Imipramin 50mg zur Schlafverbesserung?

Moderatoren: Jan, Webmaster

Ignacio
Muntermacher
Beiträge: 10
Registriert: Di 11. Apr 2017, 09:57

Imipramin 50mg zur Schlafverbesserung?

Ungelesener Beitragvon Ignacio » Mo 12. Jun 2017, 18:44

Guten Abend Community,

ich werde nun seit knapp 3 Monaten mit Modafinil behandelt. Ich war zwar schon einmal im Schlaflabor, allerdings werde ich im Juli ein speziell neurologisches Schlaflabor besuchen zur 100 prozentigen Diagnose Absicherung.
Da die toleranz steigt, dass Modafinil fast nicht mehr wirkt, bin ich nun schon auf 600mg am Tag eingestellt worden und ich kämpfe trotzdem bis knapp 15:00 Uhr gegen andauernde extreme Müdigkeit an.
Heute sollte mir mein Neurologe eigentlich Ritalin verschreiben, damit sich die toleranz des Modafinil zurück bildet. Ich habe angesprochen ob es die retadierte oder entretadierte Form ist, da ich gelesen habe das die retadierte Form wohl nicht so gut für Narkoleptiker sei.
Darauf hin ruft er eine Kollegin ( Ärztin ) an, Sie sagt ihm er soll mir 100mg Imipramin geben damit sich meine Schlafqualität verbessert.
Ich habe ihm gesagt, ich habe mir geschworen niemals Antidepressiva zunehmen nur weil diese müde machen sollen, Gefühle machen mich zu den Mann der ich bin und ich will nicht das irgendwas davon gedämpft wird.
Wenn mein Schlaf sich verbessern soll, soll er mir wenn etwas dafür vorgesehens verschreiben aber nicht so etwas.
Naja darauf hin hat er mir trotzdem Imipramin verschrieben.
Jetzt habe ich mich darüber eingelesen und lese das es gegen Kataplexin helfen soll?
Das es wenn man es absetzt vermehrt zu diesen kommen kann.
Ich habe noch nicht mit Kataplexin zu kämpfen, zum Glück und ich habe große Angst, dass diese vielleicht dadurch bei mir anfangen zu kommen.
Mir ist schlecht, ich bin zutiefst traurig, mein Geist krümmt sich bei den Gedanken das mittel zu nehmen.
Hat jemand von euch mit Imipramin Erfahrung in Bezug auf Schlafverbesserung?

Wachhaltende Grüße

Ignacio

janet73
Muntermacher
Beiträge: 112
Registriert: Sa 19. Aug 2006, 18:18
Wohnort: Mühltal

Re: Imipramin 50mg zur Schlafverbesserung?

Ungelesener Beitragvon janet73 » Di 13. Jun 2017, 10:49

Hallo Ignacio,
zunächst zu Modafinil: kämpfst Du bis 15h gegen die Müdigkeit oder legst Du ein oder zwei kurze Schlafpausen ein ( z.B. um 10, dann um 13h, je ca. 20 min)? Das Kämpfen kostet ziemlich viel Kraft :wink: Ich stelle fest, dass viele Betroffene hartnäckig glauben, mit dem richtigen Medikament ihren Alltag so meistern zu können, wie Nicht-Betroffene. Das ist ein Trugschluss, und zwar ein ungesunder. Auch wenn es sicher viele Gründe dagegen gibt (Arbeitsumfeld, Chef...): ohne Pausen geht es in der Regel nicht. 400mg Modafinil pro Tag sollten nicht überschritten werden und mit Power-Naps sollte das in den meisten Fällenauch gar nicht erforderlich sein. Vielleicht schlägt bei Dir Ritalin besser an...das ist individuell sehr verschieden. Ich kam mit Ritalin überhaupt nicht klar.
Antidepressiva:
Ich kenne Immipramin nicht aus eigener Erfahrung, habe aber zu Beginn der Erkrankung über einige Jahre Anafranil genommen, das ebenfalls ein trizyklisches Antidepressivum ist. Half vor allem gegen Horrorträume und Panikattacken. Ich hatte keine Nebenwirkungen und glaube nicht, dass meine Emotionen verändert waren in der Zeit, aber das war noch im vorigen Jahrtausend :D .
Die Tagesschläfrigkeit oder den Nachtschlaf hatte es aber nicht beeinflusst, weshalb ich es irgendwann (problemlos) abgesetzt habe. Seit 7 Jahren nehme ich abends Valdoxan (und morgens und mittags je 100mg Modafinil), ein relativ neues Antidepressivem, welches als künstliches Schlafhormon funktioniert. Ich schlafe damit erholsamer, vielleicht sogar tiefer (müsste man messen) und bin insgesamt stress-toleranter. Vielleicht mal dem Doc vorschlagen?
Deine Berührungsangst zu Antidepressiva solltest Du überdenken. Depressive haben oft massive Schlafprobleme, DA ist der Zusammenhang...niemand will Dich auf die Couch ziehen.
Schönen Tag...bin tot..müde...und hab so viel zu tun :roll:

