Hypersomnie, und was jetzt?

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Mimi
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Hypersomnie, und was jetzt?

Ungelesener Beitrag von Mimi » Di Mai 06, 2014 7:13 am

Hallo ihr lieben,

Ich frage mich momentan, ob ich im Bezug auf meine Tagesmūdigkeit weiter suchen soll woher es kommt. Ich war 2012 im Schlaflabor, jedoch stellte man dort nur eine Hypersomnie fest.
Die Ärztin riet mir, früher schlafen zu gehen (also 22 uhr) was aber auf Grund meiner Arbeitszeit nicht möglich ist.
Was sagt ihr? Weiter suchen oder auf sich beruhen lassen?

Lg mimi

Barnabas
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Re: Hypersomnie, und was jetzt

Ungelesener Beitrag von Barnabas » Sa Mai 10, 2014 4:18 pm

Hatte ich auch. Wenn Schlafhygiene nicht hilft, dann würde ich das dem behandelnden Arzt nochmal mitteilen. Bei schwach ausgeprägter Narkolepsie lässt sich das wohl nur schwer mit letzter Sicherheit diagnostizieren. Das ist bei anderen Krankheiten, die vielleicht in Frage kommen, evtl. ähnlich. Das ist in einem gewissen Rahmen dann von dem, was Du vorher erzählt hast, abhängig wie der Arzt sich in der Diagnose entscheidet.
Ich würde das sehr gewissenhaft umsetzen was der Arzt gesagt hat. Dabei ist nicht die Uhrzeit, wann du ins Bett gehst, entscheidend, sondern viel mehr das es immer die gleiche Zeit ist (inkl. Wochenenden - es sind NULL Ausreißer erlaubt). Du zwingst deinen Körper damit in einen Rythmus der vielleicht deinem biologischen widerspricht( Nachtmenschen bspw.). Die Fragen die du dir stellen müsst sind u.a. wann gehst du ins Bett wenn du lange Ferien hast und dein schlaf-wach-Rythmus sich selbst einstellen kann ohne äußerliche Einflüsse? Wie lange schläfst du dann bis du von dir aus aufstehst? Entspricht das nicht deinem Alltag zuhause, musst du deinen Körper zu einem Rythmus zwingen der nicht natürlich ist. Das Umstellen der sog. inneren Uhr erfordert aber eben Konsequenz.
Da Hypersomnie ja im Volksmund der Langschläfer ist, nehme ich jetzt einfach mal an, dass du mindestens Zehn Stunden schläfst wenn man dich lässt, korrekt? Unterschreite diese Grenze nicht! Vielmehr solltest du die Zeit die du zum schlafen brauchst der zu Bett geh zeit hinzufügen und deine Aufstehzeit so berechnen. Beide Zeiten sollten nicht mit mehr als +- 1Stunde über/unterschritten werden. Wenn sich nach zwei Monaten keine merklich Besserung eingestellt hat, solltest du dass dem Arzt mitteilen (am besten mit einem Schlaftagebuch dokumentieren).

Ach ja und Fernsehen vor dem Schlafen ist bspw. auch schlecht, so wie rauchen auch.... Dazu findest du aber genug im Netz.

Wenn alles nichts hilft, wird der Arzt seine Diagnose überdenken ( du warst doch im Schlaflabor oder? Sollte nämlich schon ein schlafmediziner sein).

Grüße

P.s. Alles natürlich ohne Gewähr. Das sind die Infos die ich bekommen habe. Ich sollte damit den Beweis antreten, dass die Diagnose richtig gestellt wurde, da eben die reine Untersuchung ohne die Anamnese nicht ausreichend eindeutig war.

Sternenbande85
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Re: Hypersomnie, und was jetzt?

Ungelesener Beitrag von Sternenbande85 » Sa Mai 24, 2014 12:28 pm

Ich habe nach 2 Jahren Diagnose-Suche aufgegeben.

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