es macht mich verrückt.....

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maja
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es macht mich verrückt.....

Ungelesener Beitragvon maja » Mo 13. Dez 2004, 13:37

erst mal hallo und guten tag,
schön eure seite hier gefunden zu haben... vielleicht bin ich ja hier richtig ....

eigentlich war ich noch nie ein "langschläfer" aber was seit einiger zeit mit meinen schlafgewohnheiten abgeht ist schlichtweg der horror!!!

ich bin ein aktiver mensch habe drei kinder und bin viel unterwegs. meine kids halten mich auf trab und ich arbeite nebenbei noch in der altenpflege.

stehe morgens zwischen 5.00+ 6.00 auf und hab so gut wie keinen leerlauf in meinem tagesablauf.
seit längerem gehts mir nun so:

abends gegen 20.00 -21.00 bin ich eigentlich müde und mnachmal komm ich nicht dagegen an, gehe also früh schlafen, lese noch kurz im bett und schlafe gut ein. zwischen 00.00 und 1.30 bin ich dann plötzlich wach als hätte jemand das licht angeschaltet... nix hilft ich kann nicht mehr schlafen und das für stunden... oft schlaf ich dann noch mal gegen 4.00 -5.00 ein und fühle mich natürlich wie gerädert wenn der wecker klingelt. anfangs dachte ich mir irgendwann bist du so ko dann schläfst du durch wie ein stein, irgendwann muss die müdigkeit ja mal kommen... aber das klappt nicht.

hab angst schlafmittel zu nehmen und habs bis jetzt auch nicht getan. möchte mich nicht in einen neuen teufelskreis ziehn lassen.
aber wie lange kann man das aushalten... die nächte sind so lang und ich wandere durchs haus und warte auf schlaf...

freu mich über jeden rat.

danke maja

yogi68
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Ungelesener Beitragvon yogi68 » Mo 13. Dez 2004, 14:54

Hallo maja

Eine Ursache der Narkolepsie sind die gestörten Wach- Schlafphasen. Der Narkolepsie Erkrankte hat in der Regel eine innere Uhr die im 4 Stunden Zyklus läuft. Dies würde zu Deinen Zeiten passen. Beschrieben wird die Sache wie folgt:"Gestörter Nachtschlaf

Der gestörte Schlaf in der Nacht kann als Weiterführen des 4-stündigen Ruhe-Aktivitätsrhythmus angesehen werden.

Typisch ist ein abruptes Erwachen ohne ersichtlichen Grund. Der Narkoleptiker ist hellwach und angeregt, verrichtet

mitten in der Nacht irgendeine Arbeit oder bringt seine Ideen und Gedanken zu Papier."

Dies alleine lässt aber nicht den Schluss zu, dass Du an Narkolepsie erkrankt bist. Auch andere Faktoren stören den Nachtschlaf zumindest zeitweise sehr erheblich. Hierzu kommt auch Stress in Frage.
Du solltest erst für Dich abklären ob auch andere Merkmale der Narkolepsie auf Dich zutreffen. Infos hierzu gibt es unter http://www.dng-ev.org/ . Dies ist die Homepage der dt. Narkolepsie Gesellschaft.

Kataplexien wirst Du wohl keine haben, hätte längst jemand festgestellt. Habe ich aber auch nicht. Die anderen Merkmale sind durchaus so, dass man sich an sie bis zu einem gewissen Grad gewöhnt. Daher wird die Narkolepsie auch selten erkannt, wenn nicht die auffälligsten Merkmale vorhanden sind.

Leztendlich kann Dir aber nur ein Facharzt die Diagnose stellen. Hierzu ist ein Besuch in einem gescheiten Schlaflobor unumgänglich. Info dazu auch unter der o.g. Homepage.

Mach Dich nicht verrückt! Auch nicht Narkoleptiker können schlecht schlafen...

