Wie ist das so bei einem Neurologen? Meine Behandlung kurz

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siegfried
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Wie ist das so bei einem Neurologen? Meine Behandlung kurz

Ungelesener Beitrag von siegfried » Mo Dez 03, 2012 7:56 pm

seit einem jahr 07.2011 schlafe ich mit einem beathmungsgerät. ich wurde auf eine Ventilations-Auto-Cpap-Therapie eingestellt (9-11 mbar) da sich meine tagesmüdigkeit und schlafatacken sich nicht gebessert haben war ich 07.2012 wieder im schlaflabor.
am 9.08.2012 habe ich vom schlaflabor meinen befund bekommen:
durchschnittlicher sleep onset ca. 1,8 min, weniger als 5 min, in 2messungen rem-schlaf
nach 5 min und nach 14 min, bei o.g. befund besteht verdacht auf eine narkolepsie.
der patient trägt das merkmal hla-dqb1*06, welches bei 98% der patienten mit narkolepsie nachweisbar ist.
es erfolgte eine überweisung zum neurologen : guten tag was fehlt ihnen?
ich gab dem neurologen meinen befund, er las schaute in seinen pc schaute mich an ,
ich fragte was das für mich bedeute, sie können mal früher in rente gehen usw, stellen sie einen antrag im versorgungsamt,
ich schreibe ihnen tabletten auf (vigil) da nehmen sie alle 10 tage eine, ich sagte ja
(war ja so froh das etwas gegen die müdigkeit getan wird) ich fragte: alle 10 tage eine tablette,antwort: ja. kommen sie in einen monat wieder. auf wiedersehen
keine frage ob ich eine depressieve phase oder soetwas in dieser art habe , keine fragen
zu meinem allgemeinbefinden, keine fragen zu meinen schlafatacken , keine fragen zu
wann und welche schlafprobleme ich habe.
der monat war rum, beim neurologen: haben sie die tabletten genommen, ja wie sie gesagt haben: alle 10 tage eine, da haben sie nicht richtig zugehört, 10 tage eine abends, dann 10 tage eine früh und abend und dann 10 tagen früh, mittag u. abend eine, kam wohl blöd rüber ich schreibs ihnen mal auf. sage dem neurologen das ich fürchterliche probleme mit den vergessen und erinnern habe. kommen sie in einen monat wieder, da machen wir auch einen test.
ich verlasse deprimiert und betroffen das ärztehaus.
IST DAS NORMAL ???????
(bin kassenpatient)
schreibe morgen weiter, mach erst mal ein schläfchen

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siegfried
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Wie ist das so beim Neurologen ? es geht weiter

Ungelesener Beitrag von siegfried » Di Dez 04, 2012 12:01 pm

war wieder beim neurologen :die schwester machte mit mir einen test -wegen meiner gedächtnisstörungen : ich bekam ein blatt papier mit einem kreis drauf - malen sie bitte eine uhr aus dem kreis und zeichnen sie die uhrzeit 11.10 ein. dann muste ich zahlen in worte ausschreiben und umgekehrt. sie sagte zehn begriffe welche ich wiederholen sollte. dann kamen fragen wie : welchen tag haben wir heute ? welches datum haben wir heute ? dann fragte sie wieder nach den 10 begriffen, dann sollte ich mir zahlen merken und rückwerts aufsagen. das war der test . beim neurologen : wie gehts ihnen so? ich nehme wie besprochen 3 tabletten vigil am tag, aber mich rafft es zwischen 15-16.00 uhr immer weg. er schaut mich an in seinen computer , dann nehmen sie noch eine tablette um 15.00 uhr dazu. sie haben keine probleme mit dem gedächtnis, das past so. ich sagte ihm das ich versuche mein englisch wieder aufzubessern und vokabeln lerne und das mir das sehr sehr schwer fällt. (habe für die firma 2jahre in england gearbeitet) wichtige sachen die mich betreffen vergesse ich, sind einfach nicht abrufbar.
mir fallen spontan sachen ein die ich erledigen muß, ehe ich diese gedanken aufschreiben kann sind sie nicht mehr abrufbar, sind einfach weg und ich zweifel an mir.
ich stehe vor meiner wohnungstür und drücke auf den autozündschlüssel und warte das die tür aufgeht. mein neurologe sagt: wenn die speicherkarte voll ist geht eben nichts mehr, das geht mir auch so. das ist so. gehen sie mal zum psychologen das sieht aus wie eine depression. er verschreibt mir eine packung vigil und ich kann gehen.

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Re: Wie ist das so bei einem Neurologen? Meine Behandlung ku

Ungelesener Beitrag von Beirat » Mo Feb 04, 2013 6:07 pm

Bei der Behandlung der Narkolepsie ist eines der Hauptziele, die Müdigkeit / Schläfrigkeit bestmöglich zu behandeln. Ein TEIL dieser Behandlung sind Medikamente - der Rest ist unter anderem der sorgsame Umgang mit dem Schlaf (Stichworte Schlafhygiene, Tagesschläfchen etc.).
Wenn die Müdigkeit nicht ausreichend therapiert ist, dann das zu Konzentrationsstörungen und damit auch zu Gedächtnisstörungen führen. Tests zur Gedächtnisfunktion sollten also nur bei optimaler Wachheit durchgeführt werden.
ABER es gibt bei Patienten mit Narkolepsie auch noch andere Gründe, schlecht konzentriert zu sein: häufig leiden Patienten mit einer Narkolepsie auch an einer Depression. Eine solche macht meist (zusätzlich) müde und Konzentrationsstörungen. Auch eine Depression kann / sollte behandelt werden - aber zuerst muss diese Diagnose erst einmal vom Spezialarzt (Psychiater) oder Psychologen gestellt werden.
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