Arzt/Klinik im Raum Hannover/Braunschweig?

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Sternenbande85
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Arzt/Klinik im Raum Hannover/Braunschweig?

Ungelesener Beitragvon Sternenbande85 » Mi 24. Jun 2009, 22:09

Hallo!
Ich ziehe dort bald hin. Weiss jemand ob es da einen guten Spezialisten gibt?
LG Sandra

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steel
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Re: Arzt/Klinik im Raum Hannover/Braunschweig?

Ungelesener Beitragvon steel » So 14. Mär 2010, 21:58

deine frage ist ja schon eine weile her. ich hoffe du hast schon kontakt zu einem passenden arzt gefunden.
ich weiß noch nicht ob der arzt wirklich gut ist, aber bis jetzt fühle ich mich bei dr sund, podbielskistr gut aufgehoben.
mein traumberuf ist wachmann

Sternenbande85
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Re: Arzt/Klinik im Raum Hannover/Braunschweig?

Ungelesener Beitragvon Sternenbande85 » Sa 10. Apr 2010, 20:31

Nein ich habe keinen passenden Arzt gefunden. Ist aber mittlerweile auch egal, da ich eh umgezogen bin.

Ypnos
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Re: Arzt/Klinik im Raum Hannover/Braunschweig?

Ungelesener Beitragvon Ypnos » Mi 8. Aug 2012, 21:36

Hallo,

die Frage und die Antwort ist schon ein "paar Tage" alt, aber für mich ist sie aktuell.
Ich suche auch einen Arzt in Hannover, der sich wirklich mit der Krankheit auskennt.
Dabei geht es mir nicht um die Diagnose, die dürfte gesichert sein. Es geht mir auch nicht darum, dass mir jemand mein Methylphenidat-Hydrochlorid verschreibt, sondern ich suche jemanden, der der Rentenversicherung die Symptome der Narkolepsie und deren Auswirkungen klarmacht.

Ein Dorf-Neurologe aus Nienburg (dort hat man mich hingeschickt obwohl ich in Hannover wohne) meinte in seinem Schmierpapier, das er Gutachten nennt, es bestünden keinerlei Einschränkungen. Auch beim VdK hat keiner einen blassen Schimmer.
Und von Dissertationen von Fachärzten im Internet hält man auch nichts, weil im Internet ja so viel Blödsinn steht (was natürlich irgendwo auch stimmt),

@steel: Bist Du noch bei Dr. Sund ?

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Re: Arzt/Klinik im Raum Hannover/Braunschweig?

Ungelesener Beitragvon Ary » Di 14. Aug 2012, 16:33

Hey Ypnos,

direkt in der Innenstadt ist eine Neurologen-Praxis, die bei mir damals die Narkolepsie erkannt hat. Leider hab ich den Namen
gerade vergessen, sie ist aber direkt über Giovanni L. ( Eisladen in der Innenstadt).

Lass mich nachsehen, wenn ich heute nach Hause komme und dann schreib ich dir.

LG
Ary

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Re: Arzt/Klinik im Raum Hannover/Braunschweig?

Ungelesener Beitragvon Rossi » Di 14. Aug 2012, 19:35

Hi,
Ich bin aus Hannover, ggf sollten wir mal gemeinsam Suchen gehen.
Einen Neurologen (ausser Dr. Sund der keine Neupatienten aufnimmt) habe ich in Hannover auch noch nicht gefunden.
Ich bin vom Schlafmediziner nach Bielefeld geschickt worden, und schreibe grade von dort. Begeistert bin ich definitiv nicht aber über meinen Aufenthalt hier werde ich für hartgesottene und nicht aufgebende Leseratten noch n Tagebuch die Tage einstellen.

Ich habe immer und immer wieder den Tip bekommen zum Prof Mayer nach Schwalmstedt zu fahren. Aber mein Schlafmediziner wollte umbedingt das ich hier her fahre.....
3 Tage "Urlaub" mehr, und viel viel ärgern hat mir das bis jetzt eingebracht.

Bleibt mir also nur den Tip weiterzugeben und zu hoffen das nich jeder so blöde is und auf die Ärzte hört sondern direkt die >von betroffenen Menschen< empfohlenen Ärzte aufzusuchen.........