Ignacio
Muntermacher
Beiträge: 10
Registriert: Di 11. Apr 2017, 09:57

Re: Imipramin 50mg zur Schlafverbesserung?

Ungelesener Beitragvon Ignacio » Di 13. Jun 2017, 11:38

Hallo Janet,

ohne Modafinil war für mich das arbeiten (Vollzeit/Ausbildung), so gut wie nicht möglich. Durch die extremen Müdigkeitsattaken war mein Konzentrationsvermögen fast gleich null dementsprechend belastet auch mein Aufnahmevermögen (Gedächtnis). Ich habe mit Modafinil 200mg angefangen und musste es nach und nach erhöhen damit es den einigermaßen wachhaltenden Effekt beibehält.
Du darfst nicht vergessen, jeder von uns Narkoleptikern, hat ein anders ausgeprägtes Krankheitsbild.
Ich habe immerhin neun Jahre ohne Diagnose gegen diese blechende Müdigkeit angekämpft. Das sieht man leider auch in meinem Gesicht.
Ich werde meinen Alltag nie so meistern können wie nicht betroffene Menschen, aber ich kann ihn mir durch die jeweiligen Medikamente erleichtern und mir ein großes Stück der verloren gegangenen Lebensqualität so wieder sichern.
Mein Arbeitgeber weiß über meine Krankheit Bescheid und ich lege in meiner Mittagspause ein Powernap von 30:00 Minuten ein.
In einen Vorherigen Thread ist von mir etwas beschrieben worden wie bei mir der vor der Behandlung ausgesehen hat.
Du solltest dich glücklich schätzen können, dass bei dir die Narkolepsie so sanft verläuft und du mit nur 200mg Modafinil auskommst.
Ich bin bei 600mg und es bringt mir nichts außer mehr Nebenwirkungen.
Ich habe Hypogene Halluzinationen, wenn ich gegen die Müdigkeit ankämpfe, die Schlaflähmung setzt bei mir zum Glück nur noch sehr selten beim wirklichen schlafen ein.
Dennoch habe ich keine Kataplexie, ich sehe es auch nicht ein, ein Antidepressivum zu nehmen was dagegen helfen soll, nur weil es auch müde macht.
Zumal dort steht beim Absetzen kommt es zu vermehrten Kataplexien, meine Angst ist groß, dass diese danach erst bei mir „ Aktiv „ werden.
Ich habe auch Erfahrung mit Antidepressiva, diese haben mich früher nur ins Bett gedrückt und ich war am Tag noch müder und echt verwirrt.
Ich habe keine Berührungsängste zu den Medikament, ich weigere mich nur ein Medikament zu nehmen, was mein Denken, mein Empfinden beeinflussen kann, denn gerade mein Empfinden macht mich zu den Mann der ich bin.
Komm gut durch den Tag.

Wachhaltende Grüße Ignacio

janet73
Muntermacher
Beiträge: 112
Registriert: Sa 19. Aug 2006, 18:18
Wohnort: Mühltal

Re: Imipramin 50mg zur Schlafverbesserung?

