Blutspende trotz Modafinil?

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Minischlafmonster94
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Blutspende trotz Modafinil?

Ungelesener Beitragvon Minischlafmonster94 » Do 3. Mär 2016, 17:25

Hallo,

ich gehe seit ein paar Jahren regelmäßig Blut spenden. Durch meine (Verdachts-)Diagnose Narkolepsie soll ich jeden Tag 100 bis 250 mg Modafinil einnehmen. Darf ich da überhaupt noch spenden?

Vielen Dank für die Antworten ... auch wenn hier nicht so viel los ist.

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Narki
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Re: Blutspende trotz Modafinil?

Ungelesener Beitragvon Narki » Sa 5. Mär 2016, 07:03

Hallöchen Minischlafmonster

In der Schweiz sind die Kriterien für eine Blutspende ziemlich hoch. Siehe http://www.blutspende.ch/de/blutspende/spenderinformationen/wer_kann_blut_spenden
Unter anderem darf bei Einnahme gewisser Medikamente kein Blut gespendet werden. Welche Medikamente das sind, ist leider nicht aufgelistet.

Kommst Du aus Deutschland?
Bestimmt gibt Dir dein Blutspendezentrum Antwort, ob Modafinil zum Ausschluss führt oder nicht.

Gruss,
Narki

PS: Ja, hier im Forum ist - verglichen mit anderen Internetforen - manchmal wenig los.
Die Gründe dafür sind vielfältig und wurden hier auch schon eingehend diskutiert.
Siehe http://www.narkolepsie.ch/viewtopic.php?f=2&t=2227

Umso erfreulicher ist es, wenn sich neue User wie Du aktiv einbringen :clap:

PeterPaul
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Re: Blutspende trotz Modafinil?

Ungelesener Beitragvon PeterPaul » Sa 5. Mär 2016, 13:09

Mich wollte man nicht mehr als Spender, und das nicht nur wegen der Medikamente, sondern auch aus Angst vor Komplikationen beim Spenden.
Peter
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bobby
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Re: Blutspende trotz Modafinil?

Ungelesener Beitragvon bobby » So 6. Mär 2016, 03:56

Hi Minischlafmonster :)

Minischlafmonster94 hat geschrieben:Hallo,

ich gehe seit ein paar Jahren regelmäßig Blut spenden. Durch meine (Verdachts-)Diagnose Narkolepsie soll ich jeden Tag 100 bis 250 mg Modafinil einnehmen. Darf ich da überhaupt noch spenden?...


Ich sage mal so. Wenn ich Blutempfänger wäre, z.B. bei einer Operation, ist es mit Sicherheit nicht sinnvoll, wenn sich auf einmal eine Menge Stimulanzien in meiner Blutbahn befinden. Der Narkosearzt könnte die darauf auftrentenden Begleiterscheinungen falsch deuten...

Hier geht es weniger um die Frage "ob ich es darf", sondern vielmehr um die Frage: Kann ich mit meiner Blutspende wirklich noch jemandem helfen?

Kurz: Ich würde es sein lassen.

Viele Grüsse

Bobby :)
D 2017: Wahlen kommen und gehen - die Politik bleibt (Merkel, Merkel, Merkel) :evil:

Käsebrötchen
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Re: Blutspende trotz Modafinil?

Ungelesener Beitragvon Käsebrötchen » Mi 11. Okt 2017, 12:03

Ich wollte auch gerade die Frage stellen, ob man mit Narkolepsie generell bedenkenlos Blut spenden kann oder man das lieber lassen sollte?

bobby
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Re: Blutspende trotz Modafinil?

Ungelesener Beitragvon bobby » Mi 11. Okt 2017, 15:15

Hi Käsebrötchen :)
Käsebrötchen hat geschrieben:Ich wollte auch gerade die Frage stellen, ob man mit Narkolepsie generell bedenkenlos Blut spenden kann oder man das lieber lassen sollte?

Die Narkolepsie ist bei der Beurteilung nicht entscheidend, sondern ob und welche Medikamente ich einnehme. Aus Deinen früheren Postings habe ich entnommen, dass Du gar keine Medikamente nimmst. Demnach wäre es kein Problem wenn Du Blut spenden gehst :).

Viele Grüsse

Bobby :)
D 2017: Wahlen kommen und gehen - die Politik bleibt (Merkel, Merkel, Merkel) :evil:


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