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Auf welche Untersuchungen drängen bei Tagesmüdigkeit?

Verfasst: Di 28. Jan 2014, 16:34
von antischnarchi
smile hat geschrieben:
Was kann ich tun um von den Ärzten endlich ernst genommen zu werden?



gar nichts.


Wende dich an jemanden der sich damit auskennt. Die nehmen einen auch viel ernster. Ich habe es mittlerweile aufgegeben, irgendjemandem die Problematik zu erklären. Das versteht eh keiner, außer er ist selber betroffen oder er ist ein echter Fachmann.
Die verstehen das dann auch auf Anhieb, die sind damit vertraut. Alle anderen kennen den Unterschied zu normaler Müdigkeit (die auch schon anstrengend sein kann) nicht. Wovon wir hier reden ist aber noch ganz was anderes. Denk mal zurück, als du das Problem selber noch nicht kanntest, hättest du das verstanden? Also ich wahrscheinlich nicht.

Ich hätte damals wahrscheinlich auch für dich blöde Sachen gesagt, wie: „ja ich bin auch ganz müde“, „ja ich schlafe mich auch mal wieder richtig aus“, „bist du gestern zu spät ins Bett gegangen?“, „hast du viel gearbeitet“?, „mach dir mal einen richtigen Kaffee“, usw. und so fort. Das hilft keinem, das ist nur frustrierend. Gib es auf, jemandem zu erklären der sich nicht auskennt. Das kann keiner verstehen. Das ganze Erklären macht nur noch müder.
Wende dich z.B. an eine Uniklinik mit Schlafmedizin. Leider sind dort oft sehr, sehr lange Wartezeiten.
Bei mir war das so, das ich dort zum allerersten Mal gemerkt habe, dass die wissen was ich überhaupt meine.
Die anderen meinen alle man kann das immer vorführen. Die glauben das erst wenn die es sehen. Das ist leider oft nicht möglich so.

Ich hatte es mal versucht, indem ich versucht habe eine Schlafattacke solange hinauszuzögern, bis zu einem Termin in einer Gesprächsrunde in einer Reha. Dort hatte man mir auch gesagt, dass ich ja kein Problem habe mit den Schlafattacken. Ich wäre ja bislang nirgendwo eingeschlafen.
Fazit war, ich hatte es natürlich nicht mehr geschafft 20 Minuten länger wach zu bleiben bis zu dem Termin. Bin dann in meinem Zimmer für ca. 10 Minuten eingeschlafen und war anschließend wieder relativ fit.
Ich kann das kaum, manchmal gar nicht steuern.

Re: Auf welche Untersuchungen drängen bei Tagesmüdigkeit?

Verfasst: Di 28. Jan 2014, 17:40
von smile
Danke für deine Antwort.

Ich hab selbst nie an Narkolepsie gedacht. Weil ich es nur aus dem Fernsehn kannte, mit den Reißerischen Fällen wo die Menschen einfach umkippen. Das das ganze Thema mit Hypersomnien und Narkolepsie doch komplexer ist, finde ich auch erst solangsam heraus.

Hatte mich letztes Jahr auch bei dem "Schlafmediziner" gut aufgehoben gefühlt, dachte endlich passiert mal was. Mit der Erkenntnis durch dieses Forum das mein REM Schlaf eh massivst durchs Fluoxetin beeinflusst worden ist und deswegen die Untersuchungen wohl etwas Sinn frei waren :(. Ich finde das hätte jemand der sich als Facharzt für Schlafmedizin bezeichnet doch wissen können :eh: .

Die Überwindung sich jedesmal nen Arzt zu offenbaren ist für mich auch groß. Weil Sie es einfach überhören wollen. Krieg dann meine Mittelchen gegen Kopfschmerzen aufgeschrieben und ne AU, weil ich ja immer so fix und fertig Aussehe und das wars.

Glaube ich werde mich etwas an der Aussage der Krankenschwester aus dem Schlaflabor motivieren hartnäckig bis zur Diagnose zu bleiben. Schließlich hat sie da ein gestörtes Schlafmuster erkannt. Vielleicht sollte ich dort, wenn mein offener Brief bei den Ärzten denen ich vertraue wieder zu nichts führt, einfach mal Anrufen und nach nem Facharzt in der nähe fragen.