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Narkolepsie und Diagnose

Verfasst: Mo 13. Aug 2012, 13:26
von Ragneda
Hallo,

ich wollte etwas zur Narkolepsie fragen. Bei Narkolepsie fehlt ein bestimmter Botenstoff im Gehirn. Kann man eine sichere Diagnose stellen wenn dieser Botenstoff fehlt?

Bie mir ist das Problem daß ich 3 von 4 Symptomen der Narkolepsie habe. Manachmal bin ich so müde daß ich einfach weiterschreibe und am ende kann man nichts lesen. Ich bekomme schlafattacken mitten am Tag obwohl ich 9 Stunden in der Nacht geschlafen habe. Ich befinde mich oft im Aufwachzustand so daß ich meine Hände nicht bewegen kann. Seit einpaar Monaten ist es zusätzlich so daß mir beim Beten 2-3 mal im Monat die Zunge wegfriert und ich sie nicht bewegen kann, lallen muss und ganz viel mit "schh" und "s" spreche. Kann nichts dagegen tun und mein Gebet verschwindet im NIchts bis hin zu totaler Ausspracheunfähigkeit, so daß man garnichts mehr versteht. Das liegt nicht an irgendwelchen Tabletten da ich in diesen Wochen keine genommen hatte.

Einmal hatte ich eine Halluzination, die mit Schlaf zu tun hat, was aber schon Jahre her ist. Gleich nachdem ich die Augen öffnete nach dem Schlafen ist die Balkontür aufgesprungen, es war windig draußen, und ich setzte mich erschrocken hin und sah ein teufelchen mit orangenen vampirflügeln hereinfliegen. Es flog eine Weile durchs zimmer bis ich es anfaßte und es verschwand. Ich habe mehrmals di eAugen auf und zu gemacht aber es war nicht weg. Das war eine Projizierung aus meinem noch träumenden Gehirn auf die reale Umgebung hat mir mein Arzt gesagt.

Zunächst dachte ich ich hätte Eisenmangel. Vor einem halben Jahr bin ich schlagartig in Ohnmacht gefallen aber dann gleich aufgewacht. Dann habe ich meine Eisenmangel endlich ernst genommen und meine Schlafattacken, (Ich schlief 3 Jahre (!) lang täglich ganztags durch inklusive nachts) wurden durch die Eisengabe schlagartig besser. Am besten ging es mir nach der dritten tablette am Abend, wo meine Müdligkeit wieder eintrat. Leider ging das nur die erste Woche so, denn in der nächsten Woche schob mir meine Mutter neuroleptika unter (in die eisenkapseln halbe tabletten neuroleptika)(neurotransmitter) da ich verdacht auf Schizophrenie hatte. So ging das ein halbes jahr eisen in kombination mit neuroleptika und es ging mir immer besser. Dann bin ich aber drauf gekommen und nehme die neuroleptika nur noch selten. Seit zwei Monaten eigentlich garnicht mehr. Meine Schlafattacken haben mich in dieser ganzen Zeit, in dem halben jahr und in den zwei letzten Monaten, aber trotzdem zweimal wöchentlich (ohne Wochenende, denn da schlafe ich eh zusätzlich aus) eingeholt. Also an zwei Tagen die Woche kannn ich nichts gegen mein einschlafen tagsübermachen und das geht über stunden so, daß ich letzendlich nachgeben muß obwohl ich genug geschlafen habe. Es ist wirklich so ich bin nicht "müde" aber die Augen fallen mir zu und ich muß mich hinlegen, meine Wahrnehmu ng schaltet sich aus und ich kann mich nich konzentrieren ich muß liegen kann aber auch zunächst nicht einschalfen bins sogar dazu zu müde. Nach einer STunde kampf schlafe ich dann ein. Das passiert mir immernoch zweimal die Woche, trotz Eisen und ohne neuroleptika (die mich eigentlich auch wacher gemacht haben, denn es war ein sanftes mittel nicht die üblichen). Dieser Zustand ist dem Zustand bevor ich in Ohnmacht viel sehr ähnlich.

Können neuroleptika narkolepsie positiv beeinflussen? Wenn es mir von neuroleptika in bezug auf die müdigkeit nur einen hauch besser (was die ersten monate der fall war, ungeklärt ist aber ob es von eisen diese Wirkung gab, da die einnahme gliechzeitgi war) geht spricht das gegen narkolepsie? Ist meine Müdigkeit immernoch mit Eisenmangel zu erklären obwohl ich jetzt mehr al genug im blut habe?

Gibt es eine sichere Diagnosemethode?

Ich habe den Verdacht eine art schlafkrankheit zu haben, welche auch immer. Und möchte gerne gezielt dagegen vorgehen.

Ich treibe mittlerweile auch sport. Fahrradfahren. Aber bisher ist es noch nicht besser. Ich bin schlank und nicht übergewichtig. Und ansonsten völlig gesund, bis darauf daß meine darmflora manchmal bakterien braucht.

Könnte ich Narkolepsie haben? Habe schon als Kind immer 12 stunden geschlafen.

Danke!

Re: Narkolepsie und Diagnose

Verfasst: So 2. Sep 2012, 10:44
von Beirat
Die Kranken-/Leidensgeschichte ist komplex. Bemerkungen oder Teilantworten helfen hier nicht weiter. Es braucht eine für Erkrankungen des Schlafs spezialisierte Klinik bzw. einen derart spezialisierten Arzt, um die korrekte Diagnose stellen zu können. Erst dann können die Fragen nach der Therapie beantwortet werden.