Arzt in Berlin

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Rattenschwanz
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Ungelesener Beitragvon Rattenschwanz » Fr 28. Okt 2005, 21:35

Hallo kann mir jemand sagen ob es einen guten Neurologen in Berlin gibt, der sich mit Narkolepsie auskennt.oder eine Klinik?

Vielen lieben Dank!

Pantera
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Ungelesener Beitragvon Pantera » So 30. Okt 2005, 19:14

Hallo Rattenschwanz,

da kann ich Dir weiterhelfen. Ich bin selbst in der Charité Campus Benjamin Franklin in Behandlung, und zwar bei Frau Prof. Heuser, die sehr versiert ist im Bereich Narkolepsie und verwandte Schlafstörungen. Sie ist Leiterin der Psychiatrischen Klinik an der Charité. Sehr nett ist auch Frau Dr. Hansen, die ebenfalls dort arbeitet. Das Ganze ist Eschenallee 3 in Berlin-Charlottenburg. Melde Dich doch einfach mal dort. Sekretariat von Frau Heuser: 030/84 45 87 02 (Herr Ording).

Viel Glück wünscht

Pantera

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Ungelesener Beitragvon Rattenschwanz » So 30. Okt 2005, 21:27

Hallo Pantera!

Vielen lieben Dank für den Tip. Ich werde dort Morgen gleich anrufen, bin im Moment nämlich ziemlich verzweifelt.
Und das beste ist, dass ich auch noch in Charlottenburg wohne. :lol:

Pantera
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Ungelesener Beitragvon Pantera » Di 1. Nov 2005, 15:38

Hallo Rattenschwanz,

na, das ist ja ideal (Wohnort Charlottenburg ...)

Das mit der Verzweiflung natürlich weniger ... tut mir Leid :(

Lass doch gelegentlich mal hören, wie es Dir ergangen ist! Vielleicht kannst Du noch weitere Tipps gebrauchen oder aber welche geben! :wink:

Liebe Grüße

Pantera

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Ungelesener Beitragvon Rattenschwanz » Di 1. Nov 2005, 16:36

Hallo Pantera!

Hast Du denn garnicht meine Privatnachricht erhalten und bekommen :?: :?: :?:

Wo aus Berlin kommst Du denn eigentlich her?

LG icke! :lol:

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Re: Arzt in Berlin

Ungelesener Beitragvon Deex » Mi 20. Feb 2008, 11:11

Hallo Ihr Lieben!

Tut mir leid, dass ich den Thread hier aus der Versenkung ausgrabe, aber ich habe ein gravierendes Problem!

Ich war in dem Schlaflabor in der DRK Klinik Mitte in der Drontheimerstraße. Dort wurde Narkolepsie bei mir diagnostiziert und ich wurde mit 'nem Zettel entlassen wo steht, dass meine Therapie mit Vigil fortgesetzt werden soll. So das Rezept für die erste Packung Vigil habe ich nach langen Überredungskünsten von meinem Hausarzt bekommen, allerdings mit der Bedingung, dass er mir das nicht nochmal verschreiben kann.
Das war vor ungefähr 20 Tagen und seit dem bin ich auf der Suche nach einem Neurologen der Narkolepsie behandelt und mir auch Vigil verschreiben darf.(Das dürfen nämlich nicht alle, da man irgendeine spezielle Erlaubnis haben muss, um BTM pflichtige Sachen zu verschreiben).

Zwischendurch war ich auch schon wieder bei der Ärztin die mir die Diagnose gestellt hat, die mich dann ins KH Köpenick verwiesen hat, wo mir dann gesagt wurde, dass Narkolepsie dort auch nicht behandelt wird und entsprechend ich dort auch kein Rezept bekomme.

