Die Erkrankung annehmen

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cadde
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Re: Die Erkrankung annehmen

Ungelesener Beitragvon cadde » So 10. Jun 2012, 00:21

Polli hat geschrieben:Es ist schwer für mich den Grad zu finden wo muß ich eingreifen und wo muß ich es hinnehmen, weil die Müdigkeit einfach zu groß ist und sie nichts dazu kann.
Wenn ich sie frage sie ist nie müde und es geht ihr immer gut. Das macht mich auch wahnsinnig.
Ich denke wenn sie älter ist , das ich dann besser mit ihr darüber sprechen kann. Ist eben alles noch sehr neu.
Lieben Gruß Polli


Hallo Polli!

Wie du jetzt auch in anderen Beiträgen gelesen hast: Die Angehörigen wissen bald besser wie es einem geht und wie wach man wirklich ist, wie die betroffene Person selbst.
Mein Freund macht das jetzt seit einem Jahr mit, und kann mich quasi auszählen, während ich behaupte nicht müde zu sein. 3...2...1...weg! Tolles Partyspiel *lach*
Beobachte einfach und mach dir nicht so einen Kopf. Ich habe seeehr viele Kinder in meiner Familie, die sind zwar zum Glück alle gesund, aber ich habe bei ihnen gelernt, dass Erwachsene sich viel zu viele Sorgen um sie machen. Die fahren Rollerblades und packen sich aus voller Geschwindigkeit hin, stehen auf, spucken aufs Knie und fahren weiter. Sind allerdings die Eltern dabei, rennen die besorgt hin und wollen die Rettung rufen. Was passiert? Kind fängt sofort an zu schreien und zu heulen, weil es denkt es ist was schlimmes passiert.

Und bitte, frag sie nicht ständig wie es ihr geht! Ich kann dich sehr gut verstehen, aber ich weiß wie es ist wenn man ständig mit dieser Frage gequält wird, da antwortet man automatisch: "Mir gehts gut, ich bin nicht müde!"
Kopf hoch! Auch das wird sich einspielen ;-)


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