Atemprobleme im Wachzustand?

mögliche Ursachen, medizinische Zusammenhänge

Moderatoren: Jan, Webmaster

Ninsche

Atemprobleme im Wachzustand?

Ungelesener Beitragvon Ninsche » Fr 3. Sep 2004, 16:35

Hallo ihr Lieben,

weiß seid knapp zwei Jahren dass ich Narkoleptiker bin und nehme im Moment Ritalin.

Das klappt ganz gut - je nach Phase, aber ist OK.
Aber in letzter Zeit habe ich immer so Probleme beim Atmen! Auch wenn ich wach bin. Ich merke dann, dass ich unregelmäßig atme und muss mich dann richtig darauf konzentrieren, sonst schlafen mir mal wieder die Arme ein und alles wird schummrig.

Frage mich, was das jetzt ist, ob dass direkt mit der Narkolepsie zu tun hat oder ob ich da mal was anderes abchecken lassen sollte.

Muss dazu sagen, ich hatte vor drei Monaten auch meine erste Atemlähmung - was mir schon ganz schön Angst gemacht hat. Zum Glück bis jetzt keine weitere!

Wäre froh, wenn ich wüßte, dass es euch vielleicht auch so geht, dann weiß ich, dass es OK ist :wink:

LG
Nina

Erik

Narkolepsie und Schlaf-Apnoe?

Ungelesener Beitragvon Erik » Do 14. Okt 2004, 19:47

Hallo! Habe deinen Beitrag gelesen und so wie ich es lese könntest Du neben der Narkolepsie auch eine Schlaf-Apnoe haben, man kann das ebenfalls im Schlaflabor Feststellen also lasse Dich mal Überweisen mit dem Verdacht auf Schlaf-Apnoe.... falls dir jemand sagt es ginge nicht dann frage mit welchem Recht man es Dir denn Verbieten will - da gibt es Keines ;-)
Liebe Gruß
Erik

Grübchen
Muntermacher
Beiträge: 317
Registriert: Do 14. Okt 2004, 20:37
Wohnort: Münster
Kontaktdaten:

Atemprobleme im Wachzustand????

Ungelesener Beitragvon Grübchen » Fr 15. Okt 2004, 01:01

Geändert um mein Privatleben zu schützen.
Wer nicht wählen geht gibt dem seine Stimme der die Wahl gewinnt da er nicht gegen diesen gewählt hat

Ninsche

Ach ja...

Ungelesener Beitragvon Ninsche » Do 28. Okt 2004, 16:34

Danke für eure Antworten,

habe auch schon an Schlaf-Apnoe gedacht - aber wie so oft ist das ja mal wieder so'ne Sache...

Habe meine Schwierigkeiten mit dem Atmen mal meiner (leider schon wieder neuen) Neurologin beschrieben. Und wie so oft nur eine schwammige Antwort bekommen. Der Körper regelt das ja sowieso ziemlich automatisch und warscheinlich mache ich mir nur unnötige Panik.

Kann sie ja auch wirklich Recht haben...
Ist halt blöd, wenn man das Gefühl hat sich auf's Atmen so stark konzentrieren zu müssen. Mitlerweile finde ich das aber auch eher nervig als angsteinflößend.

Ach ja, wegen der Atemlähmung - wurde NICHT fachärztlich festgestellt. Kann also durchaus auch einfach meine Panik gewesen sein.

Werde mich jedenfalls demnächst mal wieder nach einem besseren Arzt umsehen (Umzug ist doch für uns echt sch***!)

Mir geht's ja glücklicherweise im Moment sonst richtig prima, da will ich mich auch gar nicht so wirklich damit beschäftigen.
Ihr kennt das ja!

LG
Nina

Grübchen
Muntermacher
Beiträge: 317
Registriert: Do 14. Okt 2004, 20:37
Wohnort: Münster
Kontaktdaten:

Atmung...

Ungelesener Beitragvon Grübchen » Sa 30. Okt 2004, 12:10

Geändert um mein Privatleben zu schützen.
Wer nicht wählen geht gibt dem seine Stimme der die Wahl gewinnt da er nicht gegen diesen gewählt hat

Gast

Das liebe Suchen nach der Nadel

Ungelesener Beitragvon Gast » Mi 15. Dez 2004, 13:06

Hallo,

tja, ich bin den Weg gegangen. Lungenfachklinik - eine der Besten in Deutschland - nix. Ich habe mich von Kardiologen quälen lassen - nix. Neurologen machen bei mir sowieso immer das gleiche, kennt man ja.