Inzwischen bin ich megamäßig verzweifelt, weil sich einfach kein Neurologe auffinden lässt der mir das Zeug verschreiben kann bzw mit dem ich mal über meine Eindrücke der Therapie reden kann, denn ich habe die Vermutung, dass 100mg für mich viel zu wenig sind, da ich davon nicht sonderlich viel wacher werde.
Ja und ich werde nun irgendwie von einem Arzt zum nächsten verwiesen, wobei mir alle nicht helfen können.

Hat jemand eine Idee?

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Re: Arzt in Berlin

Ungelesener Beitragvon bobby » Do 21. Feb 2008, 00:11

Hallo Deex :)

der Wirkstoff Modafinil (CH: Modasomil) ist wahrscheinlich seit dem (deutschen) Bundesratsbeschluss vom 15.02.2008 nicht mehr BtM-pflichtig. Daher müsste in Kürze die Verschreibungen von Vigil (welche ja Modafinil als Wirkstoff enthalten) auf normalem Rezept möglich sein. Ein Protokoll der Sitzung konnte ich allerdings im Internet noch nicht finden (dauert wohl so seine Zeit...).

Was allerdings nicht richtig ist:

(1) Jeder Arzt kann ein BtM-Medikament verordnen!
(2) Einige besonders vorsichtige Exemplare der Gattung Arzt haben gefühlsmässige Probleme BtM-Verordnungen auszustellen. Seltsamerweise gilt dies umso mehr bei Neurologen als bei Allgemeinmedizinern :roll: .
(3) Dein Hausarzt möchte nur deswegen das Vigil nicht mehr verschreiben, weil es teuer ist und es möglicherweise das Budget des Arztes zu sprengen droht, was ggf. Regressforderungen der Krankenkassen an den Arzt zu Folge hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um BtM-Verordnung oder eine normale Verordnung handelt 8) . Dies gilt natürlich(?) nicht für die (privilegierten) Privatversicherten unter uns, da diese Krankenversicherungen den Ärzten keine Budgetierung auferlegen :? ; so etwas nennt man im Orwellschen Neusprech "Grundversorgung" (also für die gesetzlich Versicherten).

Was ich nicht weiss: Ob die Budgets zwischen Neurologen und Allgemeinmedizinern sich grossartig unterscheiden. Die Info wäre hilfreich für Personen wie Dich, Deex, um leichter Vigil verschrieben zu bekommen :shock: .

Ansonsten würde ich das Schlaflabor fragen, wo Du Deine "Medikamentenempfehlung" erhalten hast :wink: .

Die müssen das Problem ja schon häufiger gehört haben.

Viele Grüsse

Bobby :)
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Re: Arzt in Berlin

Ungelesener Beitragvon Schlafi » Do 21. Feb 2008, 10:21


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Re: Arzt in Berlin

Ungelesener Beitragvon Deex » Do 21. Feb 2008, 13:25

Hi Bobby!

Danke für Deine Antwort!

Ich konnte aus den Protokollen jetzt nichts konkretes erkennen, ist Vigil jetzt noch BtM-pflichtig oder nicht?

(1)Jeder Arzt? Okay, dann hat mir mein Hausarzt dahingehend wohl Mist erzählt.

(2)Nunja ich wäre ja schon zufrieden, wenn wenigstens mal ein Arzt mit mir sprechen würde, aber ich werde von den Rezeptionstanten schon immer auf Distanz gehalten und 2 Tage später wird mir dann gesagt, dass der/die Arzt/Ärztin das nicht behandelt.

(3)Ja stimmt, das mit dem Budget hat er mir auch erzählt. Allerdings kapiere ich nicht, warum das einen Arzt Geld kostet, wenn er mir ein Rezept ausstellt? O.o

Ja dort war ich schon, allerdings haben die mich an ein "Partnerkrankenhaus" verwiesen, wo ich auch abgeschoben wurde.
Was ich auch sehr merkwürdig finde, ist, dass die Befunde noch nicht an meinen Hausarzt geschickt wurden, kann sowas vergessen werden? Da muss ich wohl nochmal Stunk machen :S

Liebe Grüße

Martin

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Re: Arzt in Berlin

Ungelesener Beitragvon bobby » Do 21. Feb 2008, 20:17

Hi Deex, hi Schlafi :)

das besagte Protokoll wurde in den vergangenen 24 Std. ins Netz gestellt. Schlafi hat die Links für die Vorlage (1.Link) und des Protokolls (2.Link) schon oben angegeben. Was die Übersichtlichkeit angeht, so muss man bei 76-seitigen Protokoll zweimal hinsehen, um zu erkennen, ob TOP 62 beschlossen wurde :roll: . Nach ein wenig Scrollerei des ewig langen Textes *gähn* habe ich dann festgestellt, dass die besagte ÄnderungsVO ohne Beratung im "vereinfachten Verfahren" ohne Änderungen beschlossen wurde. "Vereinfachtes Verfahren" besagt, es wurde noch nicht einmal drüber diskutiert und im Paket mit 20 anderen Sachen "im Paket" abgestimmt :roll: .

Kurz: Vigil dürfte demnach mit "einfachen" Rezept erhältlich sein. Kann aber - möglicherweise - noch ein paar Tage auf sich warten, da die ÄnderungsVO noch im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden muss, damit sie in Kraft treten kann.

zu (1): Sieht ganz so aus :wink:

zu (2): Die Aussage müsste man mal unter Zeugen hören... :shock: da wären wahrscheinlich bei einigen Ärzten ganz schnell die Appobation und Kassenzulassung weg. Auch wenn ich sie sogar ein kleines Stück weit verstehen kann. Die Arzthelferinnen schauen in ihren Computer-Programmen nach, ob ein chronisch Kranker - wie wir es sind - für das Budget zu teuer sind. Mit Vigil (erst recht: Xyrem) sind wir das auf jeden Fall :x .

zu (3): Die Budgetierung ist relativ neu. Jeder Arzt (mit Kassenzulassung) darf seit dem nur noch eine gewisse Menge an Arzneimitteln verschreiben. Verschreibt er mehr, als er verschreiben darf, so fordern die Krankenkasse (ich meine: über die Kassenärztliche Vereinigung) das "Zuviel" an Arzneimitteln von ihm persönlich als Schadensersatz zurück. Es geht hier also nicht etwa um die Rezeptgebühren die der Arzt als Honorar erhält 8) .
Seit dem 01.01.2008 muss der Arzt sogar jeden Patienten einmal im Quartal "beraten", damit er noch ein Rezept ausstellen darf. Für BtM-Verordnungen galt das aus Sicherheitsgründen allerdings schon immer (oder schon sehr lange).
Das mit der Budgetierung haben sich die Damen und Herren Politiker gut ausgedacht :x . Der Arzt muss den Ärger mit dem Patienten ausfechten, obwohl er in der Zwickmühle sitzt: Zum einen muss er auf sein Budget achten, zum anderen muss er - als Arzt - grundsätzlich helfen :| .

Viele Grüsse

Bobby :)
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Re: Arzt in Berlin

Ungelesener Beitragvon Sonja210 » Do 21. Feb 2008, 21:33

Hallo Bobby,
wegen der Kosten für Xyrem und dem Problem mit dem Budget habe ich im Internet nachgeforscht und habe herausgefunden, dass es das Budget eigendlich nicht mehr gibt.
Allerdings muß ein Arzt wenn er dieses nicht existierende Budget um über 15% überschreitet mit Rückfragen von Seiten der Krankenkasse rechnen; und seine Verschreibungen darlegen und rechtvertigen bzw. verteitigen.
Dazu hat natürlich kein Arzt lust, was ich auch gut verstehen kann.

Sonja
Et hät noch emmer joot jejange.

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Re: Arzt in Berlin

Ungelesener Beitragvon Conny » Fr 22. Feb 2008, 08:13

Sonja210 hat geschrieben:Hallo Bobby,
wegen der Kosten für Xyrem und dem Problem mit dem Budget habe ich im Internet nachgeforscht und habe herausgefunden, dass es das Budget eigendlich nicht mehr gibt.
Allerdings muß ein Arzt wenn er dieses nicht existierende Budget um über 15% überschreitet mit Rückfragen von Seiten der Krankenkasse rechnen; und seine Verschreibungen darlegen und rechtvertigen bzw. verteitigen.
Dazu hat natürlich kein Arzt lust, was ich auch gut verstehen kann.

Sonja



hallihallo! Da hab ich ja mal wieder echt Glück mit meinem Doc hier in Celle! Er sagt; "machen Sie sich mal keine Sorgen, daß die Medikamente so teuer sind- das ist nicht Ihr Problem. Ich kann das vor den Krankenkassen rechtfertigen. Als Neurologe habe ich nunmal chronisch kranke Patienten, deren Behandlung natürlich mehr kostet. "
So in etwa das Zitat- und das war zu der Zeit, wo ich mir noch alle 10 Tage mein Xyrem hab abholen lassen. Plus andere Medies. Also; wenn ein Arzt will und sich einsetzt, dann geht es offenbar auch. Mein Doc hatte auch eine Regre4ssforderung, wie er mir erzählte. Er musste dann halt seine Verschreibungen begründen, was zwar mit viel Arbeit verbunden, aber nicht unmöglich ist!
Wünsche Euch alles Gute auf der Suche nach einem guten Arzt!

Conny
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Re: Arzt in Berlin

Ungelesener Beitragvon bobby » Fr 22. Feb 2008, 15:34

Hallo Sonja210 :)

danke Sonja für den Hinweis :)

Sonja210 hat geschrieben:Hallo Bobby,
wegen der Kosten für Xyrem und dem Problem mit dem Budget habe ich im Internet nachgeforscht und habe herausgefunden, dass es das Budget eigendlich nicht mehr gibt.
Allerdings muß ein Arzt wenn er dieses nicht existierende Budget um über 15% überschreitet mit Rückfragen von Seiten der Krankenkasse rechnen; und seine Verschreibungen darlegen und rechtvertigen bzw. verteitigen.
Dazu hat natürlich kein Arzt lust, was ich auch gut verstehen kann.

Sonja


Mit der Verabschiedung des "Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung" (tolles Wortkonstrukt :wink: ) vom 01.04.2007 wurde beschlossen, dass die Budgetierung ausläuft. Allerdings erst zum 31.12.2008. Somit müssen wir uns dieses Jahr noch damit rumärgern :x .

Mit der Beendigung der Budgetierung für Ärzte soll eine "vereinfachte Vertragsgebührenordnung" mit dem zentralen Gesundheitsfonds geschaffen werden. Die Risiken werden - so die Gesetzesbegründung - so (wieder) auf die Krankenkassen verlagert; wo sie meines Erachtens auch hingehören.

Da die Vertragsgebührenordnung noch keiner kennt und auch der zentrale Gesundheitsfonds auch schon schwer unter Kritik steht, bin ich mir nicht sicher, ob es für uns besser wird :? .

Viele Grüsse

Bobby :)
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Re: Arzt in Berlin

Ungelesener Beitragvon Deex » Mi 14. Mai 2008, 12:36

Hi nochmal,

Also ich muss hier nochmal schreiben, weil ich mich gerade sowas von ärgere.

Um Euch mal auf den neusten Stand zu bringen:
Ich habe bei meiner Krankenkasse angerufen, um endlich mal einen Arzt zu finden, der mich behandeln will/kann und habe dann auch eine Namensliste mit Adressen und Telefonnummern bekommen, wovon allerdings (und ich wäre sehr froh, wenn das jetzt ein Scherz wäre) 1(!) ging, alle anderen waren entweder veraltet, so dass die Nummer nicht mehr vergeben war oder die Ärzte hatten keinen Schimmer von Schlafkrankheiten. Insgesamt waren das 3 Seiten, hat 2 Tage gedauert die durchzutelefonieren.
So und dieser eine Arzt ist zum 1.5. in Rente gegangen (tolle Wurst), dann habe ich der Arzthelferin am Telefon allerdings 'ne Szene gemacht, wo ich mich denn dann sonst hinwenden könnte.

Dadrauf habe ich dann die Adresse von einer ganz frischen Praxis bekommen, die in der Nähe von Berlin Zoologischer Garten ist. In der Praxis gibt es einen Neurologen der Prof. Dr. ist und bis vor kurzem an einer Uni in England unterrichtet hat. Entsprechend war ich sehr zuversichtlich und habe auch einen sehr zeitnahen Termin bekommen.
Zu dem ersten Termin ist meine Großmutter und meine Mutter mitbekommen, damit sie evtl. Fragen über Familie usw. beantworten können, aber natürlich auch, weil es sie interessiert hat. Bei der Besprechung hat er mir erzählt, dass ich auf ihn ja gar nicht müde wirken würde, jeden Tag(!) um 10 ins Bett gehen sollte und jeden Tag(!) um halb 7 aufstehen sollte. Außerdem sollte ich doch bitte versuchen den Tag über nicht zu schlafen.
Und das, obwohl er meine Diagnose vom Schlaflabor die ganze Zeit unter der Nase hatte.

Gut dachte ich mir, vielleicht will er sich einfach selbst davon "überzeugen", dass ich permanent schlafe, also habe ich mir noch nichts dabei gedacht. Außerdem wollte er, dass ich ein Schlafprotokoll anfertige, da sieht er das ja dann sowieso.

Gerade eben hatte ich dann den zweiten Termin, und als ich ihm mein Schlafprotokoll unter die Nase gehalten habe, auf dem man eindeutig sieht, dass ich jeden Tag _deutlich_ mehr als 12 Stunden schlafe (nämlich im Schnitt so 14-16), meinte er, dass es ja schon ganz nett wäre, wann ich so schlafen gehen würde, aber ich soll doch bitte eher schlafen gehen und den Nachmittagsschlaf sein lassen.
Hä? Also ganz ehrlich, für die Erkenntnis hätte ich da nicht hingemusst, aber so wie es aussieht schnallt der einfach nicht, dass es mich so wegrafft, dass ich gar nicht anders kann als zu schlafen.
Der knaller war ja, dass ich im Warteraum gerade fast weggenickt wäre, als er mich reingebeten hat und 5min darauf meinte er dann, dass ich ja gar nicht so müde aussehen würde. Also da frage ich mich ernsthaft wie für den jemand aussieht der müde ist...

Deswegen frage ich hier mal ganz offen in die Runde, falls es hier Berlin noch mehr Leute gibt, die vielleicht einen guten Arzt wissen bzw. bei einem in Behandlung sind, dann solle sie oder er mir doch bitte eine Mail schreiben.

Verärgerte Grüße

Martin

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Re: Arzt in Berlin

Ungelesener Beitragvon bobby » Mi 14. Mai 2008, 16:08

Hi Deex :)

mannomann :roll:, da sind mir ja die deutschen, von der Pharmaindustrie cofinanzierten Honorarprofessoren ja lieber :wink: :shock:.

Offensichtlich gibt es immer noch eine nicht zu unterschätzende "Minderheit" von Neurologen, die der Ansicht sind, dass N. eine eingebildete Krankheit sei :o.

Aber mal eine Gegenfrage: Warum hast Du nicht einfach die "Gelben Seiten" gezückt und unter "Neurologen" selbst nachgeschaut. Wenn nicht zur Hand (also die Papierform), gibt's derselben auch unter http://www.gelbe-seiten.de.

Konkreter (Neurologen in Berlin) guckst Du hier :arrow: Neurologen in Berlin

Will hoffen, dass die Telekom noch über aktuellere Datensätze verfügt, als Deine Krankenkasse :wink:

Viele Grüsse

Bobby :)
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