suche artikel über psychische folgen von kataplexiegeplagten

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suche artikel über psychische folgen von kataplexiegeplagten

Ungelesener Beitragvon hidden_track » Mi 18. Feb 2004, 22:30

Hi,

habe in einem Beitrag gelesen, dass hier irgendwo in diesem forum ein link zu einem artikel existieren würde, in welchem von den negativen folgen der permanenten unterbewussten und bewussten gefühlsunterdrückung auf die psyche von kataplexiegeplagten narkos die rede wäre. konnte selbuigen aber leider nicht finden.

wäre nett, wenn mir dehalb jemand weiter helfen könnte!

Grüsse

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Dornrose
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nix gefunden

Ungelesener Beitragvon Dornrose » Do 26. Aug 2004, 20:34

Tach zusammen,

einen Link habe ich nicht gefunden, sondern nur den Thread über psychische Störungen in Zusammenhang mit Kataplexien. Aber diese Studien täten mich natürlich auch brennend interessieren. Solltest du noch fündig werden, so lass' es mich/uns doch wissen.

Ciao

Dornrose
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daniel1967
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klar muss das auf die psyche drücken

Ungelesener Beitragvon daniel1967 » Di 8. Mär 2005, 22:40

eins ist ja wohl klar, dass gefühle dem menschen nicht umsonst gegeben wurden. gefühle sind sicherlich ein ventil, da der mensch nicht alles im gehirn verarbeiten kann, da wäre das gehirn irgendwann überlastet.

Sicher ist ja eins, das Narkis nicht gerne Gefühle zeigen. Wir unterdrücken ganz bewusst Gefühle, da ja jeder weiss wohin das führt.

Was ist wenn dieses Ventil fehlt? wann können dann wir dann unsere Gefühle ausleben.

Meine Freundin hat mir gesagt, dass ich manchmal im Schlaf lache richtig laut und lange.

Da muss wohl ein Zusammenhang mit der ständigen Aufwacherei bestehen. Wie ich gehört habe, träumt der Mensch nur eine betimmte Phase im Schlaf.

Ich kann mir gut vorstellen, dass unser Körper diese Phase ganz bewusst herbei führt und dies mehrmals pro Nacht, da wir einfach mehr Gefühle nachts im Schlaf ab zu bauen haben als ein normaler Mensch, da wir tagsüber unsere Gefühle unterdrücken.

Da sorgt vielleicht unser Körper ganz bewusst einen 4-fachen Ausgleich an Gefühlsbewältigung duch gegenüber einen "normalen" Menschen, indem er uns 4 mal aufwachen lässt, so dass wir 4-mal träumen.

Ich bin mir sicher, dass unsere Gefühlswelt darunter leidet und das wir den ein oder anderen Kick brauchen und jeder das für sich selbst. Solange sich der Kick in "normalen" Bereich bewegt, mag das nicht schlimm sein.

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Narki
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Ungelesener Beitragvon Narki » Fr 11. Mär 2005, 07:33

Hallo Daniel

Der gesunde Schlaf folgt immer dem Schema:

Zum Einschlafen braucht der Mensch 10-20 Minuten, danach taucht er über die Tiefschlafphasen 1,2 und drei hinab in die Tiefschlafphase 4 und danach langsam wieder über die Phasen 3,2,1 hinauf und kommt nach 60-90 Minuten erstmals in die REM-Schlafphase. Diese dauert nur einige Sekunden und danach fängt die Wellenbewegung wieder an. Im Laufe der Nacht träumt also jeder Mensch mindestens 4 Mal!

Die REM-Schlafphase ist die Phase der Träume. Wird der Mensch genau in diesem Moment geweckt, so kann er sich an die Träume erinnern. Kann der Mensch - am Wochenende - ausschlafen, so wacht er auf und weiss, dass er geträumt hat, aber kann sich nur noch vage an die Träume erinnern.


Der Narkoleptiker schläft nach folgendem Schema:

Zuerst fällt er in den REM-Schlaf, danach in die Tiefschlafphasen 1,2,3 und vier. Vor dem aufwachen ist der Narkoleptiker wiederum im REM-Schlaf.

Das heisst, dass der Schlaf eines gesunden und eines Narkoleptikers sich durch den zeitlich verschobenen REM-Schlaf unterscheidet.

Wir Narkis träumen also nicht häufiger und schlafen nicht länger, nur gestückelt und anders.

Übrigens ist der Körper im REM-Schlaf gelähmt und kraftlos. Bei allen Menschen. Wenn wir also eine Kataplexie haben, so ist nicht der Tonusverlust krankhafter Art. Sondern der Zeitpunkt, in welchem unser Körper, abgekoppelt vom Geist, in den REM-Schlaf fällt.

Du schreibst:
Ich kann mir gut vorstellen, dass unser Körper diese Phase ganz bewusst herbei führt und dies mehrmals pro Nacht, da wir einfach mehr Gefühle nachts im Schlaf ab zu bauen haben als ein normaler Mensch, da wir tagsüber unsere Gefühle unterdrücken.

Da sorgt vielleicht unser Körper ganz bewusst einen 4-fachen Ausgleich an Gefühlsbewältigung duch gegenüber einen "normalen" Menschen, indem er uns 4 mal aufwachen lässt, so dass wir 4-mal träumen.



Mit meinen Ausführungen über den Schlaf möchte ich hier mal die Fakten auf den Tisch legen. Der Schlaf wird seit 1952 wissenschaftlich erforscht. Die Schlafphasen und die REM-Phasen sind genau messbar.
Mit deiner Annahme, dass wir Narkis extra vermehrt träumen, um unsere Gefühlswelt auszugleichen, zementierst Du das gängige Vorurteil, dass Narkolepsie eine psychische Krankheit sei.

Narkolepsie ist neurologisch bedingt, hat aber sicherlich einen Einfluss auf die Psyche. Auch ist unbestritten, dass einige Narkoleptiker aus Angst vor Kataplexien ihre Gefühle unterdrücken. Doch dies als Folge der Narkolepsie und nicht umgekehrt.

Selbstverständlich ist es jedem freigestellt, seine eigene Ansicht und seinen eigenen Umgang mit der Narkolepsie zu definieren. Doch erst die Einbeziehung der wissenschaftlichen und schulmedizinischen Ergebnisse zeugen von einer vertieften Auseinandersetzung der Fragestellung.

Mit liebem Gruss,
Narki

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Ungelesener Beitragvon Grübchen » Mo 4. Apr 2005, 18:59

Geändert um mein Privatleben zu schützen.
Wer nicht wählen geht gibt dem seine Stimme der die Wahl gewinnt da er nicht gegen diesen gewählt hat

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Ungelesener Beitragvon Grübchen » Sa 30. Apr 2005, 18:21

Geändert um mein Privatleben zu schützen.
Wer nicht wählen geht gibt dem seine Stimme der die Wahl gewinnt da er nicht gegen diesen gewählt hat

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Dornrose
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Ungelesener Beitragvon Dornrose » Sa 30. Apr 2005, 20:50

Grübchen hat geschrieben:Hallo Ihr :-)

.... . " Kannst Du nicht woanders hinfallen?! " bekam ich letztens mehrfach zu hören ... was für´n Quatsch! Die, die es sagten kannten mich und wußten das sowas passieren kann und ich Nichts dafür kann - ich aber kam mir zwischen sehr Verarscht und ganz schön Beschi...n vor ...

Grübchen


Tach zusammen,
Hi Grübchen,

solche Situationen kenne ich aus meiner Anfangszeit. Für mich ist diese Reaktion ein ganz klares Zeichen dafür, dass die Leute eben nicht wissen, wo mein Problem ist. Solche Reaktionen sind sicherlich erst einmal verletzend. Ich würde empfehlen, die Situation erst ein bisschen ruhen zu lassen - vor allem, bis du dich selbst beruhigt hast - und später genau die Situation wieder anzusprechen und noch einmal klar machen, dass du nix dafür kannst und solche Reaktionen verletzend sind. Einfache, für Nichtbetroffene nachvollziehbare und verstehbare kurze Erklärungen kommen gut an.

In meinem Umfeld sagt niemand mehr sowas, was sicher mit daran liegt, dass ich es nicht dabei belasse. Viel Erfolg!

Ciao

Dornrose
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