Also bin ich zu meinem Schmerzdoc. Der kennt mich und weil der mir schon lange, bevor ich irgendeine Diagnose Richtung Schlaf hatte, alles aufgeschrieben hat, was bei Schmerzen sinnvoll ist und das BTM-Buch kennt, wußte der, daß ich nicht spinne. Er hat mich Ernst genommen.

Naja, der hat dann auch gesucht und ist fündig geworden. Da waren MRT's, wo man nichts sah, Lungenfunktionen, die gerade in dem Augenblick super sind (man ist ja auch ein bissel aufgeregt und wach), selbst die nächtliche Pulsoxymetrie hat zwar erniedrigte aber noch unbedenkliche Werte ergeben - in einem Zustand, wo es meiner Lunge sehr gut geht. Was ist aber, wenn ich gerade mal wieder für Tage total verschleimt mit einer Dauerobstruktion rumrenne. Wenn die Werte im normalen schon grenzwertig sind - wie viel Spielraum bleibt mir dann, wenn ich 20 Prozent weniger Sauerstoff habe?

Früher hat man sich beim Arzt mal ausgezogen und da wurde geschaut und gemacht und vor allem zugehört. Heute mag der Arzt einen angezogen, am besten ne Tüte über den Kopf, damit er einen nicht anschauen muss und dann hängen die Augen in den Protokollen der Untersuchungen. Die Maschinen haben nix gefunden - Hallo Herr Doktor, ich habe mit Ihnen und nicht mit einer Maschine gesprochen.

Der Unterschied ist nämlich klar auf der Hand: Ich bewohne diesen Körper seit 31 Jahren 24 Stunden am Tag. Ich kenne den. Wenn bei jemandem das Auto auf einmal ein anderes Geräusch macht, dann merkt der doch auch, daß was nicht stimmt. Und immer nur alles auf die Psycho-Schiene zu schieben ist eine leichte, wenn auch dumme Sache.

Ende vom Lied, bevor hier alle einschlafen: Es stellten sich bei einer OP, wo ich 4 Stunden bei Bewusstsein auf dem OP-Tisch ganz ruhig liegen musste, heraus, daß dort genau an der Stelle wo ich immer draufgezeigt habe, das Gewebe so ungünstig vernarbt ist, daß die OP abgebrochen werden mußte, da die Ärzte plötzlich nicht mehr weiterkamen. Da haben alle große Augen bekommen, sich die MRT-Bilder nochmal angebaut und festgestellt, daß das so ungünstig in der Struktur lag, daß man es für einen Bildfehler gehalten hatte. Und seither bin ich dann doch nicht psycho und die Schmerzen, für die ich früher 500 mg Morphin schlucken musste ohne echten Erfolg, sind nahezu weg. Danke für das Vertrauen.

Wenn Mediziner uns nicht vertrauen, warum sollen wir das eigentlich?

Marco Küpper
Betroffener
eMail: marco.kuepper@gmx.net

Exoty
Muntermacher
Beiträge: 17
Registriert: Di 7. Dez 2004, 01:11
Wohnort: Kiel

Ungelesener Beitragvon Exoty » Do 16. Dez 2004, 11:53

...Hallo Ihrs :lol:


Ich habe auch öfter Mal Atemprobleme, die sich bei mir wie Verkrampfungen des Zwerchfells -oder so ähnlich- anfühlen. :?:
>>
Dann zieht sich mein Bauchbereich zusammen und ich kann nur noch ganz flach atmen, wodurch ich auch etwas weniger Sauerstoff bekomme und mir dann ganz schwindelig wird. :?
Ich hab versucht, das mit so einigen Ärzten zu besprechen, aber irgendwie haben die gar nicht wirklich darauf reagiert.
Durchschnittlich war die Antwort, ich solle Entspannen lernen ! ??
HALLO - wieso entspannen lernen? - ich penn doch eh viel zuviel in der Gegend rum, wo soll ich denn da noch mehr entspannen ??

Wenigstens lese ich hier auch von anderen, die etwas in der Richtung erleben ! DANKE dafür !
Ich fühl mich nicht mehr so allein damit - und endlich nicht mehr blöd, so wie die Ärzte mich durch ihre UN-Verständis oft fühlen lassen :cry:

Ich werde dann auch mal den Weg über Lungenfacharzt, Herz/Kreislauf-Spezialisten und so weiter wählen
>> allerdings erst im nächsten Jahr :wink:
mal schaun, ob die was in mir finden, was "repariert" werden kann ....
Ich werd dann hier darüber berichten.