Ungelesener Beitragvon janet73 » Do 15. Jun 2017, 22:23

Hallo Ignacio,
zum Thema milde Narkolepsie: wenn ich Vollzeit arbeiten würde, ginge das wahrscheinlich auch nicht mit 200mg, allerdings mache ich neben dem Mittagsschlaf von 30-40 min. ein bis zweimal pro Tag 10minütige PowerNaps.
Zum Thema emotionale Auswirkung von Medis:
wenn Du ausschließen willst, dass Medis Deinen Gefühlshaushalt beeinflussen, solltest Du auch Vigil nicht nehmen. ich bin psychisch von Vigil abhängig. Immer wenn ich es reduziere, in den Ferien oder so, bin ich furchtbar depri und gereizt. Ohne Vigil (Modafinil) würde ich aber nichts auf die Reihe kriegen, weshalb ich diese Tatsache in Kauf nehme...
Es gibt ganz viele verschiedene Antidepressiva, manche machen müde, andere nicht. Ich würde an Deiner Stelle kein Dogma daraus machen und einfach mal was ausprobieren. Aber ich bin ja nicht Du :P

Ignacio
Muntermacher
Beiträge: 10
Registriert: Di 11. Apr 2017, 09:57

Re: Imipramin 50mg zur Schlafverbesserung?

Ungelesener Beitragvon Ignacio » Mo 19. Jun 2017, 00:49

Guten Abend Janet,

Powernaps während der Arbeitszeit, kommen für mich nicht infrage. Ich achte sehr auf meine Schlafhygiene.
Ich habe mich seit dem ich Modafinil nehme charakterlich nicht verändert und auch sonst nicht in meinen denken und fühlen. Auch als ich knapp zehn Tage kein Modafinil genommen habe, wurde ich weder deppresiv/aggresiv oder reizbarer, ich wurde nur wieder total hudemüde.
Abhängigkeit ist reine Kopfsache, außer natürlich bei körperlicher.
Ich weiß ja das es verschiedenen gibt, dennoch werde ich diese strickt ablehnen.
Ich find es nur schade, dass hier keiner sich meldet der Erfahrung mit Imipramin hat.

Erholsame Grüße

Ignacio

bobby
Muntermacher
Beiträge: 1028
Registriert: So 22. Aug 2004, 23:36
Wohnort: Hamm

Re: Imipramin 50mg zur Schlafverbesserung?

Ungelesener Beitragvon bobby » Mo 19. Jun 2017, 06:24

Hallo Ignacio :)

mir wurde vor gaaaanz langer Zeit ebenfalls auch mal Imipramin verschrieben. Das Medi gehört zu einer Gruppe von Antidepressiva mit 'aktivierender Wirkung'; soll heißen, dass es sich wohl positiv auf die Tagesmüdigkeit auswirken soll. Ich hatte dieses Medi kurz genommen und dann abgesetzt, da es als Mittel gegen die Tagesmüdigkeit viel zu schwach war. Was mich auch immer wieder wundert, dass dieses Medikament ohne Probleme 'off-label' verschrieben wird. Für Narkolepsie ist es m.E. nicht zugelassen.
Was aber auf Dauer in jedem Fall nicht gesund sein kann: 600 mg Modafinil am Tag (Gefahr der Ausbildung von Psychosen!). Ich denke, Du musst auf jeden Fall das Medi wechseln. Ritalin (=Methylphenidat) ist da das nächstliegende Medi gegen die Müdigkeit. Gegen die imperativen Schlafattacken gibt es (auf Dauer) kein wirksames Medikament ausser PowerNaps. Wenn ich das richtig lese, bist Du Vollzeit tätig und machst in der Mittagspause eine Schläfchen (ca. 30 min.). Ich vermute: eine Pause ist zu wenig. Du kämst mit zwei Napping-Pausen w e s e n t l i c h besser klar. Problem: Die eine müsste vor, die andere nach der eigentlichen Mittagspause gemacht werden. Da Dein Arbeitgeber Bescheid weiss, wäre vielleicht ein Gespräch hierüber sinnvoll?! Das wäre schon deshalb erforderlich, weil das 'normale' Ritalin eine relativ kurze Wirkungsdauer hat (2-4 Std.).

Ich drücke Dir die Daumen :)

Viele Grüsse

Bobby:)
D 2016: Leben in der Postdemokratie mit einer Postregierung :evil:

Ignacio
Muntermacher
Beiträge: 10
Registriert: Di 11. Apr 2017, 09:57

Re: Imipramin 50mg zur Schlafverbesserung?

