Nicht so ganz von namhaften Diäten überzeugt

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Peter

Nicht so ganz von namhaften Diäten überzeugt

Ungelesener Beitragvon Peter » Do 13. Okt 2005, 11:50

Ich bin eigentlich nicht davon überzeugt, dass man durch eine Diät (egal ob sie nun Atkins, Low Fat, Brigitte, Weight Watcher oder anders heisst) langfristig weniger Gewicht auf die Waage bringt.

Das Gewicht vor der Diät stammt ja meist aus jahrzehntelangen Ess- und Bewegungsgewohnheiten.

Selbst ohne Krankheit und ohne Tabletteneinnahme ist es dann ja schon schwierig, die abgenommenen Kilos nach einer Diät nicht sofort wieder anzusetzen.

Ich kenne eigentlich nur Personen, die mit einer Diät zwar viel abgenommen, jedoch spätestens 1/2 Jahr nach der Diät mehr als vorher gewogen haben.

Allerdings war auch zu beobachten, dass die Diätvorgaben von den meisten zwar streng eingehalten wurden, jedoch nach der Diät die alten Gewohnheiten wieder zurückkehrten.

Keiner hatte sie wirklich geändert. Alle warteten nur auf das Ende der Diät um mal wieder richtig zulangen zu können.

Eine schnelle Abnahme kann damit auf keinen Fall zu einer dauerhaften Gewichtsreduktion führen ohne die Gewohnheiten für immer zu ändern.

Das muss wohl auch an der Eigenart der Fettzellen liegen.

Während der Diät versorgt sich der Körper, meiner Meinung nach, bei geringer Fettzufuhr aus den vorhandenen Fettzellen. Diese Fettzellen scheinen aber nicht zu verschwinden, sondern füllen sich nach der Diät für demnächstige "Notzeiten" wieder auf. Wieder Dickerwerden ist das Ergebnis.

Eine Diät, die dann dauerhaft hinterher wirken soll, muss deshalb helfen, dass die Fettzellen abgebaut werden. Die kompletten Essgewohnheiten müssen deshalb immer dauerhaft umgestellt werden. Mache ich das nicht, dann habe ich auf jeden Fall der Jo-Jo- Effekt.

Theoretisch bedeutet das, um Gewicht zu verlieren, muss ich mehr Energie verbrauchen, als dem Körper zuzuführen.

Um jetzt 1500 bis 2000 Kcal, die sehr schnell mit dem heutigen Essen zusammenkommen, wieder zu verbrauchen muss ich z.B. je nach Gewicht ununterbrochen fast 20 Stunden täglich in einem Büro arbeiten, 3- 5 Stunden Radfahren oder 3-4 Stunden Schwimmen, nur um mein Gewicht zu halten. Also dementsprechend mehr um das Gewicht zu reduzieren

Ergebnis: FdH in Verbindung mit sportlicher Betätigung ist doch gar nicht so schlecht. Trennkost als so verstehen, dass ich mich von dem Teller trenne.

Mein Tipp: Führen Sie zu Ihrem Schlaf- und Befindlichkeits-Protokoll auch ein Esstagebuch, damit Sie einmal nachrechnen können, wieviel Kalorien Sie gegessen haben und rechnen dann einmal nach wieviel Kalorien Sie an dem Tag verbraucht haben.

Ich kann Ihnen jetzt schon sagen: Sie werden sich erschrecken.


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Gast

Nicht FdH sondern IdR

Ungelesener Beitragvon Gast » Do 13. Okt 2005, 15:55

Du hast zwar recht, aber das Ergebnis muss nicht FdH, sondern IdR = Iss das Richtige heißen. Ansonsten stimme ich zu


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