Schlaflabore

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Christine
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Schlaflabore

Ungelesener Beitragvon Christine » Mo 10. Apr 2006, 01:22

hallo,

wer Informationen über geeignete Schlaflabore benötigt, die geeignet sind, eine Narkolepsie zu diagnostizieren, kann diese Infos haben unter

dng-lichtenberg@t-online.de oder unter

dngbw-geschaeftsstelle@t-online.de

Liebe Grüße

Christine
"Mögen wir noch so viele gute Eigenschaften haben - die Welt achtet vor allem auf unsere
schlechten" - Jean Baptiste Molière.

Schnarchnäsin
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Re: Schlaflabore

Ungelesener Beitragvon Schnarchnäsin » Mi 22. Okt 2014, 00:35

Diese Adressen sind nicht mehr aktuell =(

Schnarchnäsin
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Re: Schlaflabore

Ungelesener Beitragvon Schnarchnäsin » Mi 22. Okt 2014, 00:41

Mich würde einfach interessieren:

Wie funktioniert das, bis man einen Termin hat?

Muss ich Kosten tragen? Und wenn ja, wieso und welche?

Wie kann ich mich orientieren, welches Schlaflabor geeignet ist und welches nicht? Was mache ich, wenn eines nur messen kann?
Muss der Neurologe über Schlaflabore Bescheid wissen (also, an welche man sich wenden kann)?

Woran kann ich erkennen, ob die mich gerade über den Tisch ziehen wollen oder nicht?

PeterPaul
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Re: Schlaflabore

Ungelesener Beitragvon PeterPaul » Mi 22. Okt 2014, 10:33

Infos gibt die Deutsche Narkolepsie Gesellschaft
http://www.dng-ev.de/die-dng/verwaltungsbuero/

Peter
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bobby
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Re: Schlaflabore

Ungelesener Beitragvon bobby » Do 23. Okt 2014, 13:09

Hi Schnarchnäsin :)

Schnarchnäsin hat geschrieben:Mich würde einfach interessieren:

Wie funktioniert das, bis man einen Termin hat?

Muss ich Kosten tragen? Und wenn ja, wieso und welche?

Wie kann ich mich orientieren, welches Schlaflabor geeignet ist und welches nicht? Was mache ich, wenn eines nur messen kann?
Muss der Neurologe über Schlaflabore Bescheid wissen (also, an welche man sich wenden kann)?

Woran kann ich erkennen, ob die mich gerade über den Tisch ziehen wollen oder nicht?


(gilt nur für Deutschland)
Als allererstes benötigst Du einen Neurologen, der Dir eine Überweisung an ein Schlaflabor ausstellt. Sollte eine Diagnose (z.B. Narkolepsie) gesucht werden, sollten vorher Voruntersuchungen (Blutuntersuchungen, Schädel-MRT etc.) durchgeführt werden, die alle von dem behandelnden Neurologen in Auftrag gegeben werden (Überweisungen, Laborauftträge usw.). Wenn dies veranlasst wird, fallen für einen gesetzlich Krankenversicherten keinerlei Kosten an; ggf. vielleicht Kosten für die stationäre Übernachtung von 10,- € pro Tag als Eigenanteil.

Je nach Neurologe, sucht entweder der Arzt das Schlaflabor aus oder überlässt es dem Patienten ein geeignetes Schlaflabor zu finden. Das Wichtigste ist, dass man sich ein neurologisches Schlaflabor sucht! Die meisten Schlaflabore sind pulmologische Schlaflabore und eignen sich besser zur Erkennung von Schlafapnoe und anderen mit der Atmung im Zusammenhang stehenden Schlafkrankheiten. Sie sind meines Erachtens in der Regel zur Erkennung von Narkolepsie u.ä. Krankheiten nicht geeignet.
Wahrscheinlich ist es noch immer so: Die Wartezeit bis zur Aufnahme in ein neurologisches Schlaflabor kann z.T. sehr lange dauern (bis zu 12 Monate).

Zum letzten Punkt ;) Deiner Fragen:

Es gibt z.B. unsinnige Untersuchungen: Eine Lumbalpunktion ist in aller Regel zur Diagnosestellung völlig überflüssig; die Aussage von Hypocretin-/Orexinwerten ist nicht zielführend, sondern nur für die Forschung (der Ärzte wohlgemerkt) interessant.
Einen Arztbrief sollte man erhalten; erst einen sogen. "Kurzbrief" nach Entlassung aus dem Schlaflabor und ein paar Wochen später die "Langfassung"; drauf achten, das auch alle Seiten enthalten sind - war bei mir nicht so.

Viele Grüsse

Bobby :)
D 2017: Wahlen kommen und gehen - die Politik bleibt (Merkel, Merkel, Merkel) :evil:

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Re: Schlaflabore

Ungelesener Beitragvon Schäfchen » Do 27. Nov 2014, 20:41

Oh je, wenn ich nur wüßte, welches Schlaflabor bei mir damals- sehr kompetent die Diagnose gestellt hat!!!! Das ist schon sehr lange her. Und die Unterlagen gingen bei einem Brand hops.

Ich selbst hatte schon sehr lange den Verdacht der Narkolepsie (nach meiner Recherche in einer medizinischen Bibliothek), aber zunächst hatte ich als junge Mutter keine Zeit, danach , wenn ich es mal ansprach, wurde das geradezu als spinnert abgetan- viel zu selten....

Ich kam dann in das passende Schlaflabor durch meinen HNO- Arzt (ja ihr habt richtig gelesen: Hals-Nasen- Ohren!)- ich hatte die Narkolepsie zwischenzeitlich schon gar nicht mehr weiterverfolgt- meine Frustrationstoleranz war zu gering- und die Narkolepsie ja auch nicht mehr mein Hauptproblem. Ich suchte diesen HNO- Arzt wegen obstruktiven Schlafapnoen auf, die mich damals sehr nervten.
Und bei dem Gespräch, weil der Arzt echt verständnisvoll war, besonnen... sprach ich dann auch meinen Narkolepsieverdacht an. Und er suchte dann ein Schlaflabor, welches auch Narkolepsie diagnostizieren könnte.

Das Ergebnis war dann: Meine Schlafapnoe war zwar da, aber medizinisch nicht relevant, weil die Sauerstoffsättigung im Blut während des gesamten Schlafes ausreichend war.

Aber gleichzeitig bekam ich die Diagnose Narkolepsie, im Befundbericht: "ohne irgendwelche Zweifel". Schlafmuster, Serologie...... alles stimmte.

Ich verdanke quasi meine Diagnose meinem kompetenten HNO-Arzt.

bobby
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Re: Schlaflabore

Ungelesener Beitragvon bobby » Fr 28. Nov 2014, 13:52

Auch nicht schlecht :lol: ... die "Wege" des Herrn sind unergründlich ;) :)
D 2017: Wahlen kommen und gehen - die Politik bleibt (Merkel, Merkel, Merkel) :evil:


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