LG Rossi

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Re: Arzt/Klinik im Raum Hannover/Braunschweig?

Ungelesener Beitragvon Ary » Mi 15. Aug 2012, 08:12

Hoi zusammen,

also ich war damals bei Frau Dr.med Nicole Beindorff. Das ist direkt am Kröpcke:

Georgstraße 26
30159 Hannover
0511 329558

Mein Schlaflabor war in Bremen. Ich muss aber dazu sagen, dass ich aufgrund meines Umzugs in die Schweiz nicht lange bei ihr war. Allerdings ist sie erste Ärztin gewesen, die meine Vermutung ernst genommen hat...und im Schlaflabor wurde das ganze ja dann auch bestätigt.

LG
Ary

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Re: Arzt/Klinik im Raum Hannover/Braunschweig?

Ungelesener Beitragvon Ypnos » Fr 24. Aug 2012, 07:10

Hallo zusammen,

hier ist ja richtig was los ...

Ich habe jetzt auch einen heißen Tip von kompetenter Stelle bekommen. Leider etwas entfernt (in Celle). Fährt man aber nicht über die blöde A2/B3 sondern über die A352 und Fuhrberg kann man daraus eine schöne, stressfreie Ausflugsfahrt für die ganze Familie mit Kaffeetrinken in der Altstadt von Celle machen.

Ich hatte gestern meinen ersten Termin. Positiv hat auf mich gewirkt, dass er sich sehr für meine vorhandenen Unterlagen interessiert und das Erstgespräch etwa eine halbe Stunde gedauert hat. Und er wolle noch weitere Unterlagen, die ich aber nicht dabei hatte weil ich sie nicht als wichtig dafür erachtet habe.

Jetzt hat er noch einen Bluttest angeordnet und danach gehe ich wieder hin. Dann werde ich berichten, auch um wen es sich handelt.

Gruß aus Hannover
Ypnos

P.S. Besonderen Gruß aus Vinnhorst in die Nachbarschaft nach Engelbostel

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Re: Arzt/Klinik im Raum Hannover/Braunschweig?

Ungelesener Beitragvon Rossi » Fr 24. Aug 2012, 16:12

Gruß dankend angenommen.

Ich hatte doch tatsächlich Dienstag n Termin bei Dr. Sund in Hannover / Podbi. Mein Hausarzt hat das letzten Donnerstag mal in die Hand genommen und angerufen: Ich bin der Dorf Arzt und habe da nen Patienten.... (genau so soll er sich gemeldet haben *lach*)

Dr Sund macht auf mich nen ziemlich gelassenen Eindruck, aber ich denke er weiss was er tun muss. Nach eingener Aussage hat er schon einige Nakos in Behandlung ist aber, so kam es bei mir an, kein Extremer Fachmann was das Gebiet angeht. Für mich als Diagnostizierten Narko sehe ich da kein Problem. Zumindest is die Alternative jedes mal nach Bielefeld zu eiern erstens viel Teurer und zweitens auch wesentlich Zeitintensiver.

Auf die aussage das im Forum einer is der in Hannover nen Arzt sucht kamen wir weiter ins gespräch auch über die DNG ect und meinem Eindruck nach legt er keinen Gestiegerten Wert auf eine große bekanntschaft.
Ob die Politik da etwa ne wolle spielt?? Die ärzte sind alle überlastet und mehr Geld bekommen die nicht sondern immer nur mehr Einschränkungen. Schade, ich würde gerne diesen Arzt weiter Empfehlen, aber da ich selber 2 mal erfolglos nen Termin haben wollte und erst mit meinem Hausarzt nen Termin bekommen konnte.... Naja mein erster Eindruck is ok vom Doc und ich darf hin ;o)

lg

Ypnos
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Re: Arzt/Klinik im Raum Hannover/Braunschweig?

Ungelesener Beitragvon Ypnos » Fr 24. Aug 2012, 17:21

Danke für die Grüße ...

ich habe am 09.08.2012 um 15:33 Uhr bei Dr. Sund angerufen. Eine ziemlich unfreundliche ... (irgendein Zoo-Tier wird schon passen) meinte nur, vor Mitte Oktober sei er ausgebucht. Das habe ich dann aufgegeben.

Am letzten Freitag (17.08.12) bekam ich dann den Tipp mit Celle, habe da um 12:00 Uhr angerufen und gleich für gestern (23.08.12) den Termin bekommen. Das war doch super. Und Celle ist ja nun über die A352 echt nicht weit. Für einen wahren Spezialisten (wenn es sich denn bewahrheitet) tut man doch alles - fast alles.

Wie gesagt, ich will jetzt hier noch nicht den Namen veröffentlichen, da warten wir mal ab, denn nach dem ersten Besuch kann man sich da noch kein Urteil bilden. Obwohl ich ein gutes Bauchgefühl habe (und das täuscht sich selten).

Meinen nächsten Termin habe ich am 06. September. dann wissen wir mehr.

Gruß aus Vinnhorst

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Re: Arzt/Klinik im Raum Hannover/Braunschweig?

Ungelesener Beitragvon Lennio » Fr 28. Sep 2012, 23:05

Hej Ypnos,

wie ist denn nun der Arzt in Celle? Gut genug, dass du den Namen nennen möchtest? =) Komme ursprünglich aus der Nähe von Celle und mal mit einem Doc zu reden, der Ahnung hat, wäre vielleicht ganz gut.
Mein Neurologe zurzeit ist zwar nett, aber hat gar keine Ahnung von Narkolepsie und dann immer eine teure Rechnung mit EEG und Reflextest etc. zu bekommen, nur weil ich neue Medikamente brauche, finde ich nicht so gut.
Danke schonmal!

Cheers

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Re: Arzt/Klinik im Raum Hannover/Braunschweig?

Ungelesener Beitragvon Conny » Sa 29. Sep 2012, 19:46

also ich bin von anfang an bei Martin Liedke in Celle in Behandlung. In den letzten zehn Jahren die ich nun schon dort bin hat er sich immer sehr viel Mühe gegeben. Hat mich immer sehr unterstützt und mir in vielen Dingen geholfen! seine Tel.Nummer ist 05141-33212 , er ist grad in die Sägemühlenstr. umgezogen, das ist fast vis a vis vom Hallenbad also gut zu finden! normal wartet man lang auf einen Termin, allerdings damals, als ich anrief und meine Probleme schilderte wurde ich vorgezogen und habe sofort einen Termin bekommen. Doc Liedke ist zwar oft sehr im Stress, was man ihm anfangs auch immer anmerkt, aber sobald er sitzt und man zwei sätze gewechselt hat, dann lässt er sich wirklich auf einen ein und nimmt sich auch genügend Zeit! Kann ihn nur empfehlen, auc h menschlich hat er mir in schweren Zeiten schon super zur Seite gestanden, zum Beispiel beim Rentenantrag!
zwischen schwarz und weiss passt immer ein ganzer Regenbogen

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Re: Arzt/Klinik im Raum Hannover/Braunschweig?

Ungelesener Beitragvon Ypnos » So 30. Sep 2012, 06:55

@Lennio

Sorry, ich hatte das ja völlig vergessen.

Ich war jetzt zweimal bei Dr. Zander http://www.praxiszentrum-celle.de/conte ... celle.html

Bei beiden Besprechungsterminen hat er sich sehr viel Zeit genommen (jeweils ca. 1/2 Stunde) und hat auf mich einen sehr kompetenten Eindruck gemacht. Aufgrund der Gespräche und der vorliegenden Befunde habe er keine Zweifel am Vorliegen der Krankheit.

Er meinte allerdings, da die Krankheit ja bekanntermaßen unheilbar ist, könne er nicht viel für mich tun. Und nur um ein BtMG-Rezept zu bekommen, müsse ich nicht jedesmal den weiten Weg von Hannover nach Celle auf mich nehmen, das könne ein Kollege und Freund in Langenhagen, den er über die Diagnose informiere, genausogut machen. Ehrlich gesagt, der Mann hat völlig Recht !

Gruß Ypnos

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Re: Arzt/Klinik im Raum Hannover/Braunschweig?

Ungelesener Beitragvon Lennio » Mi 10. Okt 2012, 20:50

Vielen Dank euch! Hab ich für den Fall der Fälle schon mal ein paar Anlaufstellen. =)

binmüde
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Re: Arzt/Klinik im Raum Hannover/Braunschweig?

Ungelesener Beitragvon binmüde » Di 18. Dez 2012, 03:35

Hallo zusammen,

obwohl die Fragen schon eine Weile her sind, will ich doch noch etwas ergänzen.

@Ypnos:
Stichwort VdK: auch wenn man bei der Geschäftsstelle oder der Rechtsschutzstelle keine Ahnung von der konkreten Erkrankung hat, macht der Kontakt Sinn. Dort wird ja keine Diagnose gestellt, die dortige Unterstützung sieht anders aus. Vom Ablauf bei Gericht haben die schon ein paar Vorstellungen und Erfahrungen. Insoweit helfen Ratschläge vielleicht doch weiter. Jeder Zwischenschritt kostet zwar Zeit und die Mitgliedschaft auch Geld, andererseits macht man vielleicht mit müdem Kopf etwas, was dann rechtlich gültig ist und womit das eigentliche Ziel auch langfristig sabotiert wird.

Die andere Seite in solchen Verfahren ist die Gegenseite, nicht unbedingt ein Freund. Dort ist man vielleicht nur auf dem Level "bin auch manchmal müde, schlaf Dich doch mal aus" und glaubt schon von daher, daß Ihr keine Ansprüche haben könnt. Einen erst mal akzeptierten, ungünstigen Bescheid bekommt Ihr sicher immer wieder vorgehalten, egal ob der aus rechtlicher und medizinischer Sicht noch so falsch war.

Stichwort Dissertationen und Texte im Internet: ganz klar, im Internet steht viel Blödsinn und wie die Doktorarbeiten von dem einen oder anderen Politiker entstanden sind, das wurde ja schon lang und breit ausgetreten. Es ist auch kein Grund ersichtlich, wieso ausgerechnet bei medizinischen Ausarbeitungen da etwas anders sein sollte. Aber: nicht nur im Internet wird Blödsinn geschrieben, das schaffen Ämter und deren hauseigene oder "abhängige" Ärzte in deren gutachterlichen Stellungnahmen auch ganz allein. Und gerade "einfacher gestrickte" habe keine Achtung vor den Leistungen der anderen.

Dissertationen aus dem Internet helfen insbesondere dadurch, daß dort auf medizin-wissenschaftliche Veröffentlichungen verwiesen wird. Und der Inhalt davon hat schon Aussagewert. Als Quelle von Hinweisen sind diese Dokumente echt gut. Daraus ergibt sich, wie etwas diagnostiziert wird (z.B. anerkannte Methoden) und auch, was die Messungen beeinflusst (und vielleicht ja bei Euch gar nicht beachtet wurde). Damit wäre geklärt, welche Auswirkungen üblich oder möglich sind oder wieso eine Untersuchung aus medizinischer Sicht vielleicht auch mal weniger Aussagekraft hat als eine andere.

Für einen Bescheid oder vor Gericht braucht es aber immer noch die "Bescheinigung" eines Mediziners, daß diese möglichen Auswirkungen in diesem konkreten Fall bei Euch vorliegen und wie stark die Auswirkungen tatsächlich ausgeprägt sind. Gutachten eben.

Die Ärzte, die Euch schon kennen, liefern Beiträge, die Gegenseite (die Behörde oder Versicherung) versucht, mittels der dafür ausgesuchten Gutachter, das zu verharmlosen, abzuschwächen oder ganz zu widerlegen oder auch einfach nur zu bestreiten. Inzwischen würde es mich persönlich wundern, wenn da überhaupt schon mal eine zutreffende Beurteilung dabei war. Aber: "nichts ist unmöglich".

Wenn da in einer medizinischen Stellungnahme unsauber argumentiert wird, kann man vielleicht noch was dran machen. Juristen werden sich hüten, in medizinischen Angelegenheiten zu entscheiden, doch ein Gutachten mit rechtlich relevanten Fehlern läßt sich vielleicht noch durch ein weiteres und hoffentlich besseres ersetzen.

Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren. Und mit ihm seine Familie, schon wegen des Einkommens. Kopf hoch, nicht unterkriegen lassen.

Freundlich grüßt
binmüde
...
Narkolepsie ist eine faszinierende Erkrankung - die Symptome sind faszinierend - die Wissenschaft ist faszinierend - manchmal erscheint das alles nur unglaublich oder bedrohlich - es ist aber jedenfalls nicht langweilig
...


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