Organe erschöpft

mögliche Ursachen, medizinische Zusammenhänge

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muede
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Organe erschöpft

Ungelesener Beitragvon muede » Mo 29. Jul 2013, 07:55

Hallo miteinander,

mich würde interessieren, ob Ihr folgendes bei Euch auch beobachtet:

Starke Erschöpfung der Organe, vorallem im Bereich des Herzens.
Es gibt ja dieses Gefühl magenschwach zu sein, das geht in die Richtung,
nur stärker und ausgedehnt über alle inneren Organe.

Vielleicht bin ich ja nicht der einzige.

Viele Grüße
muede

Seelenflieger
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Re: Organe erschöpft

Ungelesener Beitragvon Seelenflieger » Do 23. Jan 2014, 18:41

Hallo muede,
habe leider Deinen Beitrag erst heute gelesen, aber vielleicht ist es ja für Dich oder andere immer noch irgendwie aktuell. Also ich kenne dieses Gefühl, von innen her, von den Organen her erschöpft zu sein, auch. Ich vergleiche es immer mit einem verstopften Tanker, der einfach keine Wurst mehr vom Teller zieht, soviel er auch schnaufen mag. Wie wenn alles, was arbeiten sollte, einfach darniederliegt und beim besten Willen keine Leistung mehr bringt. Bei mir hat sich herausgestellt, dass speziell dieses Phänomen mit der Schilddrüse zu tun hat(te). Nach einer Radiojodtherapie aufgrund autonomer Schilddrüsenknoten mit Überfunktion bin ich dann in eine massive Schilddrüsen-Unterfunktion gerutscht eben mit der oben beschriebenen Symptomatik. Erst mit natürlichem (!) Schilddrüsenhormon hat sich das gelegt (das "normale", künstliche hat mir außer guten Blutwerten nichts gebracht) und das auch in ziemlich hoher Dosierung (anscheinend ist es mein Körper gewohnt, von Haus aus eher hochtourig zu laufen, richtig gut geht es mir erst bei einem TSH-Wert von maximal 0,1). Auch auf meinen Sexualhormonhaushalt muss ich gut achten, sobald ich in einen Progesteronmangel hineinkomme, ist er wieder da, der verstopfte Tanker. Auch den Progesteronmangel habe ich erst in den Griff bekommen als ich auf bioidentische Hormoncreme umgestiegen bin. Auf die Hormonsachen zu schauen, egal ob Männlein oder Weiblein, lohnt sich oft sehr, und ich denke, gerade wir Narkoleptiker können uns in dieser Hinsicht erst recht keine Probleme oder Defizite erlauben.
Vielleicht kommt ja der ein oder andere auch jetzt noch dazu zu diesem Thread, wäre doch interessant.
Beste Grüsse derweil, Seelenflieger(in)

muede
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Re: Organe erschöpft

Ungelesener Beitragvon muede » Di 28. Jan 2014, 16:45

Hallo Fliegerin,

danke fürs posten, ist immernoch aktuell.
Dein bildlicher Vergleich mit dem Tanker trifft es gut. Egal wieviel man schnauft, es geht einfach nichts.

Ist Dein Problem mit der Schilddrüse mit den üblichen Untersuchungen erkannt worden?
Die waren bei mir unauffällig.

Den Hormonhaushalt zu prüfen ist bestimmt noch ein bisschen Aufwand wert.
Weißt Du inwiefern die üblichen Bluttests das abdecken?
TSH habe ich gefunden, das war bei mir 0,99 2,9 und 3,3. Das is wohl normal!?

Viele Grüße
muede

antischnarchi
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Re: Organe erschöpft