Ungelesener Beitragvon Ignacio » Do 22. Jun 2017, 11:37

Hallo Bobby,

für mich ist es halt auch nicht nachvollziehbar, jemanden ein Antidepressivum zu verschreiben, nur weil es sich positiv auf das REM-Schlafverhalten auswirken kann. Ein Hypnotikum ist da wesentlich besser angedacht, jedenfalls meiner Meinung nach (Xyrem wäre da sinnvoll). Mir ist schon vermehrt aufgefallen das Ärzte ganz gerne einfach ein Antidepressivum verschreiben, dass dies aber auch andere Auswirkungen auf den menschlichen Organismus hat wird dabei dann wohl vergessen.
Was mich sehr verwundert ist, dass ich am 03.07 in ein speziell neurologisches Schlaflabor stationär aufgenommen werde, ich muss das Modafinil/Methylphenidat eine Woche vorher absetzen. Ich wüsste gar nicht ab wann ich das Imipramin absetzen hätte müssen, es sollte ja nur vorrübergehen eingenommen werden, was für aus meiner Sicht auch eine unnötige Belastung für mein Gehirn ist. Hinzu käme noch das solche Medikamente ja ausgeschlichen werden sollen, wie hätte ich es ausschleichen sollen wenn es länger gedauert hätte.
Ich wurde jetzt auf 400mg Modafinil zurück geschraubt dazu dann je nach Bedarf 10mg Methylphenidat.
Bis jetzt komme ich super mit 200mg Modafinil, 10mg Methylphenidat morgens nach den Aufstehen (07:00 Uhr). 0,5mg Methylphenidat gegen 10:00 Uhr. 200mg Modafinil, 10mg Methylphenidat eine Stunde nach meiner Mittagspause (Meistens gegen 13:30 Uhr – 14:00 Uhr) gut hin.

Wachhaltende Grüße

Ignacio

bobby
Muntermacher
Beiträge: 1028
Registriert: So 22. Aug 2004, 23:36
Wohnort: Hamm

Re: Imipramin 50mg zur Schlafverbesserung?

Ungelesener Beitragvon bobby » Do 22. Jun 2017, 19:56

Hi Ignacio :)

letztlich musst Du wissen, wieviele Medikamente Du nehmen willst. Auch die aktuell von Dir beschriebene 'reduzierte' Variante finde ich kritisch. Von Vigil nimmst Du die Maximaldosis plus 25 mg (unretadiertes) Methylphenidat. Eine Vermischung von Aufputschmitteln halte ich - auf Dauer - nicht für gut :roll:.
:!: Letztlich könnten die Medikamente bei solcher Dosierung schnell abstumpfen bzw. beim Vigil bin ich bei Dir der Meinung, dass der Effekt schon eingetreten ist :roll:.

Vielleicht haben die Ärzte im Schlaflabor eine neue Idee?

Viele Grüsse

Bobby :)
D 2016: Leben in der Postdemokratie mit einer Postregierung :evil:

SanneS
Muntermacher
Beiträge: 117
Registriert: Mo 4. Jul 2016, 19:31
Wohnort: Heimenkirch ( Allgäu )

Re: Imipramin 50mg zur Schlafverbesserung?

Ungelesener Beitragvon SanneS » Mo 26. Jun 2017, 22:42

Hallo zusammen,
also ich nehme 500mg Modafinil täglich. Anders komme ich nicht zurecht.
Ich nehme auch Antidepressiva, Citalobram morgens 40 mg. Unterdrückt einigermaßen meine Kataplexien.
Nachts Xyrem. 3,75 g. Aber nur eine Dosis. wenn ich eine zweite nehme bin ich am morgen wie besoffen,
Das war allerdings auch so . als ich 2 mal eine geringere Dosis genommen habe.

Ich komme so ganz gut zurecht. Anfangs hatte ich auch Nebenwirkungen, aber ich hab einfach weiter gemacht. Der Körper braucht halt auch seine Zeit bis er damit zurecht kommt. Es hat über ein halbes Jahr gedauert bis es sich eingependelt hat.

Man darf auch nicht vergessen ........... Wir werden immer und immer wieder mal von den Sau schlechten Tagen eingeholt obwohl wir Medis nehmen, das heißt aber nicht das die Wirkung nachlässt.

