4 Jahreszeitenrhythmus eines studentischen Narkoleptikers

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Sternenbande85
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4 Jahreszeitenrhythmus eines studentischen Narkoleptikers

Ungelesener Beitragvon Sternenbande85 » Fr 17. Okt 2008, 19:04

Hallo!
Gibt es hier andere Studenten und ist das noch normal bei mir?

In den Ferien habe ich nicht viel zu tun und schlafe meine 14 Stunden am Tag. Den Rest des Tages fühle ich mich dann gesund, wenn man vom vielen Schlaf absieht.

Während des Semesters schlafe ich dann immer 2 mal am Tag und bin 2x am Tag wach. Ich schlafe meist von früh morgens bis mittags und von nachmittags bis spät abends. Sobald die Klausuren beginnen schlafe ich dann auch gerne mal den ganzen Tag.

Woran liegt das, dass mein Körper dann immer so plötzlich umstellt? Kann es sich nicht auf eine Art des Schlafens einigen?

Grüsse Sandra

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Narki
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Re: 4 Jahreszeitenrhythmus eines studentischen Narkoleptikers

Ungelesener Beitragvon Narki » Sa 18. Okt 2008, 05:26

Hallo Sternenbande

Ein typisches Symptom der Narkolepsie ist der gestörte Nachtschlaf, bzw. ein fragmentierter Schlaf ähnlich dem Rhythmus eines Babys. Vier Stunden Schlaf, vier Stunden wach, vier Stunden Schlaf, vier Stunden wach, vier Stunden etc. etc.

Dabei hat jeder Mensch seinen ureigenen Schlafrhythmus; mit Hilfe eines Schlaftagebuches kannst Du ihm selber auf die Spur kommen.
:arrow: Ein Schlaftagebuch findest Du auf der Homepage der SNaG http://www.narcolepsy.ch unter der Rubrik Was ist Narkolepsie? / Schlaftagebuch.

Ich glaube nicht, dass dein Schlafrhythmus den willkürlich gesetzten Semesterdaten unterliegt. Könnte es sein, dass Du Dir in den Semesterferien eben erlauben kannst, Dich im Bett nochmals zu drehen um weiterzuschlafen? Auch diesbezügöich könnte Dir das Schlaftagebuch Aufschluss geben.

Gruss,
Narki

bobby
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Re: 4 Jahreszeitenrhythmus eines studentischen Narkoleptikers

Ungelesener Beitragvon bobby » Sa 18. Okt 2008, 11:12

Hi Sternenbande :)

hinsichtlich Deiner Aussage...

Sternenbande85 hat geschrieben:...habe ich nicht viel zu tun und schlafe meine 14 Stunden am Tag. Den Rest des Tages fühle ich mich dann gesund, wenn man vom vielen Schlaf absieht...


Fühlst Du Dich nur gesund oder auch richtig wach? Mein Studium habe ich auch ohne Medis "durchgezogen", wobei ich mir nicht sicher war wer wen gezogen hat ;).

Die Einnahme der ersten Medikamente schlug bei mir - als Erkenntnis - ein wie eine Bombe :shock:. Die Tagesmüdigkeit in meinem Leben hatte sich so langsam immer weiter ausgebreitet, dass ich schlicht vergessen hatte, wie es sich anfühlt wach zu sein :?. Vor der Diagnose hatte ich zwar den Eindruck wach zu sein, bekam aber höchstens die Hälfte von allem mit :|.

Im Übrigen: Ein Psychiater ist möglicherweise auch in Ordnung. Mein Arzt zum Beispiel ist Neurologe und Psychiater; die haben wenigstens gelernt die richtigen Fragen (z.B. bei der Anamnese) zu stellen ;).

Viele Grüsse

Bobby :)
D 2017: Wahlen kommen und gehen - die Politik bleibt (Merkel, Merkel, Merkel) :evil:

Sternenbande85
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Re: 4 Jahreszeitenrhythmus eines studentischen Narkoleptikers

Ungelesener Beitragvon Sternenbande85 » Sa 18. Okt 2008, 13:13

Hallo!
Also wenn ich ins Bett gehe, dann wache ich nur selten schon nach 4 Stunden wieder auf, dann auch nur tagsüber.
Ja sicher ist es so, dass ich in den Semesterferien eben die Zeit habe mehr als die Hälfte des Tages zu schlafen.


@bobby:
Naja gesund kann man ja nicht wirklich sagen, ich habe ja immer irgendwelche Schmerzen oder fühle mich matt im Kopf.


Grüsse Sandra


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