Ungelesener Beitragvon antischnarchi » Mi 29. Jan 2014, 13:03


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Re: Organe erschöpft

Ungelesener Beitragvon Seelenflieger » Mi 5. Feb 2014, 19:16

Hallo liebe(r) muede,
tut mir sehr elid, dass ich erst jetzt antworte - der Tag hat einfach immer zu wenig Wach-Stunden und der Computer schafft mich zusätzlich immer sehr.
Wegen der Schilddrüse: Bei mir war schon seit langem eine gewisse Struma-Bildung zu erkennen, die Schilddrüsenwerte (TSH, fT3, fT4 und TPO-AK) waren aber halbwegs im Toleranzbereich (tendenziell war ich aber immer eher in Richtung Überfunktion unterwegs) und größere Beschwerden (im Hals oder sonstige Symptome) hatte ich auch nicht. Doch dann wuchs das Struma innerhalb von wenigen Wochen und Monaten so stark, dass ich große Beschwerden beim Schlucken, Atmen und Sprechen bekam und dazu unter relativ massiven Überfunktionssymptomen litt (vor allem Herzrasen, Schwitzen, Unruhe, Durchfall, weitere große Schlafprobleme - damals wusste ich noch gar nichts von meiner Narkolepsie - und anderes mehr). Der Endokrinologe stellte dann eine Multifokale SD-Autonomie fest, also einige Knoten in der Schilddrüse, die selbstständig Schilddrüsenhormon produzierten. Es blieb nur eine SD-Operation oder eine Radio-Jod-Therapie, um die sog. heißen Knoten zu entfernen. Ich entschied mich für Letzteres (u.a. um meine Stimmbänder nicht zu gefährden) und geriet dann - wie das dann in fast allen Fällen geschieht über Monate hinweg Stück für Stück in eine SD-Unterfunktion. Zuletzt war mein TSH-Wert bei 3,9.
Zu den TSH-Werten ist zu sagen: Noch bis vor einiger Zeit (2003) galt erst ein TSH-Wert von 4,0 und darüber als Unterfuntionswert. Mittlerweile spricht man jedoch schon ab einem TSH-Wert von 2,5 (bei gleichzeitig vermindertem fT3 und fT4) von einer SD-Unterfunktion und die meisten zeigen da auch schon heftige Unterfunktionssymptome. Der SD-Überfunktionsbereich liegt bei einem TSH-Wert von 0,3 und darunter. (Referenzbereich beim TSH-Wert ist also 0,3-2,5).
Einige aufgeschlossene, differenzierende Ärzte (Endokrinologen, Hausärzte, Internisten) berücksichtigen aber auch dezidiert den individuellen, sog. "Wohlfühl-Wert" und orientieren sich nicht allein am Laborwert TSH, sondern an den Symptomen bzw. der Symtptomfreiheit des Patienten.
In meinem Fall ist der Wohlfühl-TSH bei 0,1 (also eindeutig im sog. Überfunktionsbereich), aber nur so (und wie ich schon gesagt hatte, nur unter dem natürlichen SD-Hormon) habe ich keine Unterfunktionssymptome und -beschwerden mehr, Überfunktionssymptome habe ich deswegen aber auch nicht.
Nebenbemerkung: Wegen des damit einhergehenden erhöhten Osteoporose-Risikos nehme ich täglich zusätzlich Vit D3 und Calcium und der dadurch ebenfalls erhöhten Arteriosklerose-Gefahr begegne ich mit guter, gesunder Ernährung und Bewegung (Rauchen und Alkohol gibt es ohnehin nicht, mag ich nicht).

Also wenn ich Deine TSH-Werte so sehe, könnte ich mir schon vorstellen, dass es sich lohnen könnte, dem genauer nachzugehen. Als letzten Wert hast Du ja 3,3 genannt - da hängen auch Nicht-Narkoleptiker oft nur noch im Dämmerzustand herum.
Allerdings solltest Du Dir unbedingt einen Arzt (Endokrinologen, Internisten, Hausarzt) suchen, der sich mit der Schilddrüse wirklich auskennt (ist leider gar nicht so häufig) und der vor allem nicht nur den TSH-Wert anschaut, sondern auch fT3 und fT4 (die freien Hormone) und die TPO-AK (die Antikörper) oder vielleicht auch noch den sog. TRAK-Wert und der zudem noch guten SD-Ultraschall macht und auch versteht. Sich selbst ein wenig schlau zu machen, schadet jedenfalls sicher nicht :wink:

Ich hoffe sehr, Du kommst ein wenig weiter, alles Gute von mir und viele Grüsse,
Seelenflieger

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Re: Organe erschöpft

Ungelesener Beitragvon rotkaeppchen » So 24. Aug 2014, 11:15

Hallo muede und hallo Rest ;)

Oh, ich glaube ich weiß was du meinst! Habe solche ein Gefühl manchmal auch, ist wie wenn dich dein Herz und eben alle inneren Organe nach unten ziehen,... Finde es aber immer schwer, Menschen die verschiedenen Arten von Müdigkeit zu beschreiben. aber diese ist meiner Meinung nach am anstrengensten... Da denkt man manchmal das Herz ist gerade dabei sich schlafenzulegen... :eh:
Bei mir gibts einmal eben diese Müdigkeit
dann noch die "Kopf"-Müdigkeit - wie ich sie nenne. Ist, wenn sich mein Hirn einfach totmüde anfühlt und nicht mehr kann (konzentrieren etc.), aber der Rest vom Körper ziemlich "okay" ist (wenn mann es bei einem Narko als okay bezeichnen kann) - da hilft mir dann oft eine spontane Runde um den Block gelaufen und dann ist auch mein Körper müde :)
Die Zehn Gebote enthalten 279 Wörter, die amerik.Unabhängigkeitserklärung 300 Wörter, die Verordnung der europäischen Gemeinschaft über den Import von Karamelbonbons aber exakt 25911 Wörter

btw:Starr mich nicht so an, ich bin auch nur eine Signatur :D

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Re: Organe erschöpft

Ungelesener Beitragvon annas » Fr 29. Aug 2014, 22:51

Hallo, hatte schomal jemand Atemprobleme bis Atemstillstand während einer Kataplexie? Ich musste schon intubiert werden, leide aber zusätzlich an Asthma...


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