Pinealis-Zyste

mögliche Ursachen, medizinische Zusammenhänge

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Sonnie
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Pinealis-Zyste

Ungelesener Beitrag von Sonnie » So Mär 09, 2008 10:53 am

Hat jemand von Euch eine Pinealis-Zyste?

Ich habe schon öfters gehört, daß mache Narkolepsie Betroffene
eine Pinealis-Zyste haben und daß diese durchaus ein Auslöser der
Narkolepsie sein kann!

Liebe Grüße Sonnie
Freue mich auf Mails und Antworten!

bobby
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Re: Pinealis-Zyste

Ungelesener Beitrag von bobby » So Mär 09, 2008 3:48 pm

Hallo Sonnie :)
Sonnie hat geschrieben:Hat jemand von Euch eine Pinealis-Zyste?...
Ich muss gestehen: Bis ich Dein Posting gelesen hatte, wusste ich gar nicht, was eine Pinealis-Zyste ist :oops: . Habe aber versucht mich schlauer zu googeln :wink: ...

Zu der Differentialdiagnostik bei Narkolepsie gehört, dass andere Krankheiten, die ähnliche Symptome verursachen können, ausgeschlossen werden müssen, damit ein Arzt zur Diagnose idiopathische(!) Narkolepsie gelangt. Es sollen weltweit einige Fälle vorkommen, bei denen die Narkolepsie aufgrund von Verletzungen aufgetreten ist; nach meiner Kenntnis waren die Ursachen einer nicht-idiopathischen Narkolepsie nicht auf Verletzungen der Zirbeldrüse (=Pinealis), sondern auf Verletzungen des Mandelkerns (=Amygdala) begründet :| .

Wobei sich schon die Frage stellt: Ist das Vorliegen einer Pinealis-Zyste an sich eine krankhafte Veränderung? Sofern diese recht häufig vorkommt (ich las von 4 % der Bevölkerung) und eine rundliche Ausformung hat, kann ich damit keine (generellen) Krankheitssymptome verknüpfen. Möglicherweise ist die Wortwahl "Zyste" hier auch (unterschwellig?) negativ belegt. Es handelt sich hierbei nämlich nicht um einen entzündlichen Eiterherd mitten im Gehirn, sondern vielmehr um eine rundliche Ausformung der Zirbeldrüse! Dies muss nichts Negatives sein, sieht das Gehirn eines jeden Menschen sehr unterschiedlich aus.
Sonnie hat geschrieben:...Ich habe schon öfters gehört, daß mache Narkolepsie Betroffene eine Pinealis-Zyste haben und daß diese durchaus ein Auslöser der Narkolepsie sein kann!...
Ich hatte hier noch nie so etwas in der Art gehört. Bei einer statistischen Verteilung von 4 % in der Bevölkerung, ist die Wahrscheinlichkeit an Narkolepsie zu leiden und eine Pinealis-Zyste zu haben, nicht sonderlich klein.

Das jemand deshalb Narkolepsie bekommen hat :shock: - das wäre revolutionär neu...

Viele Grüsse

Bobby :)
D 2018: Trump - der Wahnsinn in blond :lolno:

catdog83
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Re: Pinealis-Zyste

Ungelesener Beitrag von catdog83 » So Okt 19, 2008 8:28 am

Hallo,
Ich habe eine Zyste im Pinealis Bereich. Anfang des Jahres wurde das bei einer Untersuchung beim MRT festgestellt. Die Zyste war zu der Zeit 1.8 cm groß/klein je nach dem

Ich hatte vorher auch noch nie was davon gehört und war dem entsprechend platt als ich es erfuhr. Genauer gesagt war ich geschockt. Mir wurde gesagt das Zysten kommen und gehen. Toll hab ich mir gedacht! Ich habe seit dem versucht nicht daran zu denken bzw mich nicht selber in den Wahnsinn zu treiben. Ich hoffe mir nur das sie geht wie sie kam.

Befund:

Untersuchungsparameter: sagittal und axial Flair, axial T2, axial T1 nativ, Triplaner T1 kontrast angehoben... "interessant"

1. Relativ eiweißreiche, ca 1,8 cm maximaldurchmessende ovalär konfigurierte Pinealiszyste, kein Nachweis einer hieraus resultierenden Liquorzirkulationsstörung (Gehirnwasser). "da bin ich ja froh"
Der Aquäduet ist durchgängig abgrenzbar.
Bei am ehesten konstitutionell bedingter geringgradiger Akzentuierung der infra- und supra- tentoriellen inneren und äußeren Liquorräume kein Nachweis weiterer Raumforderungen. "nochmal froh"

2. Kein territoriales Insultareal, keine Mikroangiopathie. "puuh"

3. Kein Anhalt für einen floriden oder abgelaufenen entzündlichen Prozess. "im großen und ganzen geht es mir gut"

Hat sonst noch jemand ein solches Glück wie ich???

Wie geht ihr damit um???

Gruß catdog 8)

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