Durchschlafen mit Narkolepsie

mögliche Ursachen, medizinische Zusammenhänge

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Mond
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Durchschlafen mit Narkolepsie

Ungelesener Beitragvon Mond » So 10. Dez 2006, 13:42

Ich wache regelmesig in der Nacht auf. Mir ist neu aufgefahlen wen ich das Modasomil am Morgen vergesse ( 200mg ), kann ich in der folgende Nacht besser schlafen. Weniger aufwachen als sonst. Hat jemanden die gleiche erfahrung gemacht? Gibt es auch andere Möglichkeit um das duchschlafen zu ferbessern? Seit ich das Modasomil einnehme ( seit Früling 2000 ) unterneme ich wieder viel mehr und hole nach was ich ferschlafen habe.

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Narki
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Ungelesener Beitragvon Narki » Fr 22. Dez 2006, 18:29

Sali Mond

ich selber nehme Ritalin und nicht Modasomil (Vigil). Doch merke ich je nach eingenommener Dosis schon, dass die aufputschende Wirkung abends oder nachts unterschwellig noch Anhält. Vielleicht hilft es Dir, die Dosis gesamthaft leicht zu reduzieren oder in kleinen Mengen mehrmals über den Tag einzunehmen? Frage doch diesbezüglich einmal deinen Arzt oder das Ärzteteam hier im Forum.

Liebs Grüessli,
Narki

DerMarcus
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Re: Durchschlafen mit Narkolepsie

Ungelesener Beitragvon DerMarcus » Mi 9. Apr 2008, 18:35

Moin,

ich schalfe garnicht mehr durch. Wenn ich es brauche, dann werfe ich Bromazanil ein. Das kam vom Hausarzt. Nur damit geht es noch die ganze Nacht. 1/2 Tablette heißt 1x für 20 Minuten wach werden. 1 Tablette = durchpennen - dafür enorme Nebenwirkungen am nächsten Tag. Allerdings beuge ich mich meiner Abenmüdigkeit - trotz Einnahme. Das Zeug ist allerdings wohl recht suchtgefährdend.

M.

Lize
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Re: Durchschlafen mit Narkolepsie

Ungelesener Beitragvon Lize » Mi 9. Apr 2008, 21:58

Oh,oh, niemals Benzodiazepine!! Und das ist eins was Du nimmst! Das klappt kurzfristig aber auf dauer ist das totaler scheiss. lieber Stilnox! oder einfach erst ins bett gehen wenn du müde bist, oder ein "Einschlafritual" (kein Witz, kann klappen!)
Benzos=sehr böse!

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Re: Durchschlafen mit Narkolepsie

Ungelesener Beitragvon bobby » Do 10. Apr 2008, 19:47

Hi Marcus :)

da kann ich mich Lizes Meinung nur voll anschliessen. Benzos greifen dermassen auf den Hirnstoffwechsel ein, dass nach einiger Zeit ein Einschlafen "ohne" gar nicht mehr möglich ist :shock: . Dies gilt nach einem ARTE-Bericht (den ich mir als Mitschnitt habe liefern lassen) im Übrigen auch für Stilnox :!:

Der "Entzug" dauert länger als bei jeder anderen Droge! Viele Ärzte verschreiben die Pillen noch immer, als seien sie harmlos wie Smarties :o .

Viele Grüsse

Bobby :)
D 2017: Wahlen kommen und gehen - die Politik bleibt (Merkel, Merkel, Merkel) :evil:

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Re: Durchschlafen mit Narkolepsie

Ungelesener Beitragvon Rene Kriest » Do 1. Mai 2008, 13:30

Ich schlafe mittlerweile extrem mies. Albträume ohne Ende, mehrfaches nächtliches Erwachen, viele kennen das ja aus eigener Erfahrung.

Modafinil wirkt länger als Methylphenidat. Nehme ich Methylphenidat durchgehend bis zum Abend, schlafe ich sofort ein mit Abklingen der Wirkung des Ritalins. Ehedem konnte ich darob phasenweise sogar hervorragend durchschlafen.

Was mit hilft, mich zum endgültigen Einschlafen zu überreden: lesen. Wenn ich halb vor mich hindämmere, ist das Lesen einer halben Seite aus einem Buch das stärkste Schlafmittel. ;)

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Re: Durchschlafen mit Narkolepsie

Ungelesener Beitragvon Lize » Fr 9. Mai 2008, 16:29

Wenn ich um 21 Uhr noch eine Dosis Ritalin o.ä. nehme weiss ich das ich vor 0 Uhr nicht erfolgreich ins Bett gehen kann. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht:Je später der Tag, desto weniger Ritalin benötige ich. Ist man gewöhnt 2 Ritalin zu nehmen probiert man es halt mit 1,5 Ritalin.
Ich erwähnte schon mehrfach ein "Einschlafritual". Das klingt nicht besonders toll, wirkt aber. Ein Becher warmer Kakao wirkt bei mir Wunder.

(Passt diese Antwort nicht zum Thema beachtet bittet die Uhrzeit.16:48 Uhr. Schlafen wir da nicht alle mehr oder weniger?!)

bobby
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Re: Durchschlafen mit Narkolepsie

Ungelesener Beitragvon bobby » Fr 9. Mai 2008, 20:59

Hallo Mond :)

bei meiner Freundin gab es auch schon mehrere "Phasen", wo sie Vigil einnahm. Dabei viel jedes Mal auf, dass der Nachtschlaf wesentlich schlechter (also zerhackter = mit mehr und längeren Wachphasen) wurde :!: . Dies lag nicht etwa daran, dass sie zuviel oder zu spät nahm. Offensichtlich scheint auch nach weit über 10 Stunden das Vigil (Abbauprodukte im Körper?) einen negativen Einfluss auf den Nachtschlaf auszuüben. Dies - wohlgemerkt - obwohl sie völlig ausgepowert ins Bett gegangen ist :? .

Dies hat bei ihr zur Folge, dass sie (jedes Mal nach längerer Ersteinnahme!) am zweiten Tag wesentlich müder war, als am ersten Tag, da sie schlicht so miserabel geschlafen hatte. Am dritten und vierten Tag wurde es meist noch ein wenig schlechter mit dem Nachtschlaf, um dann gleichbleibend schlecht zu bleiben.

Tja, vielleicht ist das bei Dir ja ähnlich?

Viele Grüsse

Bobby :)
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