Kommt Ihr alle allein zu recht?

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Peeyusha
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Kommt Ihr alle allein zu recht?

Ungelesener Beitragvon Peeyusha » Mo 15. Sep 2003, 00:30

Hallo,

habe ja mal ne blöde Frage ,kommt ihr alle alleine zu recht ,ich meine so
im Alltag ,Haushalt und alles was sonst so ist?
Frag halt weil es bei mir selbst nicht klappt ,nicht mehr ,und ich kann mich damit irgentwie nicht abfinden .Wollte es irgentwie nicht wahr haben und habe immer gekämpft ,aber das klappt halt auchnicht mehr.
Wie macht Ihr das?
Liebe Grüsse Peeyusha

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Dornrose
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komme wieder alleine zurecht

Ungelesener Beitragvon Dornrose » Mo 15. Sep 2003, 07:59

Hi peeyusha,

anfangs lief es bei mir überhaupt nicht, aber jetzt geht es ganz gut.

Mein Problem war jetzt nicht unbedingt, dass ich es nicht wahr haben wollte. Zum einen hatte ich damals noch recht viele Kontakte, was die Kataplexien so heftig machte, dass ich kaum alleine einkaufen gehen konnte. Zu der Zeit haben meine Freunde die Einkäufe überwiegend erledigt oder mit mir zusammen, was aber mitunter länger dauerte als wären sie alleine gegangen. Mittlerweile sind meine Kontakte auf ein absolutes Minimum geschrumpft, was ich aber gerne wieder ändern würde, weil mir hier die Decke auf den Kopf fällt. Sollte es mich mal wieder derart beuteln, würde ich mich auf jeden Fall um eine Haushaltshilfe kümmern, die z.B. einmal wöchentlich mit mir zusammen die Einkäufe erledigt. Das geht!

Die andere Sache ist mein Haushalt. Wie ich an anderer Stelle schrieb, hatte ich mich bewusst entschlossen alle Symptome rauszulassen, so dass es für mich dann natürlich eine ganz drastische Veränderung in meinem Leben war. In der Anfangszeit arbeitete ich noch, mehr war nicht mehr drin und somit blieb der Haushalt liegen. Eine Freundin kam dann alle paar Wochen mal und hat mit mir das Nötigste geputzt. Unter dem Strich würde ich sagen, ich bin in dieser Zeit quasi im Dreck fast erstickt. Es war mehr als schmutzig in meiner Wohnung.

Einen Putzfimmel habe ich auch heute noch nicht, aber bei mir war es sonst nie schmuddelig und heute auch nicht. Aber es ist auch nie lupenrein sauber und den Anspruch habe ich auch nicht.

Im Job habe ich mir immer gesagt "Organisation ist das Wichtigste!" und genau das war es, was mir fehlte. Nach einigen Überlegungen, Versuchen und Neuerungen ist mein heutiger "Schlachtplan" entstanden: JEDE Woche habe ich einige Aufgaben zu erledigen, die immer gleich sind. (Das Badezimmer muss ja nun häufiger mal sauber gemacht werden, Staub wischen oder Staubsaugen). Dann habe ich in einer Liste sämtliche übers Jahr verteilte Aufgaben aufgelistet, die ich der Reihe nach "abarbeite". Mein Ziel sind neun zusätzliche Aufgäbelchen zu den wöchentlichen Arbeiten. Manchmal hänge ich ein bisschen durch und schaffe weniger, aber es passiert durchaus, dass ich mehr schaffe.

Der Vorteil davon ist, dass ich nicht mehr darüber nachdenken muss, was ich an meinem "Hausfrauentag" zu tun haben könnte, was dringend erledigt werden müsste etc.. Mir bereitete diese Überlegung alleine schon so viel Mühe, dass ich, wenn ich meine Überlegungen abgeschlossen hatte, mich erstmal für ein bis zwei Stunden ablegen musste. Das habe ich nun geschickt umgangen, indem ich einfach nur noch nachsehen muss, was ich heute vielleicht mal erledigen sollte.

Vielleicht ist das für den ein oder anderen eine Anregung. Bei mir putzt immerhin keiner mehr nebenbei mit. Vielleicht kommt aber auch jemand auf eine noch bessere Idee.

Ciao

Dornrose

Peeyusha
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Ungelesener Beitragvon Peeyusha » Mo 15. Sep 2003, 09:05

Liebe Dornrose,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort,die Organisation der Aufgaben habe ich auch versucht ,bin aber ziemlich gefrustet wenn ich es nicht schaffe .
Finde es beruhigen zu lesen das die Einkauferei nicht nur für mich ein Problem ist ,Hilfe ja ist aber nich so einfach.
Mist mir fallen die Augen gerade zu.

Peeyusha

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Ungelesener Beitragvon Dornrose » Mo 15. Sep 2003, 10:23


Peeyusha
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Ungelesener Beitragvon Peeyusha » Di 16. Sep 2003, 00:21


Schlafi
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Kenn ich

Ungelesener Beitragvon Schlafi » Do 25. Sep 2003, 01:25


Gast
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Ungelesener Beitragvon Gast » Fr 26. Sep 2003, 08:46


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Mut zur Unordnung

Ungelesener Beitragvon Dornrose » Sa 27. Sep 2003, 11:35

tach zusammen,

natürlich haben auch gesunde Menschen mitunter das Problem, ihre Bude nicht in Ordnung halten zu können. 8)

Ich kann zumindest von mir sagen (Peeyusha scheint es ähnlich zu sehen), dass ich gerne in einer aufgeräumten und sauberen Wohnung sitze. Aufgrund der Müdigkeit ist unsereins eh oft unmotiviert. Diese Hürde muss irgendwie überwunden werden. Motivationslosigkeit ist sicher nicht nur Narkoleptikern zu eigen. Der "normale" unmotivierte Mensch stört sich zumeist aber nicht an der Unordnung und wenn es ihn stört, räumt er auch auf. Das dürfte der Unterschied sein. Mich nervt es durchaus, wenn es unordentlich ist und nicht immer kriege ich die Kurve. Naja, irgendwann nervt mich das auch nicht mehr und ich genieße einfach den Tag. Die Arbeit läuft nicht weg, ein neuer Tag kommt auch. Was soll's!

Anderes Thema:
Ihr schreibt von dem Unverständnis eurer Mitmenschen. Gegen Blicke kann man nix machen und eigentlich könnten euch doch wildfremde Leute egal sein, so lange sie euch nicht öffentlich anpöbeln oder bloßstellen wollen ("die besoffene Alte").

Was ich mich aber frage ist, warum eure Bekannten und Freunde mit solch dämlichen Bemerkungen ankommen (...habe letzte Nacht auch schlecht geschlafen.... reiß dich mal zusammen...)? Für mich ist das ein ganz deutliches Zeichen dafür, dass diese Menschen keine Ahnung von Narkolepsie haben. Es ist UNSERE Aufgabe, für vernünftige Infos und Erklärungen zu sorgen, damit diese Menschen unser Problem begreifen (können).

Unverständnis, "dumme" Bemerkungen, keine Unterstützung.... das wäre für mich eine absolut unerträgliche Situation. Ich müsste mich an dieser Stelle fragen, was ich dazu beitrage, dass die Situation so ist wie sie ist. Anstatt sich selbst zu bemitleiden und den Kopf in den Sand zu stecken, fände ich es sinnvoller, dieses Problem in Angriff zu nehmen, nach für Nichtbetroffene nachvollziehbare Erklärungen zu suchen und gute sowie interessante Infos zusammen zu tragen.

Wir haben immerhin den Vorteil - so makaber wie es klingt - dass wir von einer Krankheit gebeutelt werden, die hochinteressant ist. Spontan fällt mir kein Krankheitsbild ein, was ähnlich spannend wäre. Somit dürfte es eigentlich nicht so schwer sein, einen Interessierten auf meine Seite zu ziehen, wenn ich spannend, interessant sowie verständlich meine Symptomatik erklären kann.

Ich bin nicht bereit, mich aufgrund einer Erkrankung/Behinderung zu schämen. Schämen sollten sich doch eher diejenigen, die mich in der Öffentlichkeit als Besoffene outen wollen d.h. blamieren wollen. Niemand hat einen Grund, mich derart anzupöbeln, zumal ich - selbst wenn man annehmen könnte, ich sei betrunken - keinem Menschen Anlass dazu gebe. Ich habe in solchen Situationen oft diese Menschen nicht einmal angesprochen, die sich plötzlich so ereifern. Was spricht dagegen, den Spieß umzudrehen? :wink:

An meiner Wut möchte ich nicht ersticken und somit stelle ich gerade solche Leute bloß, führe sie quasi vor, indem ich ihnen ihre Fehleinschätzung der Situation klar mache und mich gegen diese Pöbelei wehre. (Die Gedanken sind frei, aber wehe es lässt jemand seinen Gedanken lautstark freien Lauf!) Letztendlich hat es damit zu tun, dass hier jemand meine vermeintliche Schwäche ausnutzen möchte: Andere erniedrigen, um sich selbst zu erhöhen. Das Spiel spiele ich mit Sicherheit nicht mit! :twisted:

Ciao

Dornrose


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