Erstmal noch schöne Adventszeit für alle
und sowieso liebe Grüße
und gutes Durchhalten

Exoty
es fällt mir schwer um Hilfe zu bitten;
aber ohne Hilfe kann ich gar nicht mehr leben ;-(
hier kann ich wenigstens darüber reden ;-)

Tempeltaenzer
Muntermacher
Beiträge: 35
Registriert: Mi 15. Dez 2004, 13:15
Wohnort: München

Spar dir die Wege...

Ungelesener Beitragvon Tempeltaenzer » Do 16. Dez 2004, 16:02

Hallo Exoty,

aus ERfahrung kann ich sagen: lass den Unsinn. Geh nicht zum Lungenarzt, wenn du nicht grade so was hast, was dir Probleme bereitet. Bei mir ist es immer das gleiche - geht es mir gut, gehe ich zum Lungenarzt. Alles bestens.

Wenn es mir schlecht geht, schaffe ich es zum Teil nicht mal auf die Toilette, geschweige denn zum Lungenarzt. Und selbst wenn die die Ergebnisse sehen, zweifeln sie sie an. Das kann nicht sein, höre ich dann immer wieder, da müssten sie ja schon bewusstlos sein. Aber jede Kontrolle bringt das gleiche Ergebnis. Dann sind sie ratlos und wissen nicht mehr, was sie tun sollen - nur helfen können sie nicht.

Versuche einfach, dich von Ärzten fern zu halten - dann lebst du länger! Versprochen!
Marco Küpper
Betroffener
HLA-DR2 NEGATIV! und trotzdem betroffen.

Aktuelles Ergebnis aus der Forschung: 100 % aller Narkis haben einen pulsierenden Tumor im Brustraum! Ein Herz.

yogi68
Muntermacher
Beiträge: 58
Registriert: Fr 3. Dez 2004, 15:04
Wohnort: Niederrhein

Ja die Weißkittel

Ungelesener Beitragvon yogi68 » Do 16. Dez 2004, 17:29

Hallo alle

@Tempeltänzer: Was machst Du beim Lungenarzt wenn es Dir gut geht? Routineuntersuchung? Deine Erfahrungen mit Ärzten scheinen ziemlich schlecht zu sein. Ist aber durchaus berechtigt.

Sicherlich haben manche Ärzte ihren Doktortitel eingerahmt und statt an die Wand, auf die Stirn getackert. Deshalb sehen die auch so schlecht :D

Ich wechsel aber lieber 20 mal den Arzt um den richtigen zu finden, statt zuhause zu sitzen und auf das Licht zu warten :wink:


Bei den beschriebenen Atemproblemen/Aussetzern sollte in jedem Fall eine Abklärung durch den Facharzt erfolgen. Inwieweit Medikamente wie Ritalin die Atemmuskulatur beeinflussen weiß ich aber auch nicht. Apnoe ist doch eine Muskelerschlaffung im Schlaf? Kann die auch im wachen Zustand vorkommen? Noch nie gehört. Lass mich aber gerne aufklären.

yogi

Tempeltaenzer
Muntermacher
Beiträge: 35
Registriert: Mi 15. Dez 2004, 13:15
Wohnort: München

Ja, das sind sie..

Ungelesener Beitragvon Tempeltaenzer » Do 16. Dez 2004, 17:52

Hallo Yogi68,

klar gebe ich dir Recht, mit was akutem zum Arzt zu gehen - mach ich auch und ich habe mittlerweile schon ein kleines Netz guter Ärtze aufgebaut. Allerdings habe ich dabei so viele schlechte Ärtze getroffen, daß ich mir langsam Sorgen mache.

Was ich beim Lungenarzt im Gesunden mache? Das was oben geschrieben stand: nach dem Problem suchen lassen. Außerdem sollten Asthmatiker ab und zu mal bei solchen Leuten vorbeischauen. Allerdings finde ich es immer witzig: ist eine Sache gefunden, wird nicht weitergeschaut.

Hat einer Narkolepsie, kann er ja auch ne Schlafapnoe haben, oder.

Oder wenn sich einer einen Arm bricht - vielleicht auch das Bein.

Aber die Ärzte hören immer nach A auf, ohne zu schauen, ob es da auch B gibt. Und das verstehe ich nicht. Mittlerweile bin ich in einigen Gebieten so fit, daß kein Arzt mehr mit mir zu reden anfängt, weil er seine Inkompetenz nur noch zugeben kann. Aber nicht mal dann fühlen die sich herausgefordert. Lieber dumm und ruhig, als schlau und erfolgreich. Kasse zahlt ja. Das wird sich bald ändern und dann stehen viele Mediziner dort, wo sie hingehören: vor dem Sozialamt!

Nicht umsonst ist mein Hobby: Ärzte verklagen und das macht auch noch richtig Spaß!

Gruß Marco
Marco Küpper

Betroffener

HLA-DR2 NEGATIV! und trotzdem betroffen.



Aktuelles Ergebnis aus der Forschung: 100 % aller Narkis haben einen pulsierenden Tumor im Brustraum! Ein Herz.

yogi68
Muntermacher
Beiträge: 58
Registriert: Fr 3. Dez 2004, 15:04
Wohnort: Niederrhein

Ungelesener Beitragvon yogi68 » Do 16. Dez 2004, 18:20

Hallo Marco,

Ich hatte nur den Zusammenhang zwischen Atemstörungen im wachen Zustand und einer Schlafapnoe nicht verstanden. :?:

Ärzte verklagen :lol: sollte als Allgemeine Sportart zugelassen werden!
Ist schon dreist was sich mancher "Weißkittel" so einbildet. Kenn ich auch, "Schauen sie mal, sie haben einen Tumor. Schönen Tag noch. Der nächste bitte."

"Kasse zahlt ja" Mach mal einem Arzt klar, dass er sich den Test xy sparen kann weil den schon seine 3 unfähigen Vorgänger gemacht haben. Steht doch in der Akte. Nee, machen wir doch lieber nochmal... Kasse zahlt ja. Ergebniss wieder das gleiche, Kommentar Arzt: "Habe ich mir gedacht." Ticken die noch richtig?
Mein jetziger Doc hat als erstes die Akte gelesen und alles ausgeklammert was schon gemacht wurde. Und, welch Wunder, mit Erfolg. Gibt also doch noch normale Ärzte. Nur finde die mal...

yogi

Tempeltaenzer
Muntermacher
Beiträge: 35
Registriert: Mi 15. Dez 2004, 13:15
Wohnort: München

Du hällst mich vom SChlafen ab...

Ungelesener Beitragvon Tempeltaenzer » Do 16. Dez 2004, 18:33

Hey Yogi,

immer wenn ich grade fertig bin und nickern will, kommt noch eine Mail.

Also, hypnagoge Hallos sind ja auch "Träume" im Wachzustand. Wieso sollte nicht auch die Atmung im Wachen, da ja ein autonomes System bei solchen "Wachattacken" betroffen sein? Also ich unterscheide schon lange nicht mehr zwischen Wach und Schlaf und ach so: ich trage schon seit Jahren keine Uhr mehr - nervt doch nur, ist soweiso egal, ich schlafe, wenn ich müde bin. Komischer Weise bin ich pünktlicher, als viele Uhrenträger.

Stress geh weg, ich komme!

Marco
Marco Küpper

Betroffener

HLA-DR2 NEGATIV! und trotzdem betroffen.



Aktuelles Ergebnis aus der Forschung: 100 % aller Narkis haben einen pulsierenden Tumor im Brustraum! Ein Herz.

Exoty
Muntermacher
Beiträge: 17
Registriert: Di 7. Dez 2004, 01:11
Wohnort: Kiel

Ungelesener Beitragvon Exoty » Fr 17. Dez 2004, 09:42

Hallo Ihrs :lol:


Tja... diesen Wartezimmer-Staffel-Lauf kenne ich sooo gut *grml*

ich hab ja "nur" ne etwa 20jährige Arzt-Odyssee hinter mir, bevor ich dann endlich in ein Schlaflabor überwiesen wurde und meine Diagnose erhielt... :shock: :x

Aber selbst mit dem "Herrn Doktor Selbstgefällig" hatte ich dann noch VERBALE KRIEGSSZENEN, die sich echt als Drehbuch geeignet hätten ...

Zum Glück hatte ich zu der Zeit bereits echte Freunde gefunden, die mich unterstützt haben - denn ich weiß nicht, wo ich sonst gelandet wäre :shock:

Am nettesten war einer der ungezählten Ärzte, der mir echt offen und frech ins Gesicht sagte, ich wäre wohl offensichtlich eine Simulantin und auf den "gelben Urlaub" aus ........ :evil:
Da konnte ich mich nicht mehr beherrschen und hab ihm in ziemlich lautem Ton meine Meinung gegeigt *grml*
>>und anschließend bin ich dann leider im nächsten Bistro mit meinem Kopf in mein Frühstück geplumpst ... war wohl ne Kataplexie... aber ich bin ja Simulantin-häää ?


In diesem Sinne: traue den Weißkitteln nur bis zu Deiner eigenen Nasenspitze
und ansonsten: wehre Dich !!!! :twisted: :P :P :P


kämpferische Grüße

Exoty
es fällt mir schwer um Hilfe zu bitten;

aber ohne Hilfe kann ich gar nicht mehr leben ;-(

hier kann ich wenigstens darüber reden ;-)

Tempeltaenzer
Muntermacher
Beiträge: 35
Registriert: Mi 15. Dez 2004, 13:15
Wohnort: München

Ich kanns dir sagen...

Ungelesener Beitragvon Tempeltaenzer » Fr 17. Dez 2004, 12:26

Hallo Exoty,

ich kann dir sagen, wo du dann hinkommst. In eine Klinik mit P...! Dort hin wird man gerne abgeschoben, wenn man befremdliches Verhalten hat. Nach einer Kataplexie wurde ich mal ins Krankenhaus wegen Schlaganfallverdacht gebracht. Die fanden nix und weil man bei dem Lärm und den Untersuchungen auch nicht schlafen kann, wurde ich zunehmend unfreundlicher.

Naja, meine Frau war dann so nett, mich in die Psychiatrie zu bringen - die wußte es auch nicht besser, hat viel mitmachen müssen, dank ärztlicher Inkompetenz.

Dort sagt doch glatt ein Mediziner: "Hey, so was habe ich noch nie gehört, wie kann man beim Anblick einer Dulle (Beule im Auto) sich hinsetzen und nicht mehr reden. Ist das nicht ein wenig kindisch?". Ich blieb dann auch sein bester Fall, weil er mich ja Gesund bekommen hat (grins). Seine Abschiedsworte waren: So einen komischen Fall hatte ich in den letzten 20 Jahren noch nie.

Ich glaube nicht, daß er da ganz richtig liegt, wenn man die vielen undiagnostizierten Fälle betrachtet. Allerdings ist es bei mir wirklich extrem.

Gruß Marco
Marco Küpper

Betroffener

HLA-DR2 NEGATIV! und trotzdem betroffen.



Aktuelles Ergebnis aus der Forschung: 100 % aller Narkis haben einen pulsierenden Tumor im Brustraum! Ein Herz.

yogi68
Muntermacher
Beiträge: 58
Registriert: Fr 3. Dez 2004, 15:04
Wohnort: Niederrhein

Der Stempel der P...!

Ungelesener Beitragvon yogi68 » Fr 17. Dez 2004, 12:55

Ja ja,

Das leidige Problem. Kein Arzt findet die Lösung, man wird durch die Müdigkeit und den Unverstand der Umwelt langsam sauer oder depressiv. Und ist man dann soweit kommt so ein Schlaumeier in weiß und meint er hätte die Weisheit gepachtet und benutzt die Folgeerscheinungen einfach als Ursache. Du drehst nicht langsam durch weil du aufgrund einer Erkrankung am Ende bist, nein du bist am Ende weil du langsam durchdrehst. Aber keine Sorge, es gibt da nette umzäunte Gebäude mit vielen bunten Pillen die werden das schon machen. Der nächste bitte...

Komm da mal wieder raus :evil:

Und das Umfeld versteht eh nix. Wie denn auch? Geh mal zum Arzt! War ich schon! Und? Nix, gesund. Na Also!
Steht dann doch die Diagnose und haben sich alle schlau gemacht wird es fast noch schlimmer. Entweder geben sie ganz auf oder benehmen sich als wenn du morgen unter die Erde kommst.

Aber wie heist es doch noch, wer nicht kämpft hat schon verlohren...

Also rüsten wir uns für die nächste Schlacht, der Feind trägt weiß :wink:

yogi


Zurück zu „medizinische & wissenschaftliche Aspekte“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast