendwelchen Kliniken holen?
Das schönste dabei ist doch, dass ich eine unabhängige Meinung holen wollte.
Gerade von der besagten Klinik - unabhängig.

Ich weiss jetzt nicht mehr, was ich machen soll.
Mein Psychiater (nicht Neurologe), hat mir vorgeschlagen, in einer psychiatrieschen Klinik stationär mich behandeln zu lassen. Uni Göttingen.
Ich weiss nicht, ob das eine gute Idee ist.
Ich kenne die Mentalität von Fachärzten.
Da bleibe ich bis Ewigkeit einfach psychisch krank, obwohl ich es nicht bin.
Schlafprobleme werden, natürlich, auch als Symptome einer psych. Krankheit interpretiert.
Gehen die nicht weg: nächste paar Wochen drin.
Nicht erlebt, aber gehört.

Hat Jemand eine Idee, wo ich noch Hilfe bekommen kann? Ohne "Hinterrücken sich Daten zu beschafen"?

Ich wohne in Hannover, Fahrten zu einem ambulanten Arztbesuch werden von meiner KK nicht annerkannt.

Es ist mir ernst. Ich kann nicht mehr allzulange einfach in der Luft hängen.
Es ist auch wichtig für Grad der Beh. und event. Rente.
Also, es ist kein Spiel und kein Rätsel mit 3 Unbekannten.

Noch dazu: ich möchte sehr gerne arbeiten, aber ich schaffe es nicht.
Neulich war ich an einem Fest (von Linken) ca 8 St gewesen, mit Medis vollgepummpt.
Danach habe ich um die 24 St geschlafen. Es wäre ja schön und gut - hätte das Schlaf mir was gebracht.
Leider, jede 30 - 40 Min Wach, Alpträume am laufenden Band.

Heute, noch dazu, habe ich versucht, mein Couschtisch sauber zu machen - es hat in LWS "klieck" gemacht, und ich kann mich nicht mehr richtig bewegen.

MfG
Maika


--------------------------------------------------------------------------
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Art.1 P.1GG

Aus Solidarität und als Ausdruck meines Protests gegen die Kriminalisierung der freien Meinungsäußerung:"
Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschisten in der Maske des Faschisten, sondern vor dessen Rückkehr in der Maske des Demokraten."
(Adorno)
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Re: Somnologe in Alfeld

Ungelesener Beitragvon Schlafmuetze » So 28. Sep 2008, 10:31

Hallo Maika,
lass dich nicht ins "Boxhorn" jagen - gib nicht auf.
Schade das du noch keine Antwort bekommen hast.
Geh noch nicht in eine Psychiatrische Klinik. Der Arzt der dir das geraten hat sollte dir deutlich sagen was der Grund dafür wäre. Wäre es eine Therapie, müsste eine Diagnose vorliegen. Sollte es zur Diagnostik sein? Warum eine anscheinend psychiatrische Diagnostik stationär? Es gibt ja offensichtlich keine Indikation dafür, wenn du dich darauf einliessest, dann allerdings schon, dann würde es heissen:"Auf eigenen Wunsch" und damit ist deine Diagnostik leider begrenzt, denn sobald du da ankommst, wird man annehmen, das du das so wolltest und das nicht ohne Grund.

Leider gibt es an den Schnittstellen von Einweiser zur Aufnahme in der Kommunikation immer noch keine klaren Regeln, was immer wieder zu Missverständissen sogar bis zu Fehldiagnosen führt. Das geht sogar so weit, das Patienten gesagt wird, sie sollten sich wegen der anderen Patienten in den Stationsalltag der PSychiatrie einfügen, auch wenn sie ja eigentlich wegen etwas anderem da sind. Die Schwierigkeit ist nur, sollte die Diagnostik schief gelaufen sein und jemand nicht weiter wissen wird dir das Einfügen als stillschweigendes anerkennen/akzeptieren einer psychiatrischen Erkrankung ausgelegt, was wiederum einige dazu verleitet eine Diagnose daraus zu machen (!). Ich kann das sagen weil ich in so einer Klinik gearbeitet habe. Das passiert vor allem um so grösser die Teams sind und um so mehr Leute mitmischen können und um so unklarer die Beobachtung und Übergabe wird. Das ist ein echtes Problem.

Damit habe ich dir jetzt nicht weiter geholfen aber ich wollte wissen wie die Sache ausgegangen ist.
Per PN erhälst du Hinweise wie du evtl. an deine Unterlagen kommen könntest.
lg
Mütze
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Ich bin eigentlich ganz anders -aber ich komme so selten dazu.


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