genetisch???

mögliche Ursachen, medizinische Zusammenhänge

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ANKE
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genetisch???

Ungelesener Beitragvon ANKE » Mo 9. Aug 2004, 15:20

ich weis, das ich deise frage schon mal gestellt habe, aber ich find sie einfach nicht wieder. insofern frag ich noch mal: kann narkolepsie vererblich sein??? das wär echt wichtig für mich zu wissen!!!!

biene
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Vererblich oder nicht ?

Ungelesener Beitragvon biene » Fr 20. Aug 2004, 22:59

Dieses Thema wurde sicherlich schon öfters hier angeschnitten und auch ich habe mich damit intensiv beschäftigt - bevor ich mir sicher war Kinder in die Welt zu setzen - nur soweit - inzwischen habe ich zwei (noch) gesunde Kinder !

Mir wurde von vielen Stellen gesagt, daß die Vererbung total minimal sei, daß sogar bei eineiigen Zwilligen eines die Krankheit hat und das andere nicht. Auch meine Neurologin meinte - es sei völlig natürlich Kinder zu bekommen, da andere viel schlimmere Krankheiten viel eher zu vererben seien als eben unsere. Also darum würde ich mir keine grossen Sorgen machen.

Liebe Grüsse aus Österreich

Sabine :roll:

bobby
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Re: Vererblich oder nicht?

Ungelesener Beitragvon bobby » Mi 25. Aug 2004, 16:46

Hallo Anke!

Die Aussagen sind, da mich die Frage auch beschäftigt, sehr unterschiedlich. Dies liegt daran, dass "nur" die "genetische Disposition" der Krankheit vererbt wird. Weil aber niemand wirklich weiß, warum die meisten Personen nicht daran erkranken, kann redlich auch niemand wirklich sagen, wie hoch die Wahrscheinlichhkeit sein wird, das Nachkommen von dir ebenfalls an Narkolepsie erkranken werden. Natürlich gibt es schon genügend Kinder von Narkolepsie-erkarnkten Elternteilen; da aber die Krankheitssymptome aber auch erst mit 60 oder gar nicht ausbrechen können, hilft dies auch nicht wirklich weiter. :(

Allerdings müsste es doch eine geringe Anzahl von Menschen in Mitteleuropa geben, die zumindest eine Oma oder andere entferntere Verwandte haben, die ebenfalls an N. erkrankt sind/waren - da ich keinen(!) kenne, kann die Wahrscheinlichkeit nicht so groß sein :wink:

Gruß bobby

Grübchen
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Ungelesener Beitragvon Grübchen » Sa 30. Apr 2005, 18:00

Geändert um mein Privatleben zu schützen.
Wer nicht wählen geht gibt dem seine Stimme der die Wahl gewinnt da er nicht gegen diesen gewählt hat

Grinsekatze
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Ungelesener Beitragvon Grinsekatze » Mi 14. Sep 2005, 10:31

Und noch ein Gedanke von mir, was das mit den Omas und Opas anlangt:
Wenn ich nur daran denke, wie schwer es schon bei mir oder auch bei vielen von Euch war, jemanden zu finden, der endlich erkennt, was uns denn plagt bzw. wieviele Menschen es wahrscheinlich gibt, die zwar Narkolepsie haben, aber sich dessen noch nicht bewußt, dann frage ich mich schon, wieviele Opas und Omas etc. es gibt, die es vielleicht doch auch hatten, aber nie wußten...
Ich mein, zur Zeit meiner Großeltern - beiderseits, hat es noch nicht einmal Schlaflabors im heutigen Sinn gegeben und über Bluttests und Medikamente gegen Narkolepsie brauchen wir ja nicht einmal reden....
Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.
(Erich Kästner)

Schocki
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Ungelesener Beitragvon Schocki » Do 15. Sep 2005, 00:41

Hallo,

ich habe noch 6 Geschwister aber nur ich habe es von meinem Vater geerbt.Und ich komme erst an 5 Stelle von meinen Geschwister. Mein Vater wuste nicht das er auch Narkolepsie hat,das habe ich erst vor 3,5 Jahren festgestellt.Er hatte es abgestritten und behauptet das er nur an Sauerstoffmangel leidet.Dabei hat er eindeutige Kataplexien wenn er sich Aufregt die er aber schon eine ewigkeit hat und als ganz normal empfunden hat.Mittlerweile ist ihm das auch klar.Meine Familie und ich haben dann nachforschungen betrieben und festgestellt,das Meine Oma,die Mutter von meinem Vater auch an Narkolepsie gelitten haben muß.Sie ist auch in jeder Situation eingeschlafen und hat öfters wirres Zeug geredet.Mein Onkel erzählte mir dann,das meine Oma sehr oft Schwächeanfälle hatte.Jetzt ist wohl klar das es keine Schwächanfälle waren,sondern Kataplexien.
Ich habe von einige wenigen Narkos erfahren das es auch schon in deren Familien vorkamm. Dabei habe ich festgestellt das von den Söhnen er meistens die Mutter schon hatte und bei die Töchtern der Vater.So ist es auch in meiner Familie.Ich selber habe zwei Söhne und jetzt hoffe ich das meine Söhne es nicht von mir geerbt haben.
MfG Schocki

Sonnie
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Sonnie

Ungelesener Beitragvon Sonnie » Sa 20. Mai 2006, 01:09

Hallo Schocki,

das ist ja total interessant was ich hier von Dir lese !

Erst einmal zu mir:

Ich bin eine Frau von 47 Jahren und lebe
mit meinen beiden Kindern 13 und 14 Jahre alt, allein!

Mein Vater ist seid drei Jahren leider verstorben.

Ich glaube, daß er auf jeden Fall eine Narkolepsie gehabt haben muß !
Sein Hausarzt meinte, daß er Durchblutungsstörungen im Kopf haben müsse.
Mein Vater ist damals dauert eingeschlafen und konnte sich nur schwer an seiner Arbeit wach halten.
Jeden Tag klagte er über Kopfschmerzen und das viele Jahre lang. Stets war er auf Kopfschmerztabletten angewiesen!

In den letzten Jahren seines Lebens, konnte ich mich noch nicht mal mehr mit ihm unterhalten.
Ich brauchte nur ein paar Wote mit ihm reden, schon war er eingeschlafen. Das war ziemlich schlimm für
mich! Mein Bruder erzählte mir mal, das er beim gehen sogar eingeschlafen war und dann vor einen Baum erwachte!

Als Kinder viel uns auf, daß er immer mehr aufhörte zu lachen. Dies bedrückte mich und meinen Bruder sehr!
Wir konnten es uns einfach nicht erklären, warum?
Von Kataplexien war mir allerdings nichts bekannt!

Ich habe von meiner Tante gehört, daß die Mutter meines Vaters spät Abends am Tisch eingeschlafen sein soll
und danach sogar vom Stuhl viel ! Da meine Großmutter auch keine Ehelichen Interessen mehr an ihrem Mann zeigte,
ging die Ehe damals in die Brüche.

So wurden meine Großeltern geschieden.


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