Bei mir gibt es Tage, da könnte man meinen ich nehme gar keine Medikamente :lol: :lol: :lol:
An solchen schließe ich mich zu Hause ein. :yawn:

Also Leute Kopf hoch :D

LG Sanne

Ignacio
Muntermacher
Beiträge: 10
Registriert: Di 11. Apr 2017, 09:57

Re: Imipramin 50mg zur Schlafverbesserung?

Ungelesener Beitragvon Ignacio » Do 13. Jul 2017, 10:37

Hallo Bobby,

ich vertrete die Meinung so wenig Medikamente seinen Kreislauf zuzuführen, wie es nur geht. Ich halte auch nicht von viel hilft viel, denn meist ist weniger dann doch mehr.

Ich war letzte Woche für vier Tage in einem neurologischen Schlaflabor. Die gesicherte Diagnose lautet Atypische Narkolepsie ohne Kataplexie.
Dazu kommt noch eine leichte Schlafapnoe (15 Atemaussetzer in der Stunde), die meisten waren nur 1 bis 2 Sekunden lang und die Sauerstoffsättigung viel nie unter 94 Prozent.
Jetzt darf ich ein CAP Gerät beim Schlafen nutzen, wobei ich das Gefühl habe dadurch wesentlich schlechter zu schlafen.
Es muss ja alles dafür getan werden um den Schlaf zu verbessern.
Der Vigilanz-Test zeigte 37 fehlerhafte „Deutungen“ auf trotz 400mg Modafinil.
Ich wurde jetzt auf 400mg Modafinil und 20mg Methylphenidat eingestellt.

Eine Monotherapie wäre natürlich das beste für den Körper, aber Mono Modafinil bringt bei mir leider nichts und komplett auf Methylphenidat umzusteigen bin ich noch nicht bereit.
Ich muss erst mal im Langzeittest (Denke an ein bis zwei Monate), schauen wie ich mit Methylphenidat klarkomme.
Ich merke bei 25mg schon Nebenwirkungen die ich nicht gut empfinde, aber immer noch aushaltbarer als wie ein Zombie mit angeschwollenen Augen gegen die Müdigkeit zu kämpfen.
Es gibt ja noch ein paar Wirkstoffe die zur Therapie genutzt werden können, doch bevor diese in Frage kommen, müssen erst mal die Wirkstoffe erster Wahl getestet werden.
Zum Beispiel wurden mir in der zweiten Nacht Valdoxan (Melatonin Regulator) 25mg und Zopiclon (Schlafmittel) gegeben und das Schlafmittel hat bei mir nicht gewirkt, was selbst die Ärztin verwundert hat.

Das Thema Wakix wurde kurz angesprochen, aber nicht weiter darauf eingegangen.
Xyrem habe ich angesprochen, da wurde mir gesagt das soll wohl nur gegen Kataplexien helfen.

Fakt ist, maximale Wirkung mit minimalen Nebenwirkungen wünsche ich mir.

Hallo SanneS,

mein Körper hat auch zwei Wochen gebraucht, bis er überhaupt richtig wusste was er mit Modafinil anzufangen hat.
Natürlich haben wir auch mal schlechte Tage, da bringen die Medis auch eher weniger, dann heißt es wie früher Zähne zusammenbeißen und kämpfen.

Wachhaltende Grüße


Ignacio

SanneS
Muntermacher
Beiträge: 117
Registriert: Mo 4. Jul 2016, 19:31
Wohnort: Heimenkirch ( Allgäu )

Re: Imipramin 50mg zur Schlafverbesserung?

Ungelesener Beitragvon SanneS » Di 18. Jul 2017, 21:42

Hallo Ignacio,

ich nehme auch Xyrem , das es nur gegen Kataplexien helfen soll ist falsch!!

Gewöhnlich schlafe ich Nachts nur drei Stunden. Bin bei jedem kleinsten Geräusch wieder wach. Mit der Dosis Xyrem was ich jetzt nehme, schlafe ich ca.4- 5 Stunden durch. Krieg nichts mehr mit. Man könnte mich echt klauen :lol: :lol: .

Gegen die Kataplexien nehme ich morgens Antidepressiva .
Bevor ich die nahm, hatte ich fast täglich mehrere Kataplexien. :crazy: :crazy:

Jetzt habe ich in der Woche ca. drei - 4 Kataplexien. Im Gegensatz zu vorher echt gut.

LG Sanne


Zurück zu „Medikamente“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste