Narkolepsie und Zaehne

mögliche Ursachen, medizinische Zusammenhänge

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Jan
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Narkolepsie und Zaehne

Ungelesener Beitragvon Jan » Mi 11. Jan 2006, 10:56

Hallo,

heute mal ein anderes Thema. Wie steht es um Eure Zaehne?

Frueher, als ich noch arbeitete und sehr oft Medis einnahm (Antapentan, Ritalin, Tofranil und andere trizyklische, sowie spaeter auch SSRI), hat sich das ganze Mundklima derart veraendert, dass mein Speichel scheinbar sehr schlecht fuer meine Zaehne waren. Bevor ich Medikamente einnahm, hatte ich keinerlei Probleme ausser die Zahnsteinbildung. Von Karies hatte ich keine Ahnung.

Mit den Medis kamen aber auch meine Zaehne unter "Beschuss" und seither habe ich nur noch Probleme mit den Zaehnen. Da kann das tagtaegliche Zaehneputzen und auch das Flossen mit Zahnseide nichts helfen. Es wird einfach immer shclechter.

Als ich noch in der Schweiz war, meinte die Zahnaerztin, dass das eventuell die Krankenkasse uebernaheme, jedoch war ich damals noch beim Sozialamt, weil ich die Rente gerade frisch beantragt hatte. Aus diesem Grund fehlt mir noch heute ein Zahn, wo eigentlich ein Zahnimplantat faellgi gwesen waere. Aber egal, seit ich die Rente habe, nehme ich auch fast keine Medi mehr. Aber mein Mundklima ist leider immer noch sehr shclecht. Es bildet sich nur noch wenig Speichel, was vor allem beim Schlafen sich so auessert, dass ich nach einigen Stunden fast erstick und ein starker Brehcreiz aufkommt, so dass ich dann Wasser trinken muss. Sicherleich nicht mde schlafrhythmus foerderlich.
Egal, ich mjuss spaer noch schreiben.

J

schlummerle
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Ungelesener Beitragvon schlummerle » Do 12. Jan 2006, 01:14

Hallo Santoki,

mit den Zähnen direkt habe ich keine Probleme die auf Medikamente zurück zu führen wären.

Was ich bekomme ist ein total trockener Mund von einer Sekunde zur anderen. Es ist mehr als peinlich. Wenn ich rede oder lache, bleibt die Innenseite der Lippen am Zahnfleisch kleben.

Ich glaube, ich sehe aus wie ein Zombi, wenn das passiert.
Ich muss dann die Lippen mit der Hand wieder in die normale Stellung bringen, anders geht es nicht.

Weil das so urplötzlich kommt, kann ich noch nicht mal vorbeugen. Obwohl ich sehr viel trinke, ca. 3 bis 4 Liter am Tag, kommt es trotzdem in unregelmäßigen Abständen vor.

Um diese Trockenheit weg zu bekommen, muss ich sehr viel Wasser trinken.

Diese Mundtrockenheit schreibe ich auch meinem Medikament zu.

Grüßle Helga
Wer schläft sündigt nicht! Oder doch?!

dormirchen66
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Zähne

Ungelesener Beitragvon dormirchen66 » Fr 11. Jan 2008, 04:10

hallöchen,

zuerst mal ein grüezi mitenand, schön dass es diese Homepage gibt. Gestöbert darin habe ich schon seit Jahren, nur den Mut zu schreiben hatte ich nie (oder es hat einfach nicht gepasst :lol: ). Nun zum Thema: Meine Kieferknochensubstanz hat seit der Einnahme von Medikamenten (Antidepressiva) 1999 derart gelitten, dass mir Zähne einfach "ausfallen". Sogar Füllungen im Frontzahnbereich halten nur ein paar Monate, bis sie wieder raus fallen. Mein Zahnarzt bekommt "Schübe". Nachts brauche ich Kaugummis wegen der Mundtrockenheit, sonst kann ich gar nicht einschlafen weil meine Zunge am Gaumen klebt. Ich habe schon ein ganzes Vermögen in meine Zähne gesteckt und deshalb möchte ich gern wissen, wo man rechtlichen Rat und oder Unterstützung bekommt oder ist bekannt (offiziell) , dass AD eine negative Wirkung hat?!? Ich hatte Zähne wie Perlen, gesund, weiss und ich nehme die Zahnpflege sehr ernst... denn bei jedem Öffnen des Mundes sieht man die Zähne. Ich fühle mich von meiner Krankenkasse über den Tisch gezogen und diese Ohnmacht (einmal mehr) macht mich hässig, wütig und sehr unzufrieden. Vielen Dank schonmal im Voraus :wink:

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Jan
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Ungelesener Beitragvon Jan » Fr 11. Jan 2008, 19:54

Meine Zahnaerztin hat mir einmal vorgeschlagen, einen Brief mit einer Erklaerung an die Krankenkasse zu senden mit dem Vorschlag, dass die Krankenkasse einen Teil der Rechnung mit uebernimmt. Bei einer entsprechenden Indikation kann die Krankenkasse das tun. Ich denke, bei der Einnahme von gewissen Medis ist es gegeben, dass der Rachenraum sich aendert und von daher auch die Balance gestoert wird.

Jan

dormirchen66
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Zähne

Ungelesener Beitragvon dormirchen66 » Sa 12. Jan 2008, 12:01

Hallöchen Jan,

vielen Dank für Deine prompte Antwort! Aber wenn doch bekannt ist, dass gewisse Medikamente (Anitdepressiva) das Mundklima sehr negativ beeinflussen, weshalb werden diese Nebenwirkungen nicht offiziell in der Packungsbeilage erwähnt (wahrscheinlich will niemand der Pharmalobby zu nahe treten)? Mein Zahnarzt hat meiner Krankenkasse schon geschrieben, jedoch ohne Erfolg! Muss ich erst eine Rechtschutzversicherung haben um das in Angriff zu nehmen? Das kann doch nicht sein oder? Ich fühle mich oft einfach "hocken" gelassen... Grüessli dormirchen66

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Ungelesener Beitragvon Lize » Sa 19. Jan 2008, 00:36

Hallo,

ich habe mit allem möglichen Probleme, aber nicht mit meinen Zähnen.
Das würde mich wahnsinnig machen!!!

Ich wünsche Dir wirklich das das aufhört!

Gruss Alex

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Re: Narkolepsie und Zaehne

Ungelesener Beitragvon murmeline » Di 17. Apr 2012, 18:26

Hallo zusammen,
habe nie wirklich darüber nachgedacht, aber wo ich das jetzt hier lese...
Meine Zähne waren zwar noch nie so wirklich gut, schlechte Gene, aber seit ein paar Jahren ist es ganz schlimm. Mein Kiefer läßt keine Implantate zu, meine Eckzähne werden aufgrund des Zahnfleischrückganges, trotz Zahnreinigung und regelmäßiger Pflege, locker und so in 1 Jahr werde ich wohl den nächsten opfern müssen. Und unter Mundtrockenheit leide ich auch , vorallem bei Gesprächen, ist echt nicht schön.

Enchen
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Re: Narkolepsie und Zaehne

Ungelesener Beitragvon Enchen » Mi 18. Apr 2012, 14:36

murmeline hat geschrieben:Hallo zusammen,
habe nie wirklich darüber nachgedacht, aber wo ich das jetzt hier lese...
Meine Zähne waren zwar noch nie so wirklich gut, schlechte Gene, aber seit ein paar Jahren ist es ganz schlimm. .


Genau das dachte ich mir gerade beim Durchlesen auch.. Werde mich diesbezüglich mal mit meiner Krankenkasse in Verbindung setzen.


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