Narkolepsie / Schlafapnoe

mögliche Ursachen, medizinische Zusammenhänge

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MJohannes

Narkolepsie / Schlafapnoe

Ungelesener Beitragvon MJohannes » Mi 8. Okt 2003, 21:00

Hallo erstmal,

ich muss mal ein wenig was Schreiben um meinen Frust von der Seele zu reden. Also gerne würde ich eure Stellungsnahme dazuhören, bzw. Errfahrungen wie ihr damit umgeht.

Also seit ca. 7 Jahren leide ich unter Tagesmüdigkeit, d.h. ich bin ständig müde und habe dadurch auch erhebliche Konzentrationsprobleme und meine Lust auf viele Dinge des Lebens sinkt immer mehr. Und abends kann ich auch jederzeit schlafen, auch wenn ich gerade erst aufgewacht bin, von einem Tagesnickerchen. Also irgendwie fühle ich mich total schlapp und Müde.

Seit 6 Monaten bin ich diesbezüglich krank geschrieben und werde seit dem von einem Arzt zum anderen Geschick, keiner kann mir direkt was sagen. In einem Schlaflabor in Kempten wurde eine leichte Schlafapnoe diagnostiziert, aber es reicht nicht um mir eine Schlafmaske zu verpassen. Ich weiss einfach nicht mehr weiter, ebenfalls eine 7wöchige Kur hat mir nichts gebracht. Irgendwie bin ich am Verzweifeln, denn die Couch ist bald mein bester Freund. Total erschlagen, kann ich dort jederzeit einschlafen, auch von jetzt auf gleich. Ich kann mir nicht erklären, was die Ursachen dafür sind. Und ich würde gerne noch mal in ein anderes Schlaflabor gehen, um der Ursache dort vielleicht näher auf den Grund zu gehen. Wenn ich mir so die Berichte durchlese, dann habe ich immer mehr Zweifel, dass das Labor in Kempten nicht das Beste seiner Art ist, oder überhaupt so dafür ausgestattet. Wenn ich bedenke ich war nur eine Nacht im Labor und danach war für die alles klar, und es wurde mir gesagt damit müsste ich leben, mit der Tagesmüdigkeit und der Lustlosigkeit etc. Aber das kann ich mir nicht vorstellen und das will ich mir auch nicht vorstellen.

Also kann mir vielleicht jemand eine sehr guten Tipp geben, welches Schlaflabor zu empfehlen ist etc. Ich bin nämlich bald echt am Verzweifeln was mit mir los ist.

Vielen Dank für Eure Mühe im voraus.

Maik Johannes

Crisha
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Ungelesener Beitragvon Crisha » Mi 8. Okt 2003, 21:56

Hey, Maik Johannes!

Ich hab seit über 3 Jahren diese Symptome, und renne auch seit 3 Jahren von Arzt zu Arzt. Werde nächsten Sonntag ins Schlaflabor in der Hephata Klinik in Schwalmstadt gehen. Prof. Mayer, der Leiter dort, ich wohl ein Spezi auf dem Gebiet Narcolepsie. Auf jeden Fall ist mir das mehrmals empfohlen worden (vor allem von Narcos, die da waren). Die Untersuchung im Schlaflabor dort dauert 3 Tage, und dann ggfs eine anschließende medikamentöse Einstellung.
Kommst Du aus Deutschland? Dann frag mal bei der Deutschen Narcolepsie Gesellschaft an, welches Schlaflabor in Deiner Nähe sie empfehlen.
Ich kriege immer das kalte Kotzen, wenn man gesagt bekommt, man muss mit irgendwas leben! Die Ärzte haben da ja auch gut reden.

Versteif Dich allerdings nicht zu sehr auf Narkolepsie. Kann ja alles mögliche sein.
und, das hört sich jetzt blöd an, aber falls gar nix anderes hilft, versuch es mit einer Psychotherapie. Ich weiß, dass das sehr abschreckend ist. Aber vielleicht kann Dir das helfen.

Alles Gute,

crisha

Manfred
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AW: Narkolepsie / Schlafapnoe

Ungelesener Beitragvon Manfred » Do 9. Okt 2003, 11:20

Hallo Maik Johannes,
es stimmt, daß man mit so einer Tagesmüdigkeit nicht leben muß. Und wenn ein Schlaflabor eine leichte Schlafapnoe feststellt, die eigentlich nicht behandelt werden muß (weniger als 10 Aussetzer und kürzerb als 10 sec.), aber es ist Tagesmüdigkeit vorhanden, dann muß das Labor entweder weitersuchen, oder versuchen, wie eine Therapie anschlägt.
Insofern waren die Kemptener nicht auf Zack. :?
Bei der DGSM (deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin) findet sich (im Frame links unten) eine Liste aller bei der DGSM akkreditierten Schlaflabore. :roll:
Für Ihren Fall würde ich ein sog. (interdisziplinäres) Schlafmedizinisches Zentrum vorschlagen, da die sowohl von pneumologischen, als auch von psychologischen u. neurologischen Schlafstörungen etwas verstehen. :wink:
Alles Gute
Manfred Keller
SHG Schlafapnoe Nürnberg/GSD
manfred.keller@gmx.net
http://www.schlafapnoe-online.de/nuernberg

MJohannes

Ungelesener Beitragvon MJohannes » Do 9. Okt 2003, 17:37

Hallo Crisha,

ja die BfA hat mich 7 Wochen in eine Psychosomatische Kur geschickt und es hat leider nichts gebracht. Ich bin genau so müde wie vorher, wenn nicht noch stärker ausgeprägt.

Na dann werde ich mich mal umsehen, wo man mir eventuell helfen kann.

Maik Johannes

Manfred
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Re: AW: Narkolepsie / Schlafapnoe

Ungelesener Beitragvon Manfred » Fr 17. Okt 2003, 11:19

Manfred hat geschrieben:Hallo Maik Johannes,
es stimmt, daß man mit so einer Tagesmüdigkeit nicht leben muß. Und wenn ein Schlaflabor eine leichte Schlafapnoe feststellt, die eigentlich nicht behandelt werden muß (weniger als 10 Aussetzer und kürzerb als 10 sec.), aber es ist Tagesmüdigkeit vorhanden, dann muß das Labor entweder weitersuchen, oder versuchen, wie eine Therapie anschlägt.
Insofern waren die Kemptener nicht auf Zack. :?
Bei der DGSM (deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin) findet sich (im Frame links unten) eine Liste aller bei der DGSM akkreditierten Schlaflabore. :roll:
Für Ihren Fall würde ich ein sog. (interdisziplinäres) Schlafmedizinisches Zentrum vorschlagen, da die sowohl von pneumologischen, als auch von psychologischen u. neurologischen Schlafstörungen etwas verstehen. :wink:
Alles Gute
Manfred Keller
SHG Schlafapnoe Nürnberg/GSD
manfred.keller@gmx.net
http://www.schlafapnoe-online.de/nuernberg


T'schuldigung, da hab ich doch den Link zur DGSM vergessen:
:oops: http://www.uni-marburg.de/sleep/dgsm/welcome.html :oops:


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