Hoffe erst mal weitergeholfen zu haben...

yogi

maja
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danke

Ungelesener Beitragvon maja » Mi 15. Dez 2004, 17:03

hallo yogi und danke für deine ausführliche antwort,

in der tat hatte ich in diesem jahr ne menge stress.

ein schwerer krankheitsfall in der familie, einbruch ins haus, mehrere unfälle mit dem auto(zwar unverschuldet und nur blechschäden, trotzdem total nervig) aber ich bin immer durch alles durchgegangen und mein umfeld sagt immer "dich haut nix um"

andererseits passen deine beschreibungen total gut auf meine nachtaktivitäten.

wenn ich nachts "angeknipst" werde könnte ich sofort loslegen und tu es meist auch...
ich hab schon wahre putzorgien hinter mich gebracht ... nachts zwischen 2.00 und 5.00

das schlimme ist ich bin nie müde, hab ständig das gefühl ich laufe auf vollgas und würde doch so gern mal schlafen.

deinen rat mit dem schlaflabor hab ich auf die liste für 2005 ganz oben auf der liste.
ein weiteres jahr in diesem zustand steh ich glaube ich nicht durch.
hab abends angst vor meinem bett und wenn mein mann neben mir liegt und den schlaf der gerechten schläft hab ich immer nur den wunsch das die nacht bald vorbei ist.

erst mal danke

liebe grüsse maja

yogi68
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Ungelesener Beitragvon yogi68 » Mi 15. Dez 2004, 19:37

Hallo maja

Irritiert mich immer noch ein wenig. Sollten Deine Nachtaktivitäten durch eine Narkolepsie ausgelöst werden, würde es ja bedeuten, dass bei Dir die innere Uhr im 4 Stunden Takt läuft. Wäre eine Erklärung für die Probleme Nachts. Aber Du müsstest dann auch folglich tagsüber ermüden.
Abgesehen davon, wenn Du den gesammten Tag fit bist, wann holt sich Dein Körper den nötigen Schlaf? Nur in der kurzen Zeit in der Du nachts schlafen kanns?
Aus Deinem Text entnehme ich, dass Du die Probleme doch schon länger hast. Also auf Ursachenforschung solltest Du in jedem Fall gehen. Irgendwann leidet auch die Psyche unter den Schlafproblemen, genauso könnte diese aber auch die Ursache sein.
Dein Umfeld bezeichnet Dich als jemanden der alles gut wegstecken kann. Vielleicht verarbeitest Du Dinge nur anders.
Bitte versteh mich nicht falsch, ich will Dir nichts einreden und auch nichts ausreden. Nur versteift Dich nicht auf eine Narkolepsie wegen eines möglichen Merkmals.

Also, such einen gescheiten Arzt der Dich an eine Pneumotologische Klinik überweist (eher einweist). Die haben Schlaflabore und kennen sich mit Narkolepsie aus. Aber such Dir das Schlaflobor sorgfältig aus. Habe zu oft gehört, dass es viele Labore gibt die nur auf "Schnarchen" spezialisiert sind und von Narkolepsie nicht viel Ahnung haben. Gibt hierzu aber Empfelungen der DNG. Hängt auch ein bisschen davon ab woher Du kommst.

Und wenn es wirklich Narkolepsie ist gehörst Du wohl zu den "glücklichen" die nur die "leichte" Variante haben.

So, immerhin wirst Du die sauberste Wohnung Deiner Stadt haben :D

Lass von Dir hören...

Yogi

Grübchen
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Ungelesener Beitragvon Grübchen » Do 16. Dez 2004, 00:39

Geändert um mein Privatleben zu schützen.
Wer nicht wählen geht gibt dem seine Stimme der die Wahl gewinnt da er nicht gegen diesen gewählt hat

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Ungelesener Beitragvon Pantera » Do 16. Dez 2004, 11:45

Hallo Maja,

von einem sehr ähnlichen "Krankheits"bild wie Deinem habe ich mal in einer Zeitschrift über Schlafstörungen gelesen (im Warteraum der Schlaflabor-Klinik!). Fazit war: Da kann man nichts machen, es gibt eben Leute, die nur extrem wenig Schlaf brauchen. Da Du ja auch nicht unter quälender Müdigkeit leidest, bringt es nichts, wenn Du Dich zum Schlafen zwingst.

Ratschlag aus dem Artikel: auf gute Schlafhygiene achten (Rituale, kein Alkohol, regelmäßige Zeiten); ruhig sehr spät zu Bett gehen und auch früh aufstehen und ansonsten: kein Kopp machen! :)

Trotzdem empfehle ich Dir natürlich auch eine ärztliche Abklärung - das sind ja alles nur Mutmaßungen.

Viel Glück :!:

Pantera

Tempeltaenzer
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Kataplexien erkannt? Wer denn?

Ungelesener Beitragvon Tempeltaenzer » Do 16. Dez 2004, 15:58

Was mich immer wieder wundert ist, wenn andere schreiben "Kataplexien hätte man schon erkannt".

Einmal habe ich zwei Wochen in Krankenhäusern (innere/neurologie) zugebracht, nachdem ich auf einem Parkplatz, wo mir jemand ins Auto gefahren ist, plötzlich auf dem Boden saß und nicht mehr reden konnte. Der hat einen Schlaganfall hieß es und das dachten auch alle. Ab ins KKH.

Da dort natürlich nix in der Richtung rauskam, war ja auch keiner, blieb alles weiter ungeklärt. Das mit dem Schlaf (und mit dem EEG) was nicht stimmte, das wurde einfach mal ignoriert. Es ist kein Wunder, warum in einem kleinen gallischen Dorf namens Deutschland so viele Leute nicht diagnostiziert sind, die Ärzte wollen es nicht sehen.

Gruß Marco
Marco Küpper
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HLA-DR2 NEGATIV! und trotzdem betroffen.

Aktuelles Ergebnis aus der Forschung: 100 % aller Narkis haben einen pulsierenden Tumor im Brustraum! Ein Herz.

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Ungelesener Beitragvon yogi68 » Do 16. Dez 2004, 16:28

Hallo alle

@Tempeltänzer: Wenn Du mich schon zitierst, dann bitte richtig!
"Kataplexien wirst Du wohl keine haben, hätte längst jemand festgestellt." Ich glaube kaum, dass maja über einen längeren Zeitraum "zusammklappt" ohne es zu merken. Auch Ihr Umfeld würde dies wohl zweifelsohne mitbekommen. Ob es als Kataplexie erkannt wird, da gebe ich Dir Recht, steht auf einem anderen Blatt. Leider!

Ansonsten schließe ich mich den anderen Meinungen weiterhin an. Ich denke nicht, dass es Narkolepsie ist. Aber die Diagnose kann nur ein Facharzt stellen. Dieser sollte gut gewählt sein um eben die Probleme der Fehldiagnose möglicht abzuwenden.

Ich habe selber Jahre mit der Ursachenforschung nach meinen Problemen verbracht. Einige an Ärzten kennengelernt und meistens nur Unsinn rausbekommen. Erst mein jetziger Hausarzt wollte nicht experimentieren und genehmigte die Einweisung in eine Pneumotologische Klinik. Die sollten zwar nur Apnoe ausschließen, kamen aber sofort am ersten Morgen mit meinem EEG rein und hatten als Diagnose Narkolepsie. Es gibt also auch Ärzte die sich auskennen :o

Kataplexie mit Schlaganfall verwechselt? Traurig! Aber wohl nicht untypisch. Nehmen wir doch erst mal das einfache...

Willkommen in der Welt der weissen Kittel :D
Ach ja, HLA-DR2 Negativ bin ich auch.

So, nun sollten wir uns wieder majas Problem widmen :)

yogi

maja
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Ungelesener Beitragvon maja » Do 16. Dez 2004, 20:51

hallo ihr....
das ihr euch so meiner probleme annehmt hätte ich gar nicht erwartet. tut aber gut zu wissen es geht mir nicht alleine so...

die ratschläge was das schlafen angeht habe ich alle probiert.... habe es zum ritual gemacht und versucht den ablauf allabendlich gleich ablaufen zu lassen...im ergebnis hat es nix verändert.
die tatsache das ich tagsüber nicht müde bin wundert wohl niemanden mehr als mich selbst....

allerdings ist da schon eine art erschöpfung , ich bin oft nervös... fang an manchen tagen mehrere dinge an und krieg oft nix richtig fertig...wie ich schon geschrieben habe bin ich durch meine kids und den job sehr gefordert...

letzte woche hab ich zum ersten mal einen schlüssel beim patienten liegen lassen... böse falle das , weil wenn ich den im spätdienst liegen lasse, kommt der frühdienst nicht rein und die patientin ist bettlägerig.
es ging noch mal gut... die kollegin hat den schlüssel mit in die station gebracht... sowas darf eigentlich nicht passieren..ist mir auch in den ganzen jahren nie passiert!!!

ich muss viel auto fahren in meinem job... stadverkehr berlin... mehr muss man vielleicht nicht dazu sagen.... es gibt tage da hab ich das gefühl ich sitze auf dem beifahrersitz und seh mir dabei zu...
ich erschrecke bei den kleinsten anlässen so sehr, das mein herz rast und ich mich nur schwer wieder beruhigen kann... wenn der schreck nachlässt hab ich ein prickeln in armen und beinen und finde es sehr unangenehm.
fakt ist glaube ich auch wenn ich nicht die müdigkeit im landläufigen sinne verspüre hab ich doch eine unheimliche sehnsucht nach einer nacht in der ich tief und fest schlafe, oder mal was schönes träume nachts.. das ist lange her.

wenn ich einschlafe abends, dann fällt mir das buch auch der hand , von jetzt nach gleich... ich schlafe als wäre ich bewusstlos und bin dann plötzlich wach... zack schalter auf ein und aus ist es.... dann folgt was ich schon geschrieben habe.
ob man dann sagen kann. ok du kommst halt mit wenig schlaf aus... leb damit... ich hätts gerne wieder anders....

liebe grüsse maja :roll:

yogi68
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Ungelesener Beitragvon yogi68 » Do 16. Dez 2004, 21:44

Hallo maja

So langsam wird mir doch mulmig bei Deinen Beschreibungen. Anfangs hörte es sich "nur" nach einer Durchschlafstörung ohne Einfluss auf Deinen Tagesablauf an. Was Du da jetzt beschreibst hört sich fast wie Sekundenschlaf an. Du glaubst Du sitzt neben Dir und Deine Handlungen laufen völlig automatisch ab. Schließlich nickst Du weg und Dein "Sicherheitssystem" reißt Dich sofort zurück und pumpt Dich mit Adrenalin voll. Empfindet man wie einen "Schreck der einem in die Glieder fährt". Das wäre gerade beim Autofahren fatal.
Auch Deine Konzentrationsstörungen bleiben ja nicht ohne Folgen.
Aber ich will jetzt nicht noch mehr Panik machen :oops:

Wenn ich Deine Schreiben richtig verstehe war Dein Nachtschlaf früher mal "normal", sprich länger und ohne dieses "anknipsen". Würde die Vermutung Du bräuchtst halt nur wenig Schlaf widerlegen.

Aber hören wir auf mit Mutmaßungen. Geh unbedingt zum Arzt!

Wünsche Dir baldige Besserung

yogi

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Ungelesener Beitragvon Exoty » Fr 17. Dez 2004, 09:24

Hallo Maja :lol:

ich schließe mich da meinem Vorredner an:
bitte suche sehr bald einen Arzt auf !!

Und versuche bitte, Dich nicht abwimmeln zu lassen! > und bestehe auf einer Untersuchung in einem Schlaflabor...


Dieser Sekundenschlaf kann echt tückisch sein... Und so wie Du schreibst, hast Du wohl auch "automatisches Handeln", weshalb Du bitte wirklich baldigst zu einem Fach-Arzt bzw, einem Arzt Deines Vertrauens solltest :shock:


:D Ich habe mich so erleichtert gefühlt, als ich endlich meine Diagnose erhalten habe !
Denn es ist irgendwie befreiend nicht mehr allein damit zu sein UND endlich verstanden zu werden UND endlich zu wissen, daß man nicht verrückt ist sondern tatsächlich eine Erkrnakung hat :wink:

Auf jeden Fall wünsch ich Dir viel Kraft !


Liebe Grüße

Exoty
es fällt mir schwer um Hilfe zu bitten;
aber ohne Hilfe kann ich gar nicht mehr leben ;-(
hier kann ich wenigstens darüber reden ;-)

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Wenn man es ignoriert...

Ungelesener Beitragvon Tempeltaenzer » So 19. Dez 2004, 17:57

Hallo,

ich schieße mich exoty an.

Als ich meinen letzten Job durch Kündigung verlor (das Versorgungsamt stimmt seit einem halben Jahr nicht zu, aber egal), stand da drin ne lange Liste von Fehlern, die ich gemacht haben soll.

Ich habe die dann kommentiert mit : Habe ich doch gemacht, habe ich doch gemacht, oder habe ich nicht gemacht und so.

Erst nachdem ich meine Narkolepsie wieder gedanklich für mich zugelassen habe, begriff ich: ja, ich wollte dies und jenes machen - habe dann aber geschlafen und gedacht, ich hätte die Aufgabe erledigt. Genauso wie die Sachen, die ich nicht gemacht habe: das hat mein Traumselbst für mich erledigt. Netter Typ, dieser Traumtyp. Leider werde ich ihm nie persönlich begegnen. Aber meine Frau kennt den wohl ziemlich gut - mir egal, so lange er nicht bei ihr schläft! Da werde ich nämlich eifersüchtig.

In diesem Sinne: Nicht abwimmeln und nicht für plem plem erklären lassen.

Gruß Marco
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Kenn ich

Ungelesener Beitragvon yogi68 » Di 21. Dez 2004, 10:43

Hallo Marco

Kommt mir auch bekannt vor. Wollte immer Sachen zu Ende machen die schon fertig waren. Konnte mich aber absolut nicht daran erinnern es erledigt zu haben.
Dachte ich hätte Amnesie :lol:

Aber hinterher ist man ja immer schlauer :wink:

yogi

Tempeltaenzer
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GArnicht so schlecht...

Ungelesener Beitragvon Tempeltaenzer » Di 21. Dez 2004, 11:17

Hallo Yogi,

Amnesie, sprich Verdrängung, zählt zu den erfolgreichen Bewältigungsstrategien. Daß ich bei mein ganzes Leben verdrängt habe, hatte ziemlich krasse Ausmaße, als ich es zurückbekommen habe.

Dafür habe ich jetzt wieder Bilder im Kopf und Material für Träume. Die sind wieder toll oder absolut schlecht - kein Mittelding.

Aber egal, unter GHB scheine ich sowieso kaum zu träumen.

Ich konnte viele Symptome nicht aufzählen, weil ich diese zwar ständig erlebte, es aber gleich wieder vergas. Meine Frau ist fast wahnsinnig mit mir geworden, weil ich immer dastand und gesagt habe, es sei doch alles Bestens. Sie wusste es ja besser - ich habe es nur nicht kapiert. Ihr verdanke ich überhaupt erst mal, daß ich bei einem Schlaflabor gelandet bin. Ist echt krass. Wahrscheinlich ist mein Coping dran schuld, daß die Krankheit so lange nicht erkannt wurde.

Gruß Marco
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Ungelesener Beitragvon yogi68 » Di 21. Dez 2004, 20:12

Hallo Marco

Die "Amnesie" lag eher an den automatischen Handlungen. Du fänst eine Sache bewust an, und führst sie unbewust weiter oder zu ende. Irgendwann bist du wieder bei Bewustsein und wunderst dich über den Stand deiner Handlung, da du dich nicht daran erinnern kannst.

Beispiel: Fange an ein Programm zu schreiben. Der erste Teil ist Kundenspezifisch und ich bin voll da, der Hauptteil ist Standart (=langweilig) und ich driffte weg. Schreibe aber trotzdem weiter. Irgendwann bemerke ich dann, dass ich mich an das Schreiben von Seite 1 bis 10 erinnern kann, aber schon bei 25 bin.

Der Fehler liegt halt darin, dass die Übergabe ins Gedächniss beim Schlafen nicht so klappt.

Verdrängung heißt ja, dass man sich nicht erinnern will. Dein Unterbewustsein versucht ja auch dich dadurch vor traumatischen Ereignissen zu schützen.